wieder was gelernt

am mittwoch kaufte und gönnte ich mir das erste mal in diesem jahr wieder alkohol. nur zwei flaschen wodka und eine flasche rotwein, waren für „notfälle“ gedacht. seit der alkohol aber im haus ist, erlebe ich einen notfall nach dem anderen. jetzt sitze ich wieder auf dem trockenen und habe gelernt, dass ich alkohol, der sich im haus befindet, nicht widerstehen kann. ist diese schwäche nicht sehr traurig?

12 Gedanken zu „wieder was gelernt

  1. Nun, zur Ehrenrettung des hier doch eher negativ dargestellten Alks: er hilft tatsächlich gegen Viren. Allerdings nur bei Lösungen, die läppische 40% stark überschreiten. Stroh – Rum wird auch noch nicht ganz reichen, sicher geht, wer sich den 100% nähert. Mehr vom Schwächeren einfüllen ersetzt die höhere Konzentration leider nicht. Für robuste Flächen und überhaupt äußere Anwendung ist das aber recht unbedenklich zu empfehlen, für die Innere muß halt mit gewissen Begleitschäden, in der Homöopathie Erstverschlimmerung genannt, gerechnet werden. Erblindung wird diskutiert und andere Kleinigkeiten, die bei einem Zellgift nicht weiter verwunderlich sein sollten, aber das sind eben die unvermeidlichen Kollateralschäden, hauptsache das Kroppzeug von Viren ist hinüber.
    Merke: eine Leberzirrhose kann man noch lang behandeln, da könnte man an einer möglicherweise als Komplikation eintretenden Lungenentzündung schon gestorben sein. Ach ja, wir erinnern uns: anders als die Autoindustrie auf BEatmungsgeräte und die Textilindustrie (teilweise, weil die Näher in Bangla Desh sitzen?) auf taugliche Masken konnten die Schnapsabfüller recht flott Desinfektionsmittel abfüllen. Oder zumindest einen wesentlichen Rohstoff liefern. – da fällt mir ganz unpassend ein: wir könnten doch dann die VW – Beatmungsanlage gleich drauflassen, wenn wir den VW fahren? Oder halt, wer auf sich hält, Daimler, Porsche oder so? Statt immer das arme Auto mit immer mehr Katalysatoren zu foltern, filtern wir doch leichter unsere Atemluft!
    Sinnigerweise werden wir ja eine Anti – Klimawandelbremser – Agenda fahren, sobald das hier vorbei ist, den schließlich muß die Wirtschaft dann wieder laufen!

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  2. Ach Geno in solchen Zeiten wie diese, trinkt man mehr Alkohol, kauft Toilettenpapier und ich esse Fischstäbchen statt frischen Fisch. Irgendwie müssen wir alle gemeinsam durch diesen Wahnsinn und das am besten unbeschadet. Lieber Gruß Maria

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  3. Sucht ist eben Sucht. Der Mechanismus ist der gleiche, egal nach was man süchtig ist. Bei uns ist es auch der Zucker. Wenn ich raffinierte Zuckerprodukte vermeide, werde ich die erste Woche total aggressiv … ich fange aber immer wieder an. Zucker sorgt für Übersäuerung und auf lange Sicht für alle möglichen Folgekrankheiten wie Gicht, Diabetis etc.
    Schlimm ist bei mir Kaffee, wenn ich den absetze bekomme ich ein paar Tage lang enorme Migräne. Trotzdem fange ich immer wieder an. Das Problem ist ja bei den meisten Suchten (Süchten????), dass man nach und nach die Dosis erhöhen muss, das macht dann mein Magen nicht mit.
    Beim Alkohol sind da ja mehrere Organe, die dann irgendwann nicht mehr mitmachen … aber das Thema hatten wir ja schon … 😉

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