un-klimagipfel der unfähigkeit

ausser spesen nichts gewesen? warum kommt nichts voran? der uno-gipfel in kattowitz sollte den einstieg in den „verbindlichen“ klimaschutz bringen. wie aber nicht anders zu erwarten, sind die resultate wieder weniger als bescheiden.

„Eine Frage von Leben und Tod!“ mit dieser deutlichen warnung eröffnete un-generalsekretär antónio guterres die weltklimakonferenz 2018 in katowice. „Die Welt ist vom Kurs abgekommen!“ und wir deutschen ignorieren noch immer diese gefahr!

die politik hat wieder mal eine chance vertan, denn die beschlüsse reichen bei weitem nicht aus, um eine dramatische klimakrise doch noch zu verhindern. die regierungen haben noch immer nicht verstanden, dass die klimakrise nicht mit „unverbindlichen, freiwilligen“ und rechtlich nicht bindenden abkommen gestoppt werden kann.
die bundesregierung strengt sich selbst nicht genügend an und ist der geldgeber mit der miesen klimabilanz, denn „klimakanzlerin“ merkel floskelt nur phrasen. während die deutschen den schutz des brasilianischen regenwaldes fordern, wird der hambacher forst für den kohletagebau abgeholzt und der kohleausstieg verzögert sich weiter. auch in den bereichen wie verkehr und landwirtschaft geht es in deutschland nicht voran. die welt brennt und der gipfel streitet. „Klimawandel: Fakten zum globalen Temperaturanstieg“

12 Gedanken zu „un-klimagipfel der unfähigkeit

    • Die können sich ruhig von Angesicht zu Angesicht treffen. Manchmal ist es eben auch besser sich direkt zu sehen. Doch bisher haben die Klimagipfel nicht so viel Ertrag gebracht. Auf der Klimakonferenz von Paris von 2015 wurde sich darauf geeinigt die Treibhausgase um 40% zu senken. Heute sind es 43% mehr. Und auch Deutschland, welches sich sonst immer so klimabewusst inszeniert liegt nur bei 27%.
      https://haimart.wordpress.com/2018/12/11/loecher-in-die-dicke-luft-starren/

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        • Ja, wenn es nichts bringt ist es egal. Aber es kann vielleicht ja angenommen werden, dass so eine konferenz von angesicht zu angesicht verbindlicher ist, weil es persönlicher ist. Dem scheint ja nicht so zu sein. Oder die Klimaziele würden noch mehr verpasst, wenn sie sich nur noch per Videokonferenz treffen.

          Was mir Sorge bereietet ist die Tatsache, dass immer mehr Menschen den Klimawandel leugnen. In Deutschland sind es schon 16%. Dabei ist der von Menschen gemachte Treibhauseffekt wissenschaftlich sehr stark belegt.
          https://haimart.wordpress.com/2018/12/08/tollkuehn-die-sonne-verklagen/

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          • Da könnte man jetzt eine grosse Diskussion starten. Dass sich das Klima verändert kann wohl kaum jemand mehr leugnen, wir erfahren das doch alle am eigenen Leibe. So viel Wasser, wie die deutschen Flüsse im letzten Sommer verloren haben, aber das kommt wohl nicht in die Tatsachen-Presse …
            Ob jetzt aber die Treibhausgase der einzige oder der hauptsächliche Verursacher sind, ist in meinen Augen nicht 100% geklärt.

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              • Da sind zum Beispiel Atomsprengungen und Fracking und sicherlich noch eine Menge andere Dinge, die ich gar nicht kenne. (Wie war das mit dem Ozonloch?) Mein Mann und ich haben eine Serie mit Gregg Bradon gesehen. In der berichtet er über Untersuchungen von Eisproben, die Aufschluss über die Geschichte des Planeten geben, also rein geologisch. Und es sind sehr lange Zyklen abzulesen, und wir befinden uns jetzt in einer Phase des erneuerten Umbruchs. Natürlich muss die CO2 Produktion runtergehen, aber es ist nicht der einzige Faktor. Alle konzentrieren sich darauf, als ob dann alles o.k. wäre. Wir schaden unserem Planten auf viele Weisen. Jetzt sollen wieder mehr Waldflächen am Amazonas für die Holz- und Landwirtschaft freigegeben werden, kein kleiner Faktor. Wo wir hinschauen, verschmutzen und vermüllen und zerstören wir. Das fing doch schon mit Monokultur und Flussbegradigungen an und ging dann mit Wald abholzen und Massentierhaltung weiter. Wir verändern unsere Landschaften, und auch das wirkt sich auf das Klima aus.

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                • Das mit dem Ozonloch sind die FCKW. Und du hast recht, dass solche Erdzyklen gibt, allerdings mit dem jetzigen Verhalten verstärken wir die noch. Ob das jetzt FCKW oder Treibhausgase sind, der Klimawandel wird maßgeblich vom Menschen beeinflusst.

                  Wenn wir uns denn wenigstens auf die Reduzierung konzentrieren würden. Deutschland hatte sich das Ziel gesetzt im Vergleich zu 1990 die Treibhausgase bis 2020 um 40% zu senken. Heute sind wir bei 27%. Global betrachtet haben wir sogar 43% mehr CO2 Ausstoß als noch 1990.

                  Die EU, die sich sonst immer als moralisches Vorbild aufspielt wollte auch mit den CO2 zertifikaten zur Reduzierung beitragen. Allerdings wurden dank Lobbyvereinen zu viele Verschmutzungszertifikate in Umlauf gebracht, sodass sich Klimaschutz finanziell nicht wirklich lohnte.

                  https://haimart.wordpress.com/2018/12/11/loecher-in-die-dicke-luft-starren/

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