regierung contra zeitungszusteller

eine sonderregelung nur für zeitungsverlage, die ein weiteres mal denen noch geld weg nimmt, die ohnehin schon zu wenig haben. verlangen jetzt auch andere branchen eine solche sonderregelung zum nachteil ihrer minijobber?

der arbeitgeberanteil für die rentenversicherung bei mini-jobbenden zeitungszustellern soll deutlich gesenkt werden. im koalitionsvertrag steht auf seite 91: „Zur Sicherung der bundesweiten Versorgung mit Presseerzeugnissen für alle Haushalte […] wird bei Minijobs von Zeitungszustellerinnen und Zeitungszustellern der Beitrag zur Rentenversicherung, den die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu tragen haben […] von 15 auf 5 Prozent abgesenkt.“

dieser absatz im koalitionsvertrag war offenbar chefsache und soll von den damaligen parteivorsitzenden angela merkel (cdu), horst seehofer (csu) und martin schulz (spd)  beschlossen worden sein. künftig sollen zeitungsverlage damit geld sparen können und die zeitungszusteller werden in zukunft selbst draufzahlen.

wer hat für die sonderregelung gekämpft? wer ist es gewesen? jetzt will es keiner gewesen sein. hatte die spd (an vielen verlagen beteiligt) möglicherweise ein eigen-interesse an dieser sonderregelung?  quelle: #heimlichtuerei

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7 Gedanken zu „regierung contra zeitungszusteller

  1. Ich verstehe es nicht ganz von dem Artikel her. Der Arbeitgeberbeitrag wird gekürzt, bedeutet das „nur“, dass weniger eingezahlt wird oder sollen die Mini-Jobber in Zukunft selber mehr einzahlen?
    Mir war gar nicht klar, dass die Mini-Jobber in die Rentenversicherung einzahlen, ich dachte immer, dass das aussen vor läuft, ohne irgendwelche Beiträge oder Versicherungen. Man lernt nie aus.

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  2. Das war bestimmt die fette Nahles. Die hatte schonmal dafür gestimmt, dass die Zeitungsträger den Mindestlohn erst später bekommen. Endlich weg mit den blöden Frauen in der Politik. Wir wollen wieder Männer sehen wie damals Willi oder Helmut. Die fetten Muttis bauen nur Scheiße .. Und lasst sie auch nicht an den Herd: Kochen können sie bestimmt auch nicht.

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    • In Dänemark hat auch eine dünne, hübsche Mutti viel Scheisse gebaut. Jetzt ist das Ruder wieder in der Hand eines dicken, kleinen, korrupten, verlogenen Machtmissbraucher. Hurra!

      Wir befinden uns jetzt in einem Zeitalter der total verrückten und schamlos korrupten Politiker, männlich oder weiblich. Der normale Anstand oder gar das Wohl der Bürger ist doch inzwischen völlig zweitrangig. Die Korruption ist so schamlos, dass man sich nicht einmal mehr Mühe gibt, sie zu verheimlichen.

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      • Stella, oh, Stella .. Du hast ein schlechtes Bild von den Politikern .. Ist das so ne allgemeine innere Wut, die sich da ein Ventil sucht oder bist du einfach frustriert, weil du keinen gescheiten Job findest? Man kann umschulen, man kann Abschlüsse nachholen, ganze Studiengänge. Nimms in die Hand. Die Zukunft gehört dir .. Sich immer nur über alles aufregen, das bringt doch nix. Natürlich wollte ich mit meinem Kommentar ein bisschen provozieren, ein bisschen Schaum schlagen. Das macht manchmal Spaß. Hurra!

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    • Huhu Herzkoma😊
      Streiche die Wörter „fette“ und „Frauen“. Dann entferne bitte noch „fetten Muttis“ und ersetze sie mit „v.d. Leyen und andere“. Setze bitte dann noch die Grammatik entsprechend den Neuerungen und schon bin ich ganz bei dir und applaudiere😊
      LG Elisabeth

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