wort zum sonntag: human

während wir europäer über die flüchtlingspolitik streiten, eskaliert die situation auf dem mittelmeer. im juni sind dort 629 flüchtlinge ertrunken, während rettungsschiffe von privaten hilfsorganisationen beschlagnahmt werden. diese woche ist keines dieser schiffe mehr im mittelmeer unterwegs. das ende der humanität?
europa hat seine aussenrenzen jetzt weit vorgelagert in afrika. quer durch die sahelzone zieht sich europas neuer abwehrriegel und mittendrin liegt agadez, mitten in der wüste nigers, mit einem „transitzentrum“, unterstützt und finanziert von der eu und deutschland. ein lager der gestrandeten. in der wüste nigers sterben täglich menschen, ohne dass es hier irgendjemand mitbekommt. weil die alten fluchtrouten dicht sind werden die jetzt andere, noch gefährlichere wege genommen. die wüste ist, wie auch das mittelmeer, ein riesiger friedhof geworden. europas politik hat verheerende konsequenzen.

23 Gedanken zu „wort zum sonntag: human

    • was für flüchtlinge?
      die ersaufen doch jetzt wieder zu tausenden im mittelmeern, oder versterben in der wüste nigers.
      die sitzen doch in lagern, wie z.b. in libyen, fest. eingesperrt, gefoltert, erpresst oder werden als „menschenfleisch“ versteigert.
      die nordafrikanischen küste, eine eu-aussengrenzen, wird doch bald militärisch von der eu verteidigt.
      die von euch gewählte regierung macht das schon!

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      • Durch den Druck des religiös und kulturell bedingten Bevölkerungswachstums werden immer mehr Menschen ähnlich wie früher die Europäer in andere Länder auswandern. Ein sicherer Transport mit Schiffen und Flugzeugen zu den gewünschten Zielorten könnte vorübergehend helfen, damit Menschen dort ihre Lebensentwürfe fortsetzen können.

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  1. Auch wenn man Weltgeschichte Europa-Afrika um mehr als 100 Jahre zurückdrehen könnte, um vieles anders und besser machen zu können – der raffgierige Europäer, so er die Chance hätte, würde alles genau so machen. Zum Glück bin ich nicht Politikerin, denn ich wüsste auch keinen für alle gangbaren Weg. Aber 100%ig würde ich gegen die bayrische Politik sein – von A – Z.

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      • Ich glaube nicht, dass das bedingungslose Grundeinkommen alle Probleme lösen könnte, denn die Hungernden brauchen Essbares, nicht Geld, was sie dann in den Taschen hätten. Es müsste ganz anders produziert werden und nicht, dass die Hälfte der Ernte wegen Trockenheit umkommt und anderes.

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        • der world food report der uno sagt, dass die weltlandwirtschaft heute problemlos 12 milliarden menschen ernähren könnte.

          natürlich würde ein grundeinkommen helfen, für die grundbedürfnisse, wie sauberes wasser, nahrung, kleidung, unterkunft, gesundheitsversorgung und bildung.

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          • Meiner Meinung nach liegt das Problem bei den entsprechenden Regierungen und deren Macht, Korruption etc.
            Prinzipiell ist weltweit genug für alle da, jedoch haben einige Menschen keinerlei Interesse, dass es ihrem Volk gutgeht.

            Und, das muss man leider auch mal sagen, hier bei uns meckert das satte Volk ganz laut und ist unzufrieden, hat Angst, dass sie den „Asyltouristen“ was abgeben müssten. 🤮

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            • Das satte Volk sagt Ihnen jetzt gleich was!! Die meisten vom satten Volk sind in Arbeit und schuften, daß es reicht, die anderen vom satten Volk haben ihr Leben lang gearbeitet und das Land wieder aufgebaut. Das satte Volk gibt bereits jede Menge ab und ist gewillt, auch noch mehr abzugeben, aber irgendwann reicht‘s. Nehmen Sie doch eine Familie, der, wie Sie sagen „Asyltouristen“ auf, oder haben Sie Angst, was abgeben zu müssen? Eine Frechheit, die Mitbürger als sattes Volk zu bezeichnen, die nix abgeben wollen!!
              Viel Spaß dabei, wenn Sie mit 75 Jahren noch in die Arbeit kriechen! Ins Büro geht das schon, aber für Pflegepersonal, Handwerker etc. wird das heavy! Solche Satten, die richtig arbeiten, sterben dann früher, brauchen keine Rente mehr, dann reicht‘s für die Ihre „Asyltouristen“ besser.
              Dann auch noch den Kotz-Emoji dazu, toll, Sie kotzen also auf Mitbürger- warum sind Sie eigentlich noch in diesem Land, wenn alles so zum Kotzen ist?

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