regierung contra cannabis-legalisierung

bild„gebt das hanf frei!“
petition
fordert von der bundesregierung
die cannabis-legalisierung.

 

das verbot von hanf (überbegriff von cannabis, haschisch, marihuana und thc-haltige produkte) ist nicht mehr zeitgemäss. es stigmatisiert viele menschen und lässt kriminelle karrieren erst entstehen. das verbot ist willkürlich erfolgt und weder intelligent noch zielführend. in der menschheitsgeschichte gab es noch nie eine gesellschaft ohne drogen-konsum, das muss schlicht akzeptiert werden. in anderen ländern schreitet die legalisierung von haschisch und marihuana bereits immer weiter voran.
das cannabisverbot ist bei einem vergleich der gefahren, die von zigaretten- und alkoholkonsum ausgehen, nicht rational begründbar und führt auch keineswegs dazu, dass cannabis nicht mehr konsumiert wird. erreicht wird allerdings damit, mangelnde aufklärung über wirkweise und mögliche negative folgen und gesundheitliche gefahren, keinerlei kontrolle über verunreinigungen und wirkstoffgehalt der illegal gehandelten substanzen und enorme belastungen für polizei und justiz.

die unzähligen illegalen dealer haben weder ein besonders ausgeprägtes interesse am jugendschutz noch an einer qualitätssicherung, deshalb werden immer wieder extrem gesundheitsschädliche substanzen beigemischt. ebenso haben dealer tendenziell ein interesse, ihren kunden auch härtere drogen zu verkaufen, da diese meist eine höhere gewinnmarge aufweisen als cannabis, das kiffer ja auch leicht selbst anbauen können. nebenbei finanzieren die profite aus dem drogengeschäft auch die tätigkeiten von rockerbanden, mafia und terrororganisationen.

warum eigentlich nicht alle drogen legallisieren? lizenzierte drogen-shops? kontrollierte ausgabe von kontrollierten drogen an die konsumenten. verbote (prohibition) haben in der geschichte noch nie etwas bewirkt, ausser, dass die macht der mafia und kriminellen clans zugenommen hat, wie auch die drogentoten. je verbotener eine droge, desto reizvoller für die jugend. je mehr das illegale drogenangebot zurückgedrängt wird, desto teurer werden die drogen. je teurer die drogen, desto mehr beschaffungskriminalität. je mehr beschaffungskriminalität, desto mehr opfer.

bundeskriminalamt: die rauschgiftkriminalität, das angebot und der konsum von drogen nehmen weiterhin zu. noch nie war es so leicht, illegale und legale drogen zu beziehen. das angebot im dark- und internet nimmt ständig zu und wird frei haus geliefert.

15 Gedanken zu „regierung contra cannabis-legalisierung

  1. Yap😊 „Navigator“👍
    Nein, ich denke, du kennst meine Tochter nicht, sie ist schon lange nicht mehr in der Szene. Äußerlich nicht mehr goth, aber innerlich doch noch.
    Wir sind aus Niederbayern.
    Ja, die Tochter würde dir gewiß gefallen, sie ist eine Hübsche😊 Das sag‘ ich jetzt aber nicht, weil ich die Mama bin☺️

    Gefällt 1 Person

    • Es sollte gar nichts illegal sein. Eltern sollten ihren Kindern wieder einen maßvollen Umgang mit Genussmitteln beibringen, Zeit haben, um vertrauensvoll mit ihnen zu sprechen, anstatt so zu tun, als gebe es weder Alkohol und Zigaretten in normalen Familien. das ist doch maximal bescheuert. Was für ein Schock für ein Kind, Eltern dann beim „heimlichen“ Rauchen oder Trinken zu erwischen. Missbrauch kann auch durch Ehrlichkeit verhindert werden. Zum besseren Verständnis: Ich habe nie Gras geraucht oder LSD genommen ( mein Studium begann 1969), aber auch niemals jemanden verurteilt, der es tat. Das war eine bewusste Entscheidung, weil ich mich kenne. Meine Phantasie ist so massiv, dass ich mich vor jeder Steigerung hüte/schütze.
      Zwei meiner fünf Kinder haben zeitweise gekifft und ich habe sie gefragt, ob sie – unabhängig meiner und der eigenen Meinung zum Verbot von Marihuana – bereit wären, die weitreichenden Folgen durch die derzeitige Gesetzeslage bei Entdeckung zu akzeptieren. Einer war es nicht und stellte den Konsum ein, einer war bereit, diese zu akzeptieren. Seit vielen Jahren dopt sich keines meiner Kinder mehr, auch nicht mit Tabletten. Ich denke mal, diese Offenheit im Umgang hat sich bewährt.

      Gefällt 3 Personen

  2. Hierzu wieder einmal ein paar Gedanken aus dem Tagebuch von Sophie, die sich inhaltlich – oh Wunder – seit Jahrzehnten mit den meinen decken:
    „Beim Thema Zensur fällt mir auch gleich ein weiteres großes Problem ein, das sehr viel kleiner sein könnte, wenn man an den Wurzeln ansetzen würde. Das Verbot von Drogen – was ist eigentlich die größere Gefahr für das Gemeinwesen und die Sicherheit? Die Konsumenten von Drogen – oder die Drogenkartelle mit ihrem Verteilungsapparat? Nachrichten: Die Polizeiorgane finden kein Mittel gegen den organisierten Drogenhandel – Die Drogenkartelle sind stets einen Schritt voraus – Drogen überschwemmen das Land. Wovon profitiert der Drogenhandel am meisten – was macht die Kartelle reich und mächtig? Was macht es für viele Jugendlich interessant, Drogen zu ausprobieren? Das Verbot von Drogen – nicht missverstehen – bin nicht für eine breitflächige Verteilung von Drogen. Hab mal gelesen: Die Einnahme von Drogen sollte für Menschen unter 18 Jahren Tabu sein, aber nicht verboten – ist auch meine Einstellung.“
    „Gedankenspiel – was sind die Folgen, wenn die Freigabe von Drogen erreicht wird? Der Schwarzmarkt würde komplett zusammenbrechen – die Preise würden enorm fallen – für die Kartelle würde sich das Geschäft nicht mehr lohnen – sie würden sich auflösen und ein neues Betätigungsfeld suchen – auch das Strecken und Verunreinigen wäre dann Vergangenheit – ein ganzer Sektor an Kriminalität wäre einfach nicht mehr vorhanden. – enorme Arbeitserleichterung für die Verfolgungsbehörden.
    Eine Menge Jugendliche, die nur mal etwas Verbotenes tun wollen, würden Drogen nicht mehr ausprobieren – Abhängige bekämen sauberen Stoff legal – zu normalen Preisen – würden nicht mehr für ihr ganzes Leben kriminalisiert – was eh unmöglich ist – es gäbe kaum noch Beschaffungskriminalität – die Polizei könnte sich intensiv um die Rechtsradikalen und alle anderen kranken Extremisten kümmern – rosige Zeiten – kann es sein, dass wieder jemand etwas dagegen hat?
    Seit einiger Zeit hat sich ein neuer Markt entwickelt mit synthetischem Zeug, das in Laboren entwickelt wird und Millionen einbringt – hab ich auch in einer Nachtsendung gesehen – das finde ich gesundheitlich wirklich richtig bedenklich. Es wird gekauft von denen, die etwas einwerfen müssen, aber deshalb nicht vorbestraft sein wollen. Bei den synthetischen Drogen wird das Verbot nach Inhaltsstoffen und deren Gehalt bestimmt – also werden die chemischen Formeln dementsprechend ständig abgeändert und modifiziert – was sie meiner Meinung nach noch gefährlicher macht. Das kann man sich alles legal mit der Post schicken lassen. Dieser Markt hätte sich dann auch erledigt, weil sich auch dieses Geschäft bei sinkenden Preisen nicht mehr lohnt.
    Warum nennt man es auch: „ sich das Hirn wegblasen“, wie fühlt man sich wohl, wenn man das braucht? Man kann die Welt einfach nicht mehr aushalten – das ist es – diese kaputte, kranke Welt, die wir so nicht gewollt und nicht gemacht haben – ich kenne diesen Zustand aus der Vergangenheit nur zu genau. Jetzt habe ich ein Ziel, habe mein Wissen erweitert und die Hoffnung, zumindest für mich und mein engeres Umfeld etwas verändern zu können.
    Nächster Schritt – um das Abgleiten in die Sucht zu verhindern – muss eine vollständige Aufklärung – anstatt plakativ mit Schlagwörtern schocken zu wollen – das nimmt keiner von uns ernst – wir glauben Euch einfach nicht mehr – über die biologischen und chemischen Prozesse und deren Folgen auf das Gehirn und andere Organe sein – z. B. im Biologieunterricht – anstelle des Sezierens von Ochsenaugen und Froschschenkeln. Das würde auch das Fach interessanter machen. Ich hab jedenfalls keine Lust mehr auf Pulver und Pillen, seit ich das gelesen und verstanden habe – und Gras werd ich nur noch rauchen, wenn ich sicher bin, dass ich es dosiert und als reinen Genuss konsumieren kann. Wissen ist alles – auch in diesem Bereich.
    Auch hier hab ich mich über in der Geschichte informiert – merke immer stärker, man muss Geschichte kennen, um Gegenwart richtig zu verstehen und verantwortungsvoll zu handeln – nicht nur Könige, Schlachten und Jahreszahlen zusammenhanglos auswendig lernen wie in der Schule, sondern die Zusammenhänge erfassen – selber erfassen, nicht von Anderen etwas vorbeten lassen – du weißt ja nie, was manipulativ verschwiegen wurde. Die Prohibition in den USA ist das beste Beispiel dafür, dass man mit solchen Verboten nicht nur mehr Schaden für die Bevölkerung produziert, sondern auch dem organisierten Verbrechen und der Gewalt Tor und Tür öffnet, um gewaltige Gewinne zu machen.
    Erschreckend ist, dass man schon oft Alkohol und Drogen genutzt hat, um ganze Bevölkerungsgruppen handlungsunfähig zu machen und als minderwertig darzustellen. Mit den Indianern angefangen – man hat sie großzügig mit Alkohol versorgt – nachdem bemerkt worden war, dass sie ihn nicht vertrugen – irgendwann waren sie davon abhängig – zusammen mit der erzwungenen Aufgabe ihrer Lebensweise in den Reservaten – auch ein Dasein ohne Perspektive, ohne Stolz – die Kinder verloren so völlig den Respekt vor den Eltern – sahen auch keine Zukunft – glitten oft ab in Kriminalität – ganze Stämme seelisch und charakterlich vernichtet – so waren sie keine Gefahr mehr – im Gegenteil!
    Das Schicksal und die Lebensumstände der afrikanisch-stämmigen Bevölkerung und der Latinos in den Ghettos der USA weisen starke Ähnlichkeiten dazu auf – nur dass hier Alkohol durch Drogen ersetzt wurde – das ist doch wohl einen Aufschrei aller anständigen und freiheitsliebenden Menschen wert!!! Auf den Auswüchsen lassen sich dann wunderbar Vorurteile aufbauen und Unterdrückungsmechanismen in Kraft setzen. Es scheint also bei Einigen ein lebhaftes Interesse daran zu bestehen, die Verhältnisse so beizubehalten, weil sie von den so sich selbst bestätigenden Vorurteilen profitieren – z. B. in einem Wahlkampf.

    Gefällt 5 Personen

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