jetzt geht’s mir besser

pünktlich um 9 uhr heute früh betrat ich den supermarkt. keine wartenden kunden, keine maskenpflicht (fast alle personen trugen aber trotzdem schutzmasken), aber einweghandschuhe musste ich am eingang überziehen. aus respekt gegenüber den anderen kunden hatte ich über nase und mund ein tuch getragen. keine leeren regale, ich habe alles bekommen was ich für einen monat brauche, ausser kirschtomaten, die fehlten als einziges. weil meine lunge nur noch zu zehn prozent arbeitet, hatte ich nach wenigen minuten schon probleme durch das tuch zu atmen. ich kaufte für den notfall noch zwei flaschen wodka und eine flasche rotwein. nach 30 minuten war alles erledigt und ich lud die lebensmittel ins auto. mein übervoller einkaufswagen war mir peinlich, ich kam mir vor, als wäre ich auch einer der hamsterer. der supermarkt ist etwa 13 km von meinem zuhause entfernt. nur noch 8 solche einkäufe und weihnachten und silvester stehen wieder vor der tür.

auf der fahrt wurde ich nicht kontrolliert und ich besuchte aus neugier auch noch unser dorf. eine warteschlange vor dem supermarkt, und zwei arbeiter in schutzkleidung desinfizierten ausserhalb des marktes wände und türen. das gesundheitszentrum gegenüber ist geschlossen, wie auch unser postamt, der tabakladen und mein tierarzt. endlich wieder zuhause räumte ich alles ein und gönnte mir danach auch einige drinks. alles ist wieder gut und ich kann mich endlich wieder etwas entspannen. prost  😉

12 Gedanken zu „jetzt geht’s mir besser

  1. Gesundheitszentrum und Tierarzt geschlossen? Ja, was macht man denn, wenn was fehlt?? Entspricht aber den Laborerfahrungen – Vorsorgeuntersuchungen, Drogentests fallen fast komplett weg, nur noch das nötige und halt Coronatests, solange Reagens vorhanden, hinten stapeln sich die Neueingänge… apropos: Maske auf. Ja, immer die Gleiche, was soll die Frage?

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      • hoffentlich ohne übertriebener Bosheit verdächtigt zu werden: könnte die Seuche gesundheitsfördernd sein? In so mancher Hinsicht? Die Oberqualmer – diese Lärmdinger, die auf ihren Wegen in alle Welt Löcher in unsere oberen Atmosphärenschichten stanzen – bleiben am Boden. Die Raucher, nun, ja, das ist ein Problem – aber am wenigsten für die Lunge. Es wird aber wohl nicht mehr lange so gehen, schon wird über die Ausstiegsszenarien nachgedacht (Ausstieg? Aus was? Atomkraft? Kohleenergie? Am Bahnsteig rechts?).

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  2. Lieber Geno, ich kenne dieses tolle Gefühl, wenn man alles Schwere erledigt hat, und endlich wieder daheim den ersten Drink geniessen darf.
    Weisst Du was mir sehr hilft, Geno?
    Wenn ich vor jedem Glas ehrlich in mich hinein höre und mich frage: „muss der jetzt sein, oder gehts auch, wenn ich ihn erst in einer Stunde trinke?“
    Und es ist ein wirklich gutes Gefühl, wenn ich die Flasche wieder hinstelle und sage: „Okay, also in einer Stunde“.
    Da habe ich dann nämlich eine ganze Stunde etwas, worauf ich mich freuen kann, und das ist doch was, denke ich.
    – Und klar, das schaffen wir beide doch locker, aus dieser Scheisse wieder hochzukommen. 😆
    Drück Dich ganz lieb, Geno
    Doris

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