facebooks falsche tierschützer

pferde vor dem schlachter zu retten ist mittlerweile ein lukratives geschäftsmodell geworden. mit der androhung einer schlachtung wird das mitleid von tierfreunden und tierschützern schamlos ausgenutzt. der pferdeschlachter markus weber ist der mann hinter der facebook-gruppe „Wir retten gemeinsam – Vermittlung von Pferden in Not“ und hat seit oktober 2017 wohl pferde im wert von über 300.000 euro angeboten und sicherlich auch verkauft. in den niederlanden kauft der pferdeschlachter die pferde für max. 400 euro das stück und verkauft sie dann an „tierschützer“ für bis zu 1.200 euro weiter. die meisten pferde dürfen aber gar nicht geschlachtet werden.
auf facebook könnt ihr pferde, rinder oder schweine vor dem schlachter retten, genauso wie hunde aus tötungsstationen. fragwürdiger „tierschutz“ nimmt aber immer mehr zu. je mehr tiere „gerettet“ werden, umso lukrativer das geschäft vieler skrupellosern händler, aber desto grösser wird auch das elend! es gibt viele bessere stellen, mit ehrlichen rettungen! stoppt diesen fiesen tierhandel!

4 Gedanken zu „facebooks falsche tierschützer

  1. Das Geschäft mit dem Leid der Tiere ist alt. Ich habe für etwa ein Jahr 1995 in einem Tierheim gearbeitet. Unser Heim war völlig überfüllt, trotzdem fuhr mein damaliger Chef damals ins Tierheim Lankwitz nach Berlin, um von dort Hunde zu holen, die sich zu diesem Zeitpunkt gut verkaufen ließen. Heute landen die „Listenhunde“ zuhauf in THs, weil kaum einer die überzogenen Steuern für diese Rassen zahlen will. Damals gingen die Hunde „weg wie warme Semmeln“ und wurde teuer verkauft. Obwohl unser Tierheim voll war, fuhr man nach Lankwitz und holte die begehrten Rassen, weil man für diese mehr als die normale Vermittlungsgebühr verlangen konnte.
    Tierschutz ist seit meiner Arbeit dort eher ein Schimpfwort geworden. Geld hat da schon immer eine Rolle gespielt, auch wurden Gelder für Dinge ausgegeben, die mit Tierschutz nichts zu tun hatten. Es hat sich so mancher gesund gestoßen.

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  2. Genau das habe ich mir auch gedacht, als ich es auf Facebook sah. Habe angefragt, warum von sog. „Tierschützern“ für die Rettung sog. „Schlachtpferde“ so horrende Preise verlangt werden. Bekam keine Antwort. Bin mir sicher, die schieben sich eine anständige „Vermittlergebühr“ in die eigenen Taschen, es geht hier teilweise um weit über 1.000 €.

    Unsere Miranda, s. TIERHILFE MIRANDA E.V., hatte damals, als der Verein sie vor der Schlachtung rettete, 500 € gekostet. Aber sie kam aus keiner Vermittlung. Sie wurde von unserer Susanne vom Gnadenhof, bei einem Spaziergang auf einer Weide entdeckt.
    Sie ist eine ausrangierte Hannoveraner Zuchtstute. Auf Susanne’s Frage an den Züchter (das Pferd sah nämlich gar nicht gut aus – einfach ausgebeutet, wie so viele Zuchttiere), erzählte dieser, daß die Stute jetzt auf der Weide ist, damit sie zunimmt und einen höheren Schlachtpreis erzielt. Er hatte ihr die letzte Zeit nicht mal mehr die Hufe machen lassen, sie sahen sehr vernachlässigt aus – ein alter Geldschneider eben.
    Da Susanne auf dem Gnadenhof geeignete Bedingungen für das Pferd bieten konnte und auch ein ausrangiertes Beistellpferd dazunehmen konnte, kratzte sie mit Freunden 500 € zusammen und übernahm die Tiere. Sie führen jetzt ein wohlverdientes, wunderbares Rentnerleben.
    Miranda soll als Mahnung für so viele Pferdebesitzer stehen, die alte, verletzte, aber auch jung ausrangierte Pferde, weil sie kein Geld mehr bringen, gewissenlos in die Schlachtung abschieben.
    Es ist eine Riesenschweinerei, daß man Tiere, die doch so treue Freunde sind, im Stich läßt, wenn sie nicht mehr jung oder nicht mehr nützlich sind. Es ist ein Verrat am Tier, wir haben sie domestiziert, sie haben uns nicht darum gebeten! Dann lassen wir sie fallen, gerade dann, wenn sie uns am nötigsten brauchen. Ich könnte keine Minute mehr schlafen, wenn ich eines meiner Tiere nicht bis zum letzten Atemzug begleiten würde. In der Hoffnung, daß sie glücklich bei uns waren und jede Minute bis zum Schluß genießen konnten. Ein Tier ist so ein wunderbares, wertvolles Geschöpf und hat es so sehr verdient, geliebt und gut behandelt zu werden.

    Dann verscheuern sog. „Pferdeschützer“ zu wirklich horrenden Preisen, Tiere unter dem Deckmäntelchen des Tierschutzes!

    Ich möchte aber die echten Tierschutzvereine auf jeden Fall verteidigen, die Tiere aus dem Ausland oder Inland über ihre Seiten und FB bekannt machen! Sie verlangen einfach nur ihre Kosten für Flug, Impfung und Laboruntersuchungen, auch Schutzgebühr (um die Tiere vor weiterem Mißbrauch zu schützen), zurück. Das ist vollkommen okay! Auch die stärksten Vereine können sich nicht leisten, die Flugkosten etc. zu tragen.

    Diesen, oft auch sehr kleinen Vereinen, ein Riesenlob❤️ Ihr arbeitet ehrenamtlich und leistet so viel Hilfe und gebt euer Herzblut in die Sache Tierschutz. Meine Unterstützung habt ihr immer, ob finanziell oder als Naturalien.
    Es herrscht so großes Elend im Tierreich, damit meine ich auch unsere gequälten, sog. „Nutztiere“ und ebenfalls die Wildtiere, Großkatzen, Nashörner, Elefanten und…und…und…., die von gewissenlosen, beifallheischenden Idioten, nur zum Spaß, abgeschossen werden😡

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