warum der eu-mercosur-pakt?

stoppt den eu-mercosur-pakt! warum stösst das geplante eu-mercosur-handelsabkommen nicht auf so breiten widerstand wie ttip und ceta? das klimaschädlichste abkommen überhaupt, null ansätze für klimaschutz. fürchtet denn niemand die weitere umweltzerstörung, noch schnellere regenwaldrodungen und noch mehr pestizid-einsätze? der mercosur-deal „konterkariert“ das pariser klimaabkommen. die reaktion der eu auf fridays for future?in südamerika werden tausende hektar urwald gerodet, nur um riesige anbauflächen für gentechnisch veränderte sojabohnen zu schaffen, für deutsche fleischproduzenten. wir bekommen billiges rindfleisch, gentechnisch verändertes viehfutter für unsere massentierhaltung und reichlich tropenhölzer, die südamerikaner dafür zollfrei die dreckschleudern der deutschen autoindustrie. was für ein deal – was für eine zukunft.

11 Gedanken zu „warum der eu-mercosur-pakt?

  1. Ein Zitat von P.J. Dunning (1860), das Karl Marx in einer Fußnote im „Kapital“ bekannt machte, wird oft zur Charakterisierung des Profits gebraucht:
    „Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit, oder sehr kleinem Profit, wie die Natur von der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv und waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“

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  2. Auch hier wieder gedacht von zwölf bis Mittag und noch immer nicht begriffen, dass alle Kontinente auf demselben – begrenzten – Planeten Erde liegen. So wie bei Verkauf und Abgabe von Dieselautos, die dann oft direkt hinter der Grenze in Ländern Osteuropas weiterfahren. Weil die Luft ja auch an unseren künstlichen Grenzen stehenbleibt. Oder E-Autos, die man uns immer aggressiver aufzwingen will durch Fahrverbote, deren Produktion bzw. der Abbau von Kobalt und Lithium in anderen Ländern Mensch und Umwelt massiv schadet, anstatt öffentlichen Nahverkehr auszubauen und stillgelegte Bahnstrecken zu reaktivieren, um viele Autofahrten verzichtbar zu machen.
    Was diesen Pakt betrifft, den Macron übrigens ablehnt(e)?, so ist mal wieder der Verbraucher gefordert, jeder Einzelne. Wenn das Zeug nicht gekauft wird, hat sich der Pakt relativ schnell erledigt.

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    • wir sollten alle mal gemeinsam und ab sofort, für wenigstens sechs monate, alle fraglichen und nicht nachhaltigen produkte im supermarkt-regal liegen lassen.

      umweltzerstörende konzerne boykottieren, so lange bis sie begriffen haben, oder vom markt verschwinden. wir verbraucher haben die macht, in kürzester zeit alles zum guten zu wenden, wenn wir nicht so unglaublich ignorant, bequem und blöde wären.

      politische entscheidungen sind heute viel zu wichtig, um sie alleine den politikern zu überlassen!

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      • wir sollten alle mal gemeinsam und ab sofort, für wenigstens sechs monate, alle fraglichen und nicht nachhaltigen produkte im supermarkt-regal liegen lassen.

        Leider wird das nie geschehen. Weil es vielen Menschen egal ist und sie ihre eigene Bequemlichkeit schätzen. Dass durch dieses Abkommen nicht nur der Regenwald noch schneller abgeholzt wird und noch mehr Pestizide in unsere Nahrungskette kommen, scheint vielen tatsächlich völlig am Allerwertesten vorbei zu gehen.

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      • Ignoranz ist das Hauptproblem, man muss sich informieren. Einmal boykottiere ich Konzerne, die m. E. unethisch handeln, auf der anderen Seite schlagen mir andere Erkenntnisse auf den Appetit. Schokolade kann ich nicht essen, seit ich über die zugehörige Kinderarbeit informiert bin. Büffelmozzarella auch nicht, seit ich weiß, dass man männliche Kälber elend verhungern lässt. Anwohner hören teilweise ihre Schreie. Anderen Tieren wird das Maul zugebunden, um das zu verhindern. das sind nur zwei Beispiele. Allerdings sollte der Boykott auch etwas bewirken.

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          • Umsatzrückgang kann auch dazu führen, dass die Konzerne sich ein anderes Betätigungsfeld suchen bzw. anderes anbauen. Damit ist den Menschen nicht geholfen. Ich finde es sinnvoll, zu Boykott auch Forderungen laut werden zu lassen. Beim Kakoa z. B., dass die Löhne für die Erwachsenen angehoben werden, sodass sie ihre Familien davon leben können. Die Hungerlöhne sind ja der Grund dafür, dass die Kinder auch arbeiten müssen.

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