die gefährliche kulturpolitik der afd

die afd greift systematisch die kunstfreiheit an: lieber „deutsch-national“ als „links-versifft“? wird kunst und ästhetik von der afd im sinne einer positiven nationalen identitätsfindung instrumentalisiert? ein kulturkampf von rechts?

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3 Gedanken zu „die gefährliche kulturpolitik der afd

  1. Ich finde es immer lustig, wenn die Frage so gestellt wird:
    „Wird Kunst und Ästhetik von der AfD im Sinne einer positiven nationalen Identität Findung instrumentalisiert? Ein Kulturkampf von rechts?“
    Ich habe nichts mit der AfD zu tun; ich bin ein Linker. Aber – dass seit 1945 ein Kulturkampf von rechts, ein kultureller Holocaust durch USA-Medien auf der ganzen Welt stattfindet, wollen gerade die nicht sehen, die die Frage nach dem Einfluss der us-amerikanischen Kunst und Ästhetik auf Kunst und Ästhetik, nie gestellt haben.
    Ich habe meinen Fernseher schon 2003 entsorgt, weil ich die Amerikanisierung des Deutschen Fernsehen nicht mehr ertragen wollte. Schon damals war das deutsche Fernsehen, ob öffentlich-rechtlich oder privat, fest in der ideologischen Zange der US-Medien. Dasselbe gilt für den ganzen Kunstbereich und Ästhetik. (Oder wie ist die „Ästhetik“ zu erklären, wenn Filme über den erlogenen, imperialistischen Angriffskrieg der „Koalition der Willigen“ gegen den Irak, heute als Heldentat gezeigt werden und viele Abende lang, us-amerikanische Waffen als Wunderwaffen hingestellt werden, obwohl es die Waffen sind, mit den Angriffskriege geführt werden.)
    Heute findet man auf fast keinen deutschen Sender deutsche Sendungen oder Sendungen und Filme aus anderen Ländern, die nicht den Stempel der USA tragen. (höchstens Alibi-Sendungen und -Filme)
    Natürlich instrumentalisiert der AfD eine vermeintlich positiven nationalen Identitätsfindung, aber doch nur weil Demokraten bis hin zu den Linken, von den rechten Parteien ganz zu schweigen, den kulturellen Holocaust nicht sehen wollten, – ihn sogar noch förderten.
    Heute profitiert die AfD von dieser „Fehlentwicklung“, denn viele Menschen (wie das Wahlergebnis bezeugt) scheinen sich nach einer positiven nationalen Identität zu sehnen – gerade im Osten.

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    • Nachtrag:
      Kunst war nie frei, ist nie frei und wird nie frei sein. – Kunst ist immer an der Ideologie der herrschenden Klasse gebunden. Extremste Beispiel war Nazi-Deutschland, und bezogen auf die Kunst und Ästhetik der DDR, – das heutige Deutschland. Sogar der Palast der Republik musste abgerissen werden, um die Tradition der Hohenzollern wieder aufleben zu lassen.
      Marx schrieb einmal: „Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht“ – auch in der Kunst und ganz besonders in der Ästhetik!

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      • wenn die kunst von allen seiten eingeengt und bedroht wird, gilt es die kunstfreiheit zu verwirklichen und diejenigen zu respektieren, die diese freiheit in anspruch nehmen. dieses gebot richtet sich an alle!

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