nestlé? nein danke!

nestlenie wieder nestlé ! – stoppt nestlé endlich mit boykott ! die machenschaften des grössten lebensmittelkonzerns nestlé sind nur zu stoppen, wenn wir alle nestlé-produkte im regal liegen lassen und meiden!
unfassbar, aber 11,4 millionen verblödete oder gleichgültige verbraucher „gefällt“ die nestlé-facebook-seite trotz all den folgenden vorwürfen:

warum ich seit über 15 jahren alle nestlé-produkte boykottiere:

Nestlé tötet Babys:
In den 1970er- und 1980er-Jahren wurde Nestlé für ihre Vermarktung von Säuglingsnahrung in Entwicklungsländern heftig kritisiert. Nestlé hat gesundheitliche Schäden und Tod von Säuglingen durch Zubereitung mit verschmutztem Wasser in Kauf genommen.

Nestlé verwendet gentechnisch veränderte Zutaten:
Kritisiert wurde Nestlé auch wegen der Verwendung gentechnisch veränderter Zutaten. Bei den 2010 von Greenpeace überprüften Nestlé-Schokoriegeln Butterfinger und BabyRuth mit gentechnisch veränderten Zutaten auf dem deutschen Markt handelte es sich offenbar um nicht gekennzeichnete Importe aus den Vereinigten Staaten.

Nestlé duldet aus Profitgier Kinderarbeit
In der westafrikanischen Elfenbeinküste, dem bedeutendsten Exportland von Kakao, werden etwa 12.000 Kinder als Sklaven auf Kakaoplantagen eingesetzt. Nestlé wird vorgeworfen, zu wenig zur Verbesserung dieser Zustände zu unternehmen. Die Reportage „Schmutzige Schokolade“ kam 2010 zu dem Schluss, dass Nestlé Kindersklaverei nach wie vor duldet.

Nestlé betreibt unfairen Handel
In Kolumbien werden Nestlé der Massenverkauf abgelaufenen Milchpulvers und Repressionen gegen Gewerkschaften vorgeworfen.

Nestlé lässt Tierversuche durchführen
Nestlé wird vorgeworfen, Tierversuche für Tee bzw. Inhaltsstoffe dessen für die Marke Nestea durchzuführen bzw. durchführen zu lassen. Die Mäuse und Ratten würden für die Tierversuche verwendet und nach ihrem Leiden enthauptet, obwohl diese Tierversuche für Getränkehersteller nicht gesetzlich vorgeschrieben wären. Ausserdem hätten amerikanische und europäische Aufsichtsbehörden betont, dass Tierversuche als Nachweis für die gesundheitsfördernden Eigenschaften eines Getränkes oder Lebensmittels weder erforderlich seien, noch diese ausreichend belegen könnten.

Nestlé zerstört den Regenwald
Nestlé bezieht einen Teil seines Palmöls, das unter anderem zur Herstellung von Schokoriegeln und Keksen verwendet wird, von der Sinar Mas Group, die für den Anbau der Ölpalmen entgegen internationalem und indonesischem Recht grosse Flächen des indonesischen Regenwaldes rodet.

Nestlé und Wasser
Nestlé lässt ohne Rücksicht auf die Bevölkerung in ländlichen Gemeinden deren Wasser praktisch kostenlos abpumpen und verkauft es dann mit grossem Gewinn weiter. Darüber hinaus belasten die Plastikflaschen die Umwelt unnötig. Man darf etwas Lebensnotwendiges wie Wasser nicht zu einem reinen Wirtschaftsgut machen. Nestlé ist ein «Raubtier auf der Suche nach dem letzten sauberen Wasser dieser Erde». Insbesondere in der Dritten Welt arbeitet Nestlé auch mit korrupten Regierungen zusammen und lässt beispielsweise Grundwasser aus armen Gegenden absaugen und dann für teures Geld an die wohlhabende Oberschicht verkaufen.

Nestlé und der Pferdefleischskandal
Im Rahmen des Pferdefleischskandals 2013 wurde bei Kontrollen Spuren von Pferdefleisch in Produkten der Tochterfirma Buitoni nachgewiesen.

Sonstiges
2007 wurden Aktionäre und verantwortliche Manager des Nestlé-Konzerns von der Stiftung Ethik & Ökonomie (ethecon) mit dem Internationalen Black Planet Award für «herausragende Verantwortung bei Zerstörung und Ruin unseres Blauen Planeten hin zu einem Schwarzen Planeten» ausgezeichnet.
In Kolumbien wurden mehrere kritische Nestle-Gewerkschafter ermordet. In diesem Zusammenhang reichten am 5. März 2012 das in Berlin ansässige Europäische Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte (ECCHR) und Kolumbiens nationale Gewerkschaft der Beschäftigten in der Lebensmittelindustrie (Sinaltrainal) gemeinsam Strafanzeige gegen die Konzernleitung ein. Sie werfen dem Lebensmittelkonzern vor, den Mord an dem kolumbianischen Gewerkschafter Luciano Romero mitverursacht zu haben.
Im Januar 2013 wurde Nestlé zusammen mit Securitas vom Bezirksgericht Lausanne wegen «unerlaubter Infiltration» bei der globalisierungskritischen Organisation Attac zur Zahlung eines Schmerzensgeldes an zwei Aktivistinnen von jeweils 3000 Franken verurteilt. Nestlé hatte eine Attac-Arbeitsgruppe, welche an einem kritischen Buch über Nestlé arbeitete, von 2003 bis 2005 durch einen Maulwurf der Securitas überwachen lassen.

5 Gedanken zu „nestlé? nein danke!

  1. ganz ehrlich, ich kann es auch nicht verstehen, warum die Menschen trotzdem Nestle Produkte kaufen.

    Aber es wird ja nicht uns in Deutschland von Nestle das Wasser abgegraben und es müssen bei uns in Deutschland keine Babys deshalb sterben oder gar Kinderarbeit geduldet werden, weil wir als Eltern unsere Kinder nicht ernähren können.
    Warum sind wir oder die meisten Verbraucher dieses Landes derart taub auf den Ohren, wenn es um solche Wahrheiten geht?

    Vielleicht, weil das Unrecht nicht vor ihrer/unserer Tür entsteht.

    Der Welterschöpfungstag war in diesem Jahr schon am 29. Juli…dh. wir haben weltweit die Ressourcen schon aufgebraucht. In Deutschland hatten wir unserer Ressourcen schon am 3. Mai aufgebraucht. Wir in Deutschland merken davon nicht viel, denn diese Auswirkung zeigt sich in den ärmsten Ländern. Unser verschwenderischer Lebensstil sorgt weltweit für Armut und jetzt schreien die meisten rum, weil die Armut nun an den europäischen Toren angeklopft. Damit wollen wir natürlich nichts zu tun haben. Und in unseren Wohlstandsleben wollen wir uns auch nicht stören lassen. Fazit ? Wir lassen die Scheiße, die wir mit unsere Wirtschaft und dem Verbraucherverhalten angerichtet haben, auf keinen Fall vor der eigenen Tür haben.

    Ich wechselte vor 30 Jahren vom sozialistischen und ins kapitalistische Wirtschaftssystem und musste als erstes erkennen und begreifen, das ich als Verbraucher im Wohlstandsland mich an der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen rege beteilige. Aber die Ausbeutung des Menschen allein reicht der kapitalistischen Wirtschaft nicht aus, es werden auch die Ressourcen der Welt soweit ausgebeutet, so das sie schon Mitte des Jahres erschöpfen.

    Ich frage mich, wohin das führen wird. Ich werde das dicke Ende nicht mehr miterleben, aber mein Enkel müssen sich damit mit Sicherheit rumschlagen.

    Es ist ja nicht nur der Verbraucher angesprochen, wenn es um Nestle geht, sondern auch die Handelsketten, die die Produkte immer wieder listen und den Verbrauchern anbieten.

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