50 jahre woodstock

gestern abend zeigte das erste „woodstock – drei tage, die eine generation prägten“. im sommer 1969 kommen eine halbe million junger menschen zusammen, um drei tage lang zu feiern und musik zu hören. woodstock ist zur legende einer ganzen generation geworden, der höhepunkt der hippiebewegung.der dokumentarfilm erzählt die geschichte von woodstock, des bedeutendsten festivals im 20. jahrhundert, unsterblich gemacht durch einen kinofilm. hunderte von stunden bislang nie gesehenes material schlummern noch  im archiv. der regisseur barak goodman erhält für die deutsch-französisch-amerikanische koproduktion zugang zu diesem material. gezeigt wird, was den geist von woodstock tatsächlich ausmacht.
woodstock zeigt der welt, die ende der 60er jahre tief in konflikten steckt, dass liebe und selbstlosigkeit möglich sind. anwohner, die nichts mit hippies im sinn hatten, versorgten die festivalbesucher und armeehubschrauber flogen proviant ein, obwohl die hippies gegen die armee und den vietnamkrieg waren. die konservativen farmer (rednecks) spendeten joghurt und milch für die massen von jugentlichen. die kamerateams haben den geist von woodstock eingefangen, wie er nie zuvor zu sehen war.

heute ist die welt wieder so zerrissen, konfliktgeladen und hasserfüllt, wie damals ende der 60er jahre. erinnern wir uns doch daran, dass es möglich ist, friedlich und fürsorglich miteinander umzugehen, zeichen zu setzen und hoffnung zu schaffen, die eine ganze generation nachhaltig prägen kann. quelle: das erste

6 Gedanken zu „50 jahre woodstock

  1. Oh schade. Die Doku habe ich verpasst. Ich war damals 10 Jahre alt. Zu jung für Woodstock ect..
    Ich bezweifel auch, das meine Eltern davon etwas mitbekommen haben. So ’ne „Hottentottenmusik“ war bei denen nicht angesagt. Da wurde Freddy Quinn und Paul Kuhn gehört. 🙂
    Mit den Jahren wurde des öfteren an meiner ersten, eigenen Stereoanlage in meinem Zimmer von den Eltern der Stecker gezogen. 😉

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  2. Das war die beste, schönste, realitätsnahe Doku ever! Prädikat sehr empfehlenswert. Ähm, da war ich 13, aber die ganzen Jahre ist das ja ein unvergessliches, sensationelles Ereignis geblieben, Idol meiner Generation aber sicher auch nachfolgender. Dass es so grandios vorbildlich, friedlich verlief, hab ich nie registriert, werd es mir aber jetzt sicherlich im von der Insomniedemenz mitgenommenen Hirn bewahren können. 😎
    Bestimmt ist die Doku im Videotext abrufbar, trotzdem, also wenn Arte die nicht in paar Wochen wiederholt, ja was denn dann?! 😉

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