der billigste weihnachtsbraten

laut allen umfragen ist die mehrheit der verbraucher bereit,
für’s tierwohl etwas mehr für fleisch ausgeben zu wollen. was für eine heuchelei:
mehrere tests belegen, dass wenn verbraucher die wahl haben, sich 75 % für das billigste fleisch entscheiden und ihnen tierwohl an ihrem arsch vorbei geht.

9 Gedanken zu „der billigste weihnachtsbraten

  1. Bei uns gibt es übrigens falschen Hasen aus Qorn-Hack (Pilzeiweiss) am 24.12. Als es das ausnahmsweise einmal in unserem Supermarkt gab, haben wir für Weihnachten gebunkert. Jetzt habe sie umgestellt auf ein Soja-Produkt, bäh. Aber wir haben noch Grünkern vom letzten Deutschlandbesuch …

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  2. Hm, Bauer zu sein macht einen heute nicht mehr reich, jedenfalls nicht in Dänemark, die meisten sind hoch verschuldet. 2018 ging die Kornernte in den Arsch wegen der Trockenheit, die beiden Jahre davor wegen Nässe; dann haben viele auf Winterkorn gesetzt, was ja eine gute Idee war und auch gut ging für 2019. Die jetzige Wintersaat ist am verfaulen weil sich auf den Feldern Seen und Teiche bilden. Das betrifft auch die Rapssaat. Landwirtschaft ist immer noch ein hartes Brot.

    Eine Reihe jüngerer Landwirte haben jetzt auf ökologisch umgestellt, aber auch die Pflanzen verfaulen, wenn es zu feucht ist. Letztendlich bestimmt der Verbraucher, was man z. B. an den Eiern sehen kann. Erst boomten die „freilaufenden Hühnereier“, jetzt sind es die ökologischen. Die kommen hier kaum nach mit der Produktion. Aber für mittelschwache Bürger sind die Eier zu teuer. Nicht jeder kann, wie wir, die Eier direkt von einem Öko-Hof kaufen.

    Auch die Produkte ohne Geschmacksverstärker werden mehr, weil die Nachfrage da ist. Sogar Knorr und Konsorten haben Tütenprodukte ohne GV und Hefeextrakt und mit ökologisch produzierten Zutaten. Das ist nur aufgrund der Nachfrage.

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  3. aber letztlich findet man immer jemandem, dem man die Schuld zuweisen kann, hier eben wieder dem Verbraucher…vielleicht sollten aber auch die Bauern nicht so gierig sein und bei ihren Gewinnen zurückstecken, ebenso der Handel und der Verbraucher legt bissel drauf, da trifft man sich an einer für alle brauchbaren Stelle und dann macht von Fleisch für alle Sinn, aber ich höre schon den Aufschrei der Bauern und Supermaktbetreiber…es gab mal Zeiten da haben Bauern und Händler ihr Unternehmen nur aufgegeben wenn sie pleite waren…heutzutage tun sie das schon wenn die eigentlich schwarzen Zahlen nicht mehr hoch genug sind und einen schnellen Reichtum versprechen …vielleicht liegt ein Teil des Problems auch genau da …und wie wäre es wenn wir mal wieder anfingen die Tiere im ganzen zu verwerten, dann müsste niemand auf Fleisch verzichten und wir könnten trotzdem weniger Tiere halten…wieso gibt es keine Verpflichtung an die Supermärkte immer komplette Tiere zu vermarkten d.h. im Verhältnis natürlich…es ist in einen normalen Supermarkt überhaupt nicht mehr möglich alle Teile der Tiere zu bekommen…und das liegt nicht an den Tieren sondern der Gier der Erzeuger und Vermarkter…

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      • ich wohne hier direkt auf dem Land, winziges Dorf, jeder kleine Bauer für sich….man kann sehen wer das Geld verdient …und ich will eben sagen dass ich glaube dass es nicht damit getan ist es den einen teurer zu machen weil die anderen sich dann noch mehr in den Rachen werfen und das tun sie jetzt schon so viel sie kriegen können und dann nehmen Sie eben mehr und werden es noch lange nicht ins wohl ihrer Tiere oder für mehr Ökologie benutzen

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