der grüne knopf

„der grüne knopf“ wird eingeführt und ist deutschlands erstes staatliches siegel für fair produzierte textilien. oder ist das nachhaltigkeits-siegel doch nur eine weitere freiwillige massnahme neben einem schwachen textilbündnis? können verbraucher nun entscheiden, ob sie textilien kaufen, die hohen sozialen und ökologischen standards gerecht werden? noch wird nicht die ganze lieferkette geprüft.
wie viel gift oder kinderarbeit steckt wirklich in unserern klamotten?  ist „der grüne knopf“ nur ein rohrkrepierer? wird dieses siegel zu einem umdenken oder einer veränderung in der branche und des geschäftsmodells der fast fashion führen? an kritik mangelt es jedenfalls nicht und ob das siegel jemals breitenwirksamkeit entfaltet, steht in den sternen. dass freiwilligkeit zu etwas führt, glaubt von den kritikern niemand, sie fordern stattdessen ein lieferkettengesetz.

7 Gedanken zu „der grüne knopf

  1. So lange es weiterhin „Hip“ und „Chic“ ist, alle 6 Wochen neue Klamotten auf den Markt zu bringen, wird sich gar nichts ändern.
    Allein der Umstand, das massenhaft Baumwolle produziert wird, ist ein Super-Gau. Von der Verarbeitung und Färberei mal ganz zu schweigen.
    Diese ganzen Siegel und Zertifikate sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen, da es genug Schlupflöcher gibt, diese Vorgaben zu umgeben.

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