bge: ein weg in die freiheit


« ein bedingungsloses grundeinkommen »
ist die antwort auf die fragen, die sich die politiker und
unsere gesellschaft noch gar nicht gestellt haben.

4 Gedanken zu „bge: ein weg in die freiheit

  1. Poverty is an issue very close to my heart. I must, however ask: who exactly funds this unconditional income? The implication from your post is that the government disperses these funds, but the electorate supplies them. That suggests a socialist viewpoint w/ which I do not agree. Socialism has failed worldwide.

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  2. Hab gerade Lust etwas dazu anzumerken. Das UGE, BG oder wie immer man es nennen mag, kurz das Überlebensgeld wie ich es nenne, ist eine alte Theorie, sie stammt übrigens aus dem neoliberalen Lager. Wobei ich persönlich sogar noch weiter zurück gehen möchte, es ist das Grundprinzip einer funktionierenden Horde, Alle für Einen, Einer für Alle.
    So wäre es in der aktuellen Welt wieder, von heute auf morgen implementierbar und würde über Nacht die globale Armut abschaffen.
    Schlicht Bargeld gibt es nicht mehr, man evaluiert die Grundbedürfnisse der Menschen auf der Welt, installiert eine utilitaristische Ökonomie, bietet den Menschen Betätigungsfelder an, das Ganze strukturiert man relativ Kleinteilig was die Grundversorgung angeht und vernetzt es global, was Dinge betrifft, die ökologisch vertretbar, technisch realisierbar und ethisch mehrheitlich akzeptiert sind.
    Man müsste nur die, in meinen Augen dummen Anreizprinzipien abschaffen und das Prinzip einer freien, friedlichen und sozial anarchischen Weltgesellschaft, die schlicht durch ihre Vernunft eine breite Vielfalt, gleichmäßige Besiedelung, hohe intellektuelle Entwicklung und nicht zuletzt soziale Kooperationskraft spiegelte.
    Das käme aber einigen Menschen nun sehr ungelegen, für die ist das BG auch nur ein Vehikel um die Spaltung der Menschen auf der Welt weiter zu treiben, hier die Regionen wo der volle Kühlschrank bedingungslos gewährleistet ist, Glück der geographischen Geburt, dort die Regionen wo vor der letzten Trinkwasserquelle ein Militärposten mit MG´s im Anschlag die Verdurstenden mit dem bedingungslosen Gnadenschuss erfreut.
    Hierzulande vom BG so wie es die neoliberale Agenda langsam einzuführen gedenkt zu schwärmen, sorry, das ist mehr als zynisch.
    Es ist im Grunde auch nicht mehr als ein Gnadenbrot und käme unter dem Strich sicher billiger als z.B, Hartz IV , einzig wir hätten dann wohl 10 Mio oder gar 20 Mio Menschen die nur BG beziehen und als würdelose, vielleicht sogar das Wahlrecht abgebende, marginalisierte BG-Klasse ganz unten im klassistischen Statusspiel rangierten.
    Völlig abhängig, vom „bedingungslosen“ Grundeinkommen.
    Wer glaubt die kreative Kraft dieser Menschen würde noch gebraucht, der sollte sich fragen, warum auch jetzt die kreativsten und klügsten, sofern sie keine Beziehungen und keine marktkonformen Ansätze präsentieren, nicht selten als Obdachlose unter Brücken landen – oder sich nicht über das Alter junger Erwachsender hinaus, ins Leben bemühen, sondern schlicht verkümmern.
    Das Thema könnte man sehr engagiert und sehr kontrovers hier und überall diskutieren, wird es ja auch seit zwei Jahrzehnten – weltweit.
    Meine Wette, es kommt, sobald die Entscheider es als das günstigste und wünschenswerteste Instrument zur Kleinkonsumentenhaltung betrachten.

    Das globale, humanistische und sozial anarchistische Verteilungsprinzip des Alle für Einen und Einer für Alle, wird hingegen niemals verwirklich werden, da es einer kleinen Minderheit Zugeständnisse abverlangte, grenzenloser Reichtum und hemmungsloser Verbrauch wären da ja nicht mehr möglich.

    Den Lebensstandard eine durchschnittlichen europäischen Haushalts, abzüglich einiger wirklich maßloser Komponenten, dafür wohl mit einem besserem sozialen Hilfesystem in allen Lebensbereichen, könnten wir heute für acht Milliarden Menschen organisieren, ökologisch vertretbar, sozusagen mit einem Fußabdruck von 1 für jeden Menschen.
    Aber wie gesagt, einige Millionen müssten dann zurückstecken, das wollen die nicht, das müssen die nicht, da die eine Hälfte der Menschheit lieber diesen Irren dient um die Welt und die andere Hälfte der Menschen auszubeuten und zu vernichten, dabei sich selber seelisch ebenso zerstörend, da sie intuitiv wohl alle wissen, welche Untat sie begehen.

    Ich ende jetzt, da ich hier nun anhand konkreter Zahlen und Beispiele schlicht beginnen würde ein Buch zu schreiben, doch solche Bücher gibt es schon zuhauf, nur Ihre Autoren sind meist selber gerne sehr privilegiert und leben nicht selten einen zu anspruchsvollen Konsumstandard mit Ihren Tantiemen und Vortragshonoraren aus, ganz zu schweigen davon, dass sie die Gedanken von Millionen nur als Stellvertreter vermarkten und sich anmaßen, dies zu monetarisieren.

    Das System läd sie dazu ein.

    Wir hingegen, die wir hier den Resonanzraum des I-Nets füllen, sind auch mit unserer Meinungsäußerung nur Konsumenten, wir zahlen die Energie, (vernichten damit ein Stück weit unseren Lebensraum), unterstützen die Werbebranche und benötigen Hardware, die wohl die meisten von uns käuflich erwerben, was sie gezwungen hat dem System ihre Kraft gegen Geld anzudienen – wir sind nur Nutzwesen für ein System das wir (vielleicht – ich sicher) verachten.

    Fazit, Tippen mag Silber sein, das I-Net zu verlassen wäre Gold. Auch mir fehlt die Kraft dazu, man suggeriert sich schlicht selbst, es sei vielleicht doch ein klein wenig Wind auf der See.

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