über mich

willkommen, schön dass du meine zuflucht für tiere besuchst.

es begann alles 2005 mit meinem alten cortijo im nirgendwo in andalusien. ich renovierte mein neues heim behutsam und machte es zu (m)einer zuflucht für tiere. häufig fand ich hunde, die einfach auf der strasse ausgesetzt wurden und mit ihrem leben alleine zurecht kommen sollten. meine meinung über unsere wohlstandsgesellschaft und meine sicht auf unsere wahnsinnig gewordene welt hat sich durch mein einsiedlerleben stark verändert.

ich verweigere die meisst unnötigen produkte aller umweltschädigenden und asozialen grosskonzerne. ich weigere mich auch im internet zu konsumieren. ich habe kein smartphone, weil ich die kontrolle über mein leben nicht abgeben möchte. ich versuche auch möglichst vegan zu leben, den tieren, unserer umwelt und unserer zukunft zuliebe.

ich bin nicht links, nicht rechts, nicht oben und nicht unten. ich bin hier, zwischen gestern und morgen. meine meinung hat sich in meinem leben schon oft geändert, weil sich die menschen verändern. die zeiten ändern sich nicht, es sind die menschen die sich, immer mehr zu ihrem nachteil, verändern! (der einsiedler)

video: freunde für’s leben – wie alles begann
einsiedler hunde
hunderudel

33 Gedanken zu „über mich

  1. Habe soeben deinen Blog gefunden. Jetzt fühl ich mich nicht mehr so allein😉 Dachte gerade noch, ob ich einfach im Geiste doch so viel älter bin, als der noch ehe junge Körper? Und dann dachte ich kurz, hach ich könnte auch nur mit Hunden zusammenleben.
    Lebe nun auch seit kurzem in Andalusien, weil es in Deutschland nicht mehr ging. Schon allein das ständige Knacken im Ohr von den WLAN Routern in einem Mietshaus mitten in der Stadt, der Lärm, alles war mir zu viel. Aber Freunde findet man so schwer, die das akzeptieren, das man so empfindsam ist.

    Wünsch dir alles Gute und belese mich nun hier, da es echt gut tut!

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  2. Zu dem Spruch auf schwarzem Grund: Vielleicht wollten Deine Frauen keinen schwanzwedelnden Gehorsam.😉

    Abgesehen davon finde ich es beeindruckend, dass Du Dein Leben diesen verstoßenen Hunden widmest. Es ist ermutigend zu sehen, dass man einen Unterschied machen kann, wenn man nur will.

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  3. Ich muss mal was fragen, kennst du den Blog terraherz ? Der ist ja immer in den Top Blogs drin. Heute hat der mindestens schon 15 Artikel gepostet wenn nicht mehr. Der schreibt auch immer so ein komisches Zeug. Vielleicht schaust du dir das mal an ?

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  4. Pingback: Fair zu Pfoten Award | Gute Stube

  5. Ich sehe das ähnlich. Mit dem Älterwerden werde ich immer „scheuer“ gegenüber Menschen, weil ich den Großteil ihrer Ansichten einfach nicht Teile, viele Einstellungen pervers finde und die Verblendung durch Politik, Pseudomoral und Propagandamedien nicht ertrage. Hauptsache, der Bauch ist voll für wenig Geld und man kann sich am Abend in eine überheizte Bude zurückziehen und die Glotze anmachen – schrecklich.

    Zum Fleisch: Ich habe da meine ganz eigene Meinung. Ich esse Fleisch, auch aus gesundheitlichen Gründen und auch, weil ein gutes Stück Fleisch ab und an lecker ist. ABER, ich kaufe immer Fleisch, von dem ich weiß, woher es kommt. Ich bin bereit, eine gute Fleischindustrie zu unterstützen und weiß, dass der Preis den Wert eines Lebewesens festlegt, das glücklich unter freiem Himmel gelebt und selbst gesund gegessen hat. Es wird nie dazu kommen, dass alle vegan essen. Das muss auch nicht sein, aber Fleisch, ein Tier, der Wert eines Tieres, sollte uns allen bewusst machen, dass für ein Bedürfnis ein Lebewesen sein leben gelassen hat. Das ist natürlich und okay, so lange es in natürlichem Ausmaß geschieht.

    Dort, wo ein Lebewesen keinen Wert mehr hat – sei es dort, wo das Gemüse teurer ist als eine Hühnerbrust oder wo ein Arbeiter sich von seinem Ganztagsjob nicht ausreichend ausgewogen ernähren und keine geeignete Unterkunft leisten kann, dort leben wir. Das ist kein Märchen, es ist die Wahrheit.

    Und es ist immer einfach einen Schuldigen zu finden, der greifbar ist, öffentlich auf den Straßen rumläuft, aber diese Menschen sind nicht das Problem, sie sind wie wir, die unter den Problemen leiden. Die Strippenzieher sind solche, die uns verborgen bleiben, die an Tieren (und vermutlich auch Menschen) ihre Produkte testen, die Umwelt belasten und zerstören, weil uns immer wieder gesagt wird, dass wir dies und jenes unbedingt bräuchten, woran sie verdienen. Noch ein Stück und noch ein Stück, weil es so gut schmeckt. Und gerade weil es so gut schmeckt, kann man kotzen und wieder anfangen. Noch ein Stück, noch ein Stück…

    NEIN!

    Wir brauchen Luft. Wir brauchen Wasser. Wir brauchen ein kleines Stück Land.
    Wir brauchen nicht mehr. Jeder kann einen Beitrag leisten und überdenken, wie groß sein Fußabdruck ist, den er hier hinterlässt. Meiner ist gewiss nicht der Kleinste, aber, da bin ich mir ganz sicher, keiner der größeren.

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    • Liebende katzeminzekatze

      …spreche für Dich doch lasse dem Leben
      Sein eigenes Werden
      Denn wenn alle Wesen so bewusst
      Mitfühlend sind in ihren Brüdern
      Und Schwestern ihresgleichen zu erkennen
      Bedürfen solche Wesen keiner Fleischnahrung mehr
      Der Mensch ist bekanntlich was er ißt
      Und schon heute wächst die Gruppe derer
      Die eben kein Fleisch mehr brauchen
      Wie ehemalige Raucher des Nikotins entwöhnt
      Kein Verlangen mehr danach kennen…
      danke
      Dir Joaquim von Herzen

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      • Finde es doch recht bedenklich einen gesunden Fleischkonsum aus nachhaltiger und moralisch einwandfreier Quelle (z.B. Auch Wild) mit Nikotinkonsum zu vergleichen. Bedenklicher finde ich da doch eher die Milchindustrie, weshalb ich bestmöglich auf Milchprodukte verzichte (Hafermilch im Kaffee etc.), denn diese ist einfach vollkommen unnatürlich in dem Ausmaß. In allen Lebenslagen bin ich ein Verfechter von: in Maßen und bewusst und d.h. heute (leider) viel weniger von Fleisch und tierischen Produkten. Das gegenwärtige Problem ist nicht das Dass, sondern das Wie.

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        • wie kann fleischkonsum nachhaltig sein, wenn man millionen tiere tötet und für die aufzucht unsere umwelt zerstört? weniger töten ist für dich besser?
          unsere massentierhaltung ist für mehr als die hälfte aller globalen co2 emissionen verantwortlich, somit ist unser fleischkonsum hauptverursacher des durch den menschen verursachten klimawandels. die industrielle tierhaltung schadet der erde mehr als jede andere industrie.

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          • Richtig, die Massentierhaltung, die industrielle Tierhaltung. Da gehe ich vollkommen mit. Ich finde sogar, dass Massentierhaltung ein Verbrechen gegen die Natur und das Leben ist. Würde man Fleisch in dem Ausmaß essen, wie es vor einigen Jahrzehnten getan wurde und würde man weniger wegwerfen und so viel wie möglich vom Tier verwenden, es gut aufziehen und sich gut drum kümmern, wäre es nicht so. Dafür müsste jeder seinen Fleischkonsum aber enorm einschränken. ( Übrigens: Gerade Wild ist ein durchaus „moralisches“ Fleisch, weil in Mitteleuropa immer noch die Raubtiere fehlen, die den Wildbestand, welcher durchaus Probleme für ein Habitat bedeuten kann, regulieren.) Ich glaube, dass wir die gleiche Seite vertreten, nur von anderen Anfangspunkten. Ich finde es durchaus vertretbar und gut, vegetarisch zu leben oder vegan, esse ich doch selbst wenige und nur ausgewählte tierische Produkte (aus speziellen, ausgesuchten Quellen), stehe aber vollkommen dahinter, was die Natürlichkeit des mäßigen Konsums von tierischen Produkten angeht. Ich glaube, dass diese Diskussion, die keinen Zweck verfolgt, weil wir für die selben Seiten argumentieren, keine solche ist und demnach wohl kaum zu einem befriedigenden Ende kommen wird, weswegen ich mich aus dieser freundlich verabschiede. Gute Nacht und einen erholsamen Schlaf! Viele Grüße

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        • Liebende Katze frißt die Maus

          ..etwas zu bedenken ist ein Anfang
          Es zu fühlen macht es ganz und rund
          So Du das Huhn Kalb den Fisch und die Kuh selber tötest
          Kannst Du mitreden und Verantwortung übernehmen
          Ich selbst hatte die Gelegenheit in den Ferien auf dem
          Bauernhof. Da sollte der Gockel in die Bratröhre
          Und so habe ich Ihm den Kopf abgehackt
          Was ich dabei empfand unterschied sich davon
          Einen Salatkopf im Garten abzuschneiden

          Albert Schweizer als er einem Tier das Leben nahm
          „Ich hatte das Gefühl das etwas in mir selber starb.“
          Juden und Moslime schächten das lebende Tier
          Um die Todesangst über das Blut abfließen zu lassen
          Doch Angst wirkt molekular zellulär sofort und unmittelbar
          Jeder soll das essen was ihm entspricht
          Wonach sein Körper verlangt
          Fleisch erdet
          Segne die Tiere und bedanke Dich dafür
          Das sie Dir Ihren Körper zur Nahrung geben
          So hielten es die Indianer

          danke
          Dir Joaquim von Herzen

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  6. Pingback: Der Fair zu Pfoten Award – A Unicorns Life

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