8 Gedanken zu „weniger ich, mehr wir?

  1. O, unterschätzt mir die Schafe nicht! Zumindest die Wilden. Dass der Mensch den Charakter eines jeglichen Wesens, sei es Rose oder Rind, das in seinen Machtbereich fällt, verformt, verdirbt sei nicht diesen angelastet. Und, das Bild zeigt es, nicht die Schafe haben ein Problem mit dem solchen schwarzen. Dem guten Schaf – und auch dem freilich seltenen guten Hirten – ein Mäh! Aber schon R. Mey sang, als er noch jung war, „bevor ich mit den Wölfen heule,“ und es war ihm egal, wie die Farbe (später lernte er, glaub ich, die Farbe des Geldes kennen und schätzen) der geschwenkten Fahne sei.
    Wir ist schon recht, als Aktivität auf die anderen zu, als Gutes tun und weniger Böses denken (das ist der eigentlich schwierige Teil meine ich). Aber dann ist’s auch wieder genug. Dann wollen wir wieder uns selbst genügen (eine der besten Übungen, sonst eher verfemt, jetzt grad – vorausgesetzt freilich man ist schön still und nicht wütend lärmend wie diese eigenwillige Rechtsanwältin, die gern das REcht, viele anzustecken, einklagen möchte und nicht darf – regelrecht gefordert. Ja, die Gedanken sind frei – und Ruhe ist die erste Bürgerpflicht. Schon lustig, was sich alles wiederholt. Bis es nicht mehr lustig ist…

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  2. Wenn man freiwillig mehr „Wir“ denkt als „Ich“, ist man ja noch lange kein Schaf. Schafe denken nicht, die gehen nur mit. Meiner Meinung tun sie das auch nur, weil sie sich in der Gruppenanonymität sicherer fühlen. Wenn dann ein Wolf kommt und einen Nachbarn reisst, heiss es „Wie gut, dass ich das nicht war“, wenn dann der Wolf dieses Schaf reisst denkt es „Warum hilft mir keiner“.

    Wir Menschen haben die Möglichkeit dafür, an andere zu denken, anderen zu helfen, unser Ich mal zurückzusetzen, warum nutzen wir die so wenig? Und warum wird das als Schwäche ausgelegt? Oder sogar als Dummheit …

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    • was die mehrheit der menschen (u.a. demokratisch gewählte regierungen) aus unserer gesellschaft und aus unserem planeten gemacht haben und noch immer machen, nenne ich dummheit. vielleicht deshalb will ich nicht teil des problems sein, sondern versuche teil der lösung zu sein.

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      • Da kann ich dir nur Recht geben. Es regieren die kapitalistischen Raubtiere über die durch Angst niedergehaltenen Schafe. Ich mag beide nicht.
        Ich verbinde anscheinend etwas anderes mit mehr Wir und weniger Ich als du, oder ist das ein Spruch von einem deutschen Politiker?
        Wenn du Teil der Lösung sein möchtest, denkst du ja auch an andere … 😉

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