die systemfrage liegt in der luft

Slavoj Žižek, einer der einflussreichsten Philosophen und Kulturkritiker unserer Zeit, ein Star, eine intellektuelle Naturgewalt: „Das ist das Ende des Kapitalismus – wie wir ihn kennen! Epidemien wie diese machen jetzt klar, wo die Grenzen unseres weltweiten neoliberalen Wirtschaftssystems liegen.“   Das Ende der Welt, wie wir sie kennen?
Bernd Ulrich, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT: „Die Art und Weise, wie wir wirtschaften, war ja vorher schon mehrfach in die Krise gekommen: die Finanzkrise, die Eurokrise und die Klimakrise sowieso. Und jetzt kommt quasi oben drauf die Coronakrise. Und mit den Konsequenzen muss man sich jetzt überlegen: Was sind die realen Kosten der Globalisierung – und sich da nichts mehr vormachen. Der globale Kapitalismus ist somit auch Ursache seiner eigenen Krise.“  weiterlesen/zum beitrag

7 Gedanken zu „die systemfrage liegt in der luft

  1. Ganz ehrlich, ich gebe auf solche Reden nichts. Denn nachdem Corona überwunden ist, wird es in ein paar Monaten wieder so laufen, wie es seit Jahrzehnten läuft.

    Die Chance, die man jetzt hätte, wird nicht wahrgenommen werden. Und das aus unterschiedlichsten parteipolitischen Motiven. Und eben diese Lobbyisten, Verzeihung Abgeordneten, werden dafür sorgen, dass der Kapitalismus wieder aufblüht.

    Die großen Konzerne werden die Rechnung nicht bezahlen. Nun ratet mal, wer sie dann bezahlen könnte. Ich glaube, auf einen Tipp kann ich verzichten, oder?

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    • das liegt doch aber an uns. wer wählt denn diese „lobbyisten“ an die macht? wer füttert denn die viel zu gross gewordenen konzerne?

      wie man den kapitalismus in kürzester zeit in die knie zwingen kann zeigt sich doch jetzt überdeutlich. was die fridays-for-future-bewegung bis jetzt schon für den umweltschutz erreicht hat, könnte auch eine bewegung für einen längst überfälligen systemwechsel erreichen. weniger ich, mehr wir!

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