der preis für fleisch

die deutschen wollen davon zu viel, zu oft und alles so billig wie möglich:der preis für fleisch und wer die tiere schlachtet, ist den schweinen egal.

10 Gedanken zu „der preis für fleisch

  1. Ach ja, ach je, es dürfte den Schweinen sogar so egal sein, ob die, die sie schlachten (oder gelegentlich auch noch lebend in den Brühkessel werfen) sich jetzt mit so einem asiatischen Virus angesteckt haben, der vermutlich daher kommt, dass man den letzten paar Wildtieren immer noch näher auf den Pelz rückt und ihnen eben diesen abzieht. Aber so was von egal, dass sie gar nicht mitbekommen, dass es zwar die armen Schweine getroffen hat, die sie, die Schweine, für wenig Kohle im Akkord abmurksen sollen, aber nicht die, die damit tatsächlich Geld verdienen und verdient haben.
    Merke: es gibt keine Gerechtigkeit, auch nicht eine virale.
    Andererseits verstehe ich die Politiker und ihre Aussagen. Ja, wer wählt sie denn? Richtige Kerle werden von richtigen Kerlen gewählt. Wenn jemand, nur so als freigewähltes Beispiel, gerne einen Immobilienhai und Frauenverächter (ja, eben, wir reden doch von Fleisch und vom Massenverbrauch, oder?) als sein Vorbild ansieht wird er diesen auch wählen, wenn er die Chance bekommt. Und es ausgesprochen blöd finden, wenn das Steak und das Bier teurer werden.
    Wie war die Frage? Nein, tut mir leid, damit kann ich nicht dienen, auch wenn ich das vollkommen o.k. finde, ich selbst bin kein Vegetarier. Tendiere aber stark zu dem Fleisch, von dem ich weiß, dass das die Liese von der oder der Weide war, zu dem Fisch, den ich selbst geangelt habe oder dem Reh, das ich selbst angesprochen habe. Das fertig eingetütete Etwas aus dem Supermarkt ist mir auch ganz ohne solche Geschichten suspekt: weiß ich wirklich, was da drin ist? Um mit Polt’s Wirt zu sprechen: wenn der Gast ein Biofleisch will, dann bekommt er ein Biofleisch. Aber bis das über Belgien, Spanien, Polen (oder welche Länder Polt immer wählte, weiß ich auswendig nicht mehr) kommt, das kostet! Stempel sind billig, Viehhaltung ist teuer, so einfach ist das. Natürlich als sogenannte konventionelle Viehhaltung in einem Massenstall mit Abertausenden von Viechern, die nie eine Weide betreten werden sondern mit gutem Gen-Soja aus ehemaligen Urwäldern gefüttert werden etwas billiger. Das ist wegen der Versorgungssicherheit, wenn es eine Krise gibt, dann können uns nur solche Ställe und das z.B. brasilianische Soja ernähren, nicht etwas die etwas kleinere, leichtere Kuh, die auf irgend einer Wiese herumtappt und sich ihr Futter selbst sucht, das wird doch jeder einsehen! Denn andernfalls könnten wir die Qualitätsstufe Fleisch noch ungleich billiger gleich dort einkaufen, darauf wartet doch nicht nur der US-amerikanische Farmer.
    -Oje, bei dem Thema kommt man ja vom Hundersten zum Tausendsten, am Schluß diskutieren noch irgendwelche Bienenfreunde mit, die was gegen Glyphosat und andere Notwendigkeiten haben!
    Siehst du, du arme Sau: deshalb. Muß alles so bleiben und du nach der Massentierhaltung und dem Massentiertransport in die Massenschlächterei.
    Sonst können richtige Kerle nicht mehr regieren und futtern, wie es sich gehört.

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