eine kleine kunstausstellung

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38 Gedanken zu „eine kleine kunstausstellung

      • den hund von haring hat er im eigentlichen sinn von urheberrechten nicht kopiert oder geklaut, sondern gut freigestellt und dann neu interpretiert.
        das ist erlaubt und wie man sieht, ist vom kunstkenner geno sogleich das original dazu gepostet worden. das ist für mich als ernsthafter mensch eine der besten wege zum verständnis,unterscheiden zu lernen, was nicht nur zufällig in der welt passiert, sondern vom lernen aus erfahrung und lernen als trial & error, verstehen zu lernen, was nicht nur zufällig oder willkürlich entstanden ist, am beispiel kunst wäre ein mehr an kunst und musik unterricht sehr viel wichtiger im lehrplan als all das auswendiglernen von dingen und zahlen, die man nur als pflichtübung für zeugnisse braucht. kulturesses lernen ist zugleich soziales lernen.
        das zu weckende interesse an prozessen in der kunst kennen wohl die meisten aus der schulzeit ( jedenfalls früher lag der schwerpunkt auf ordnung und fleiss, weniger auf kreativität ), heute mag das etwas anders sein, doch gewiss immer noch unterschätzt werden die musischen fächer.
        im kunstunterricht kann man vor allem viel über gemeinsamkeit und zusammenarbeit lernen.
        das interesse an der kunst und über deren bedeutung kann man wesentlich mehr als schön oder hässluch zu unterscheiden lernen. man kann lernen, genauer hinzusehen, was man sieht, was überhaupt bewusst wahrgenommen wird, ist in der masse an einzelheiten immer zwangsläufig subjektiv eine frage bewusster selektion, sonst werde man verrückt bei alker gleichzeitigkeit völlig verschiedener dinge in einer grossen menschenmenge helfe nur die lust dabeigewesen zu sein, ob die TOTEN HOSEN oder HEINO sei allenfalls eine frage der einstellung und ob man sich mit text, musik und gesang identifiziern mag.
        alles, jederzeit und überall ist immer eine frage der wahl, der selektion.
        ist zwar immer und zu allen zeiten eine selektion, sonst werde man wahnsinnig, in all dem was unentwegt gleichzeitig und doch kaum vergleichbar um uns ( und in uns selbst ) herum passiert.

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  1. Lieber Geno,
    Dein Beitrag ist bei mir im Spamordner gelandet und erst gerade eben habe ich es bemerkt!
    Bist Du mit Deiner Kunst professionell unterwegs? Ich kann mir vorstellen, dass dann eine omnipräsents im Internet auf verschiedenen Plattformen sehr wichtig ist!
    Ich betreibe meine Kunst nur aus Spaß an der Freude!
    Wenn Du magst kannst Du mal auf Youtube meine Videos anschauen!

    Hier der Link:

    Deine Kunst ist witzig und speziell, dass gefällt mir gut! 👏👏👏👏👏👍

    Liebe Grüße Babsi

    Gefällt 7 Personen

    • dein video gefällt mir.
      meine „kunst“ ist nur spass. ich habe zwar in den frühen 70ern einzelhandelskaufmann im kunsthandel gelernt, ausstellungen organisiert und früher auch galerien betrieben, aber selbst zähle ich mich nicht zu den „ernsthaften“ künstlern. 😉

      Gefällt 4 Personen

      • ob du glaubst oder nicht, ich doch. und sogar nach dem ich 2000 die kunst (nur meine, nicht das interesse)
        bewusst an den symbolischen nagel gehängt habe, d.h. seit damals habe ich nie mehr gemalt und gezeichnet
        paradox: habe sogar gut und relativ teuer verkauft und was noch paradoxer ist, von diesem geld habe ich einen mac-oldie mit umfassender software gekauft und angefangen mit photoshop zu arbeiten, nicht irgendwie oder irgendwas, sondern ich habe mit digitalen pinseln und den mitteln von photoshop
        GEMALT.

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    • great art from an artist, obwohl du vielleicht nicht wie ich jahrzehntelang in eigenen künstlerischen langzeitprozessen über viele jahre hindurch ( kein einfach nur mal was neues anfangen ) mit einfachsten mitteln etwas schweres heben. dabei lernte ich selbst schwierige kunst ohne interpretation der kunsthistoriker besser zu verstehen, auch dann noch, wenn ich weder beeindruckt noch desinteressiert war. ein kriterium in der kunst ist ganz gewiss der kunstmarkt, der wert jedoch eines kunstwerks ist nicht die tendenz, wie hoch ein kunstwerk in einer versteigerung an den höchsten bieter geht und dies parallel automatisch das werk eines lebenden künstlers in die rangordnung aufsteigen lässt. zugleich gilt: nur ein toter künstler ist ein guter künstler. wohl der berühmteste weltweit sogar hinweg und kein was speziell die auf den ersten blick völlig unverständliche, ja absurde kunst der moderne bedeutet,

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      • – der berühmteste weltweit ist wohl immer noch Vincent van Gogh – seinen namen kennt jedermann, jedefrau, ja sogar viele kinder haben schon mal gehört, dass van gogh kein allerweltsmensch sondern maler war. zu lebzeiten hat er kein einziges bild verkauft.
        der noch lebende, berühmteste künstler ist Gerhard Richter, mit 86 immer noch sehr produktiv.

        der satz: „lst das kunst oder kann das weg“ stand vor vielen jahren im direkten kontext zwischen einem werk von Josef Beuys und einer putzfrau, die aus ihrer perspektive nichts anderes sah als ein stark verschmutztes objekt in einer galerie und hat, es war glaube ich, eine kleine zinkwanne, angefangen es zu reinigen. damit hat sie völlig ahnungslos den hohen sammlerwet des objektes ruiniert. es stand vor vielen jahren in vielen medien. die einen lachten sich kaputt aus schadenfreude, die anderen waren entsetzt, es gab auch wenn das objekt hoch versichert war, keine rettung. dieser vorfall wurde zum geflügelten wort im umgang mit kunst.
        den verweis auf Marcel Duchamp und sein berühmtes urinal, dessen grossen einfluss auf die kunst der gegenwart war und ist immer noch enorm.
        damit lasse ich gleich endlich für heute die finger von der tastatur und von objekten und ansichten zur kunst ( im quasi öffentlich virtuellen raum ). egal ob es in strömen regnet oder eiskugeln hagelt draussen.
        egal zu welcher tageszeit oder jahreszeit, dein trockener humor wird die beiträge zum thema kunst begleiten wie der wächter im museum oder der wächter in KAFKAS erzählung „das urteil.“
        hier ist noch viel raum für visits zu „bilder einer ausstellung“, ob rund oder eckig, flach oder dreckig, hier wird niemand versehentlich ruinieren, was der hausherr an werten angehäuft hat.

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