eine schockierende nachricht

der zoo neumünster machte mit notfall-schlachtplänen schlagzeilen. wie ernst ist die lage wirklich und droht den anderen zoos eine ähnlich brutale entscheidung?

verena kaspari, direktorin des zoos in neumünster: „Wir haben eine Liste erstellt, welche Tiere wir als Erstes schlachten müssen. Im schlimmsten Fall werde ich Tiere euthanasieren müssen, ehe ich sie verhungern lasse. Das ist nicht schön, aber es könnte so kommen. Für den Tierpark Neumünster ist die Zwangsschließung existenz-bedrohend. denn wir sind ein Verein. Die staatlichen Hilfen für Kleinunternehmer gelten jedoch für einen Verein nicht.“ andere zoos wollen auf not-schlachtungen verzichten! wer mit tieren in tierparks geld verdienen möchte sollte von anfang an sicherstellen, dass die finanziellen mittel auch in notlagen das überleben der tiere sichern können.

11 Gedanken zu „eine schockierende nachricht

  1. Der Direktor vom Zoo in Kopenhagen äussert sich ähnlich. Wer sich Tiere anschafft, egal ob privat oder als Zoo, ist in meinen Augen verpflichtet darüber nachzudenken, ob man sie versorgen kann. Wenn nicht, muss man sich um Donationen bemühen, einfach nur zu verkünden, dass man Tiere töten muss, reicht nicht, man muss um Hilfe bitten.
    Der Direktor vom kopenhagener Zoo ist sowieso ein ganz dummes Arschloch (keine Beleidung, es stimmt nämlich). Der hat vor ein paar Jahren eine Giraffe schlachten lassen, weil sie nicht „ins Sortiment passte“. Giraffen sind – so weit ich weiss – auf der Liste der bedrohten Arten und der erschiesst eine, weil sie nicht ins Sortiment passt. Dann hat er sie in einer öffentlichen Fütterung an die Löwen verfüttert. Das ist oft öffentlich und sogar kleine Kinder können dabei zusehen. Was sollen die daraus lernen??? Einen jungen Löwen wollte er auch noch umbringen aus dem gleichen Grund. Und so ein Mensch ist Zoodirektor.

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  2. Das ist wirklich beschämend! Mit Tieren Geld verdienen (ob Verein oder nicht, ist egal), das wollen alle. Jeder Zoo sollte eine entsprechende Rücklage gebildet haben, die ALLE Tiere dort erhalten kann.
    Wie stand es noch in einem der Posts: über 500.000 Hähnchen, 30.000 Schweine, 120 Ochsen und 50 Kälber werden auf dem Oktoberfest in diesem Jahr nicht gegessen werden, weil es nicht stattfinden wird. Aber nichts übrig für die Zooinsassen?
    Eine schreckliche, oberflächliche Spaßgesellschaft!

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  3. Gibt es überhaupt einen Tierpark oder Zoo, der unterm Strich Geld verdient? Der Tierpark Neumünster ist bspw. ein Verein. Hat sich in den letzten Tagen über viele Spenden freuen können und im übrigen, wie andere in Schleswig-Holstein auch, wieder geöffnet.

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    • von wegen artenschutz, überlebenssicherung und tierwohl, ein normaler zoo ist letztlich ein gewinnorientiertes wirtschaftsunternehmen, auch wenn er rechtlich als verein organisiert ist. ein tier ist für einen zoo ein kapitalfaktor. es kostet geld und ist nur solange wertvoll, wie es seine kosten wieder einspielt und zur produktion von gewinn beiträgt.

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      • Genau, denn was ist ein Zoo? Da werden Tiere aus ihrem natürlichen Lebensraum entführt, in ein Gefängnis eingesperrt und gezwungen, artfremd zu leben und sich dabei auch noch dauernd anstarren zu lassen. Und das nur, weil wir mal einen Löwen, eine Giraffe, einen Affen „in echt“ sehen wollen – hallo?!!

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