wort zum sonntag: klima

ein klimastreik geht um die welt. ob in berlin, new york, sidney, london, athen oder tokio: weltweit demonstrierten zehntausende menschen für einen besseren klimaschutz.
deutschlandusaaustralien
englandgriechenlandjapanalleine in deutschland gingen 1,4 mio  menschen für mehr  klimaschutz auf die strasse, aber egoistische, ignorante 75% der deutschen geht das thema am arsch vorbei.

11 Gedanken zu „wort zum sonntag: klima

  1. Die Sache ist komplizierter. Wir haben in Deutschland tatsächlich viele Menschen, die einfach so weitermachen wollen als gäbe es kein Morgen. Man muss aber auch zur Kenntnis nehmen, dass die Ökobewegumg selbst tief gespalten ist. Grob gesagt, gibt es die Naturschützer, die das Klima durch den Erhalt der Natur schützen wollen und die den Artenschutz als gleichrangig ansehen. Auf der anderen Seite haben wir die gut gebildete städtische Mittelschicht, die wenig Bezug zur Natur hat und aus anthropozentrischer Sicht das Klima technologisch schützen will. Dafür nehmen sie auch Landschaftszerstörung und die Einschränkung des Artenschutzes in Kauf. .Systemischer Denken? – Nein! Einfache Antworten sind gefragt. Auf die doofen Dörfler, die nicht von lärmenden und blinkenden Betonpfeilern umzingelt werden wollen, blickt man verächtlich herab. Mit der Effizienz, der Speicherung und dem Strommarkt sowie der Ressourcengewinnung beschäftigt man sich nicht. Das trübt die Gewissheiten, die man so fühlt. Deshalb, leider: Mit dem Forderungskatalog der FFF in Deutschland könnte man sich als engagierter Naturschützer schwer anfreunden (Es beschränkt sich auf die EE und die CO2-Bepreisumg) In der Klimadebatte glänzen Flora und Fauna mit Abwesenheit. Artenschutz wird pflichtschuldig erwähnt. Die Konfliktfelder zwischen „ Öko“Strom und Naturschutz werden völlig ausgeblendet. Wir schützen das Klima, auch wenn wir die Natur opfern müssen, so das Credo. NaturschützerInnen werden öffentlich mundtot gemacht und die Ecke rechter Hetzer und Klimaleugner gestellt. Das ist absurd! Hilft aber der armen Windkraftbranche, die auf mehr Mitleid hoffen kann, als die 300 000 Fledermäuse, die ihr jährlich zum Opfer fallen.

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    • ist es nicht schon viel zu spät, um das ende des klimawandels noch vermeiden zu können? geht es deshalb nur noch um anpassung, statt um vermeidung? die anpassung an den klimawandel ist jedenfalls ein billionen-dollar-geschäft für die neuen „klimafolgen-manager“ der westlichen wachstumsgesellschaft. die „grenzen des wachstums“ werden bis heute nicht gesehen. die windkraftbranche alleine ist weder die lösung, noch das problem.

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      • Die Branche ist ein Problem, weil sie suggeriert, dass die WKA zur Weltenrettung beitragen und deshalb Waldzerstörung, Bodenverdichtung und die Abschaffung des Artenschutzes hinnehmbar sind. Viele Leute fahren SUV, lieben Billigfleisch und fliegen mit dem Billigflieger umher ..und retten die Welt durch Windkraft. Weniger Konsum ist notwendig, ebenso radikaler Naturschutz. Ich finde es auch gut, dass junge Leute auf die Straße gehen, aber die Geldsäcke sind dabei die Bewegung zu vereinnahmen…und mit der Konzentration auf den CO2-Ausstoß wird ihnen das auch leicht gemacht.:

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    • deine ansprüche an die junge fff-bewegung sind unfair! es sind die bundesregierungen der letzten jahrzehnte und die bundesbürger die den klimawandel mit zu verantworten haben und nicht reagieren. wir leben seit jahrzehnten über unsere verhältnisse und nehmen uns mehr, als uns zusteht. keiner fragt danach, was aus unserer welt wird. verlange deshalb nicht von einer so jungen fff-bewegung, dass sie nun die probleme lösen kann. die fff fordern nur, dass die politiker ihre abkommen und versprechen auch einhalten! ich bin stolt darauf, dass die fff-bewegung zeigt, dass nicht alle jugendliche verblödet sind.

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