wort des jahres 2018

wo kanzlerin merkel trotz ihrer politik gut und gerne lebt?
wort des jahres: „Heißzeit“, 2. platz: „Funklochrepublik“, 3. platz: „Ankerzentren“

9 Gedanken zu „wort des jahres 2018

  1. handy tastatur ist nur was für finger die das im halbschlaf beherrschen, ich nicht, versehentlich zu früh gesendet.
    es sollte lauten: von historikern so gedacht. da immerhin der ruf in gefahr gerät, vermeiden sie solche unwörter. ich selbst achte sehr darauf, bei Zitaten möglichst die quelle zu nennen und eigene meinungen auch als solche ohne anonyma zu posten.

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    • Na ja, es gibt Gläubige und Wissende!

      Gläubige definieren ALLES was nicht in ihr Konstrukt passt als Lüge, Wissende halten erstmal alles für möglich und sehen sich die Plausibilitäten an. Plausibel erscheint mir, dass schon vor 10.000 Jahren Menschenmaterial begutachtet und gehandelt wurde. Wie man das seinerzeit nannte, irrelevant!

      Worte sind Krücken, man sollte um sie nicht streiten sondern das tun wofür sie da sind, in fremden Köpfen Filme kreieren, also Geschichten erzählen, oder sich Geschichten erzählen lassen. Ich persönlich glaube alles was was ich höre! Meine Welt wird dadurch nicht besser oder schlechter, aber wesentlich bunter.

      Natürlich kann man auch um die „Korrektheit“ der Worte streiten und aus einer Mohrrübe die Rübe mit Migrationshintergrund machen, upps nee, zu verächtlich formuliert, vielleicht „farbige Rübe“? Oder Möhre?

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  2. bezogen auf deine verwendung des unworts zur zeit des königs von Preußen, dass es so war, möchte ich nicht bezweifeln, bloss fraglich ob du als zeitzeuge dabei warst oder es nur irgendwo gelesen hast. will heissen, ich bezweifle allerdings die authentizität der überlieferten und vom historikern

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  3. wort des jahres? haltbarkeitsdatum in welchen, wievielen köpfen? also bereits sekunden später vom tisch – wesentlich längere haltbarkeit (buchstäblich: in der tat): „erst kommt das fressen, dann kommt die moral“ – weiter: „…erst muss es möglich sein, auch armen leuten, vom grossen brotlaib sich ein teil zu schneiden“ (ich fange langsam an, zu vergessen, doch diese worte aus der DREIGROSCHENOPER 1928 – Bertolt Brecht, musik Kurt Weill, kann ich immer noch auswendig aus dem kopf raus zitieren) – habe leider am handy den link nicht parat: BRECHT singt die ballade von der unzulänglichkeit menschlichen strebens (youtube) eine andere version hatte ich gestern in meinem google+ verlinkt.
    ergo: der song ist zeitlos gültig und wird die zeit überdauern, BRECHT war bereits in meiner jugend (so ab dem 17. lebensjahr) eine sehr wichtige leitfigur für mein einst noch sehr naives denken.
    gruss dietmar

    ps.: das haltbarkeitsdatum von politikern, besonders der präsidenten und kanzler/in, ist weltweit begrenzt, ob Trump, Putin, Erdogan oder Kohl und Merkel; um nur diese zu nennen. besonders in meinem alter (april 2019 75) war das immer ein realer trost, sonst wäre ich vielleicht auch nicht mehr zur wahl gegangen. ich nutze mein wahlrecht bewusst, um nicht nur zu protestieren oder mich völlig sinnlos aufzuregen.

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      • Menschenmaterial ist definitiv nicht aus dem 20. Jahrhundert, der König von Preußen verbot seinerzeit die Kinderarbeit weil er kein gescheites Menschenmaterial mehr für seine langen Kerls bekam.

        Aber wen wundert es, wer den Erfahrungen der Vergangenheit keine Beachtung schenkt, muss sie halt nochmal erleben.

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        • sorry, niemand, weder die [GfdS] noch ich selbst wäre so weltfremd, das nicht zu wissen. es ist „nur“ als UNWORT des 20.jhdts genannt worden! wesentlich harmlosere sind schneller aus dem focus verschwunden und vergessen. ein UNWORT steht normalerweise nur für „unschön, unerwünscht“, beim „menschenmaterial“ ist es als unwort wesentlich schlimmer als nur ein gedankenloser ausrutscher.

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        • aha! ich denke, erfahrungen der vergangenheit und keineswegs nur mein leben betreffend, sind ein unverzichtbarer teil des individuums wie der gesellschaftlichen verhältnisse, in denen man lebt und das ist zwar von sehr verschiedenen wegen und umwegen bestimmt, vom alter und der fähigkeit den eigenen verstand zu nutzen ( siehe worte der aufklärung ), letzthin eine bereitschaft, auch unangenehmes nicht einfach auszublenden.

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