heute mal eine gute nachricht

eine 8-köpfige flüchtlingsfamilie aus erbil im nordirak fühlte sich in deutschland verfolgt und nicht mehr sicher, sie kehrte freiwillig in ihre sichere heimat zurück. vermutlich am 2. juni hat der 20-jährige ali bashar mit 5 geschwistern und seinen eltern das ungastliche deutschland nach fast 3 jahren wieder verlassen. die reisekosten bezahlte die familie übrigens aus eigener tasche und die erforderlichen papiere für die ausreise bastelten sie sich selbst.

die 8-köpfige familie bashar ist im oktober 2015 über den irak, die türkei und griechenland nach deutschland geflüchtet, weil sie sich in ihrer heimat von der pkk verfolgt fühlte. seit april 2016 lebt die familie in asylbewerberunterkünften in wiesbaden. ihr asylantrag wurde im dezember 2016 abgelehnt. dagegen klagte familie bashar, sodass ihnen der weitere aufenthalt in deutschland gestattet war. die familie hat jetzt erkannt, dass ihre zukunft im irak wesentlich sicherer sein wird, als der weitere aufenthalt in deutschland.

 

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30 Gedanken zu „heute mal eine gute nachricht

  1. Lieber Geno, tut mir leid, wenn ich dir bei diesem Thema deinen Blog so voll gehauen habe. Aber ich möchte meine Meinung ehrlich zu diesem brisanten und schwierigen Thema vertreten, dennoch habe ich anschließend das Bedürfnis, mich näher zu erklären. Weil ja wahrscheinlich die Mehrzahl der Leser die gemäßigte Version vertritt. Wenn du solche Wespennest-Themen hast, muß ich einfach meinen Senf dazugeben.
    Deshalb, lösch‘ bitte einfach raus, was du für deinen Blog nicht okay findest.
    LG Elisabeth

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    • Ja, Herr eimaeckel, das bin ich, wenn jemand mit Vorsatz meine Liebsten tötet – und dazu stehe ich! Ich weiß nicht, ob Sie Kinder haben, ich schon, sie sind bereits erwachsen. Sie würden mir für meine Meinung sicher die Leviten lesen. Aber ich finde, man soll zu dem stehen, was man fühlt, against all odds.
      Nein, man braucht mich nicht abschieben, weil ich eine bin, die immer schon hier ist und ich habe niemanden getötet.
      Aber natürlich melde ich mich dann freiwillig, wenn ich was Schlimmes gemacht habe, um die Strafe anzunehmen und ergreife nicht die Flucht. Ich finde, mit ein wenig Charakter sollte man zu dem stehen, was man angestellt hat.
      Erinnern Sie sich noch an den Fall Marianne Bachmaier, der vor vielen Jahren durch die Presse ging? Ich konnte damals, als sehr junger Mensch, diese Frau verstehen und sie war mir nicht unsympathisch. Ein Fall von Selbstjustiz und ein Fall von großem Schmerz über ihr brutal ermordetes Kind. Frau Bachmaier begann später Suicid.

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  2. Du bist ein Freidenker, ok. Aber ich weiß ja nich so recht, was du mit deinem Beitrag willst? Mit Häme ziehst du Leute an, die einen Platz brauchen, um ihren Hass gegen jeden und alles loszuwerden. Wenn ich die Kommentare lese, wird mir allein vom Vokabular schlecht.

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    • Es muß Ihnen nicht vom Vokabular schlecht werden. Wie elend und schlecht wird es dann wohl den Eltern des Mädchens Susanna gehen? Was denken Sie, eimaeckel?
      Ich brauche keinen Platz, um meine Wut loszuwerden – der Platz ist mein Herz und meine Seele.
      Es wird einfach zu viel! Hier ist falsche Toleranz nicht angebracht! Ich habe eine junge Tochter, ich habe Sorgen, daß auch sie mal Opfer eines falsch gelenkten, im Patriarchat gefangenen Täters, werden könnte. Wie so viele Töchter, denen solche Männer bereits weh getan haben. Seien Sie ehrlich, die Täter sind zu einer hohen Prozentzahl einfach junge Männer aus dem Kreis der Asylanten. Deshalb bin ich weder rechts, noch sonst was. Es ist eine Tatsache, die bereits statistisch in Zahlen erfaßt wurde. Es dürfte auch inzwischen jedem bekannt sein, daß das Gros der Asylsuchenden, junge Männer sind!

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      • Lieber Geno, sicher ist das interessant, aber wie es halt ist, werden da die wenigsten ehrlich sein. Man will sich keinen Angriffen aussetzen, obwohl man über das Thema Todesstrafe eigentlich reden dürfte, totschweigen bringt nichts.
        Es ist jedoch ein sehr zweischneidiges Schwert und viele schwanken sicher zwischen Ja und Nein.
        Mir selbst geht es so: ich habe absolut nichts dagegen, wenn besagter Täter in seiner Heimat verbleibt, wenn seine Schuld absolut erwiesen ist. Ich bin der Meinung, wenn es sich bei einer Straftat um Mord handelt, hat auch der Täter sein Recht auf Leben verwirkt. Wenn es sich um Totschlag handelt, dann Nein zur Todesstrafe. Bei Mord muß die Schuld des Täters aber labortechnisch und/oder per Geständnis 100%ig erwiesen sein.
        Handelt man nach dem Prinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ oder nach dem Prinzip „Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die linke hin“?
        Meine Einstellung gründet darin: ich bin immer davon ausgegangen, wenn jemand mein Kind oder einen anderen Angehörigen gewollt, geplant und mit Vorsatz tötet, so werde ich auch ihm das Leben nehmen und hab‘ keine Minute ein schlechtes Gewissen!
        So wie dieser Täter jetzt, der ein 14jähriges Leben mit Vorsatz auslöscht – warum darf er sein Leben weiterleben? Er wird nach Jugendstrafrecht verurteilt werden, wir wissen, was das bedeutet. Er wird verurteilt zu 6-8 Jahren in einem hiesigen Gefängnis, ist dort versorgt, hat TV, Bücher, bei uns im örtlichen Knast auch noch Schwimmbad und Mucki-Bude. Dann führt er sich gut und kommt nach 4 Jahren frei. Wenn er Glück hat, kommt er statt Knast in die Forensik und wird als resozialisiert nach ein paar Jahren entlassen. Wer ist sich sicher, daß er nicht wieder eine solche Tat begeht? Ich denke, wenn es einen Angehörigen der ständigen Chancengeber erwischt, wird er anders denken! Alles schönreden ist einfach, bis es einen selbst betrifft.
        Denkt euch mal, ihr habt ein Kind, das ihr mehr liebt als euer Leben und normalerweise ist das so zwischen Eltern und Kindern. Dann kommt einer, mißbraucht das Kind auf schlimme Weise und dann tötet er es…..sagt ihr dann: es ist okay, wenn du ein paar Jahre im Gefängnis hockst und dann rauskommst und dein Leben mit allem Drum und Dran weiterlebst? Während du selbst den Rest deines Lebens trauerst und wünscht, daß dein Liebstes noch bei dir wäre und auch gerne die Chance auf ein interessantes Leben gewollt hätte.

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        • Aber keine Sorge, in diesem Land wird es niemals eine Todesstrafe geben. Täter können hier alle beruhigt ihrer Sache nachgehen, wird nicht so schlimm.
          Noch dazu, wo bei uns Raub und Diebstahl höher bestraft werden als Personendelikte, wie Körperverletzung, Vergewaltigung, Totschlag und Mord.

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        • Ich denke, Sie meinen Geno mit dem Zauberlehrling. Ich bin kein Geist, den er rief. Mein Gedankengut ist weder rechts, noch bin ich eine Killermaschine, nur ein ganz normaler Mensch, der seine Ängste kund tut. Aber anscheinend ist das oft nicht so sehr gewünscht. Ich finde, ehrlich währt am längsten, auch wenn ich mir dafür anständig Gegenwind einhandle.
          Finde es gut, daß Geno regelmäßig in Wespennester sticht! Man kann nicht immer nur kommentieren, daß man alles toll findet und sich der Herde anschließen. Sollen ruhig mal die verborgenen Dinge angesprochen werden! Dafür sind Blogs, glaube ich, u.a. auch da.
          Durch regelmäßige Kommentare „kennt“ Geno auch meine anderen Seiten, diese hier ist eine davon.

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  3. Ich weiß es ist nicht populär und wird in der aufgeheizten Stimmung oftmals vergessen, jedoch nach deutschem Recht ist jeder so lange als unschuldig zu betrachten, solange er nicht rechtskräftig verurteilt ist.

    Sonst wäre es ja wie im Wilden Westen. Seil über den nächsten Ast und aufhängen. Und das kann auch nicht das Ziel sein, oder?

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  4. Wenn ich diese Fresse schon sehe, wird mir schlecht🤮
    Bringt dieses Schwein hier das 14-jährige Mädchen Susanna um😡 Dann packt er seine ganze Mischpoke ein und haut ab in seine Heimat, von wo er unbedingt hatte fliehen müssen! Anscheinend ist es jetzt plötzlich nicht mehr so schlimm dort, zumindest nicht so schlimm, wie im deutschen Knast!

    GERADE EBEN höre ich, daß dieses Ungeheuer im Nordirak festgenommen wurde! Wunderbar, hoffentlich verurteilen sie ihn dort, damit er weiß, was los ist. Bei uns hier wird ihm doch bloß Puderzucker in den Arsch geblasen🤬
    Ich bin so wütend und traurig!!!

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      • Lieber Geno, ich weiß, ich habe jedoch heute mehrmals in den Nachrichten gehört, daß dieser schreckliche Knabe in seiner Heimat festgenommen wurde. Seine Auslieferung nach Deutschland ist noch fraglich.
        Weißt du, wenn er nix verbrochen hätte, würde er nicht Hals über Kopf mit der ganzen Familie in die Heimat fliehen. Er hatte diese doch verlassen, um hier Asyl zu finden….

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  5. Das ist doch toll! Dann können ja auch alle anderen aus dem Nordirak Geflüchteten wieder in ihre Heimat zurückkehren. Ich hoffe, das Außenministerium setzt die Region nun auf die Liste sicherer Herkunftsländer. Die Türkei scheint es ja nicht zu sein, ebenso wie Griechenland, denn sonst wäre bei der Gesetzeslage (die alle angeschlossenen Behörden ja auch strikt anwenden) diese Menschen gar nicht erst mit einem Asylgesuch in Deutschland angelangt. Klasse!. Wir schaffen das (y).
    {Ironiemodus aus}

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