wurst mit nebenwirkungen

wurst und fleisch: zu nebenwirkungen frage deinen arzt oder deinen apotheker! natriumnitrit bringt schinken und fleischprodukte appetitlich rosa zum leuchten. dieser zusatzstoff wird jedoch von wissenschaftlern als gesundheitsschädlich eingestuft. warum wird das natriumnitrit dann nicht endlich verboten?
Bereits 2015 listete die Weltgesundheits-Organisation (WHO) Natriumnitrit in industriell verarbeitetem Fleisch als krebserregend. Forscher sehen einen engen Zusammenhang zwischen dem Zusatzstoff und Darmkrebserkrankungen und fordern ein Verbot. Doch die Fleischlobby ist mächtig.

Natriumnitrit kommt auch aus optischen Gründen zum Einsatz
Nitrat und auch Nitrit sind Bestandteile von Pökelstoffen. Sie werden bei Fleisch- und Wurstprodukten zur Konservierung eingesetzt. Allerdings wird auch aus optischen und geschmacklichen Gründen gepökelt, denn durch die Behandlung bleibt das Fleisch rosa und wird nicht grau. 90 Prozent der heute in Deutschland produzierten Wurstsorten sind gepökelt. Nitrat selbst ist nicht giftig. Es kann aber im Körper zu Nitrit umgewandelt werden. Das ist gesundheitsschädlich und außerdem an der Bildung der krebserregenden Nitrosamine beteiligt. Seit Jahren häufen sich die Berichte, dass der Verzehr von sehr viel Fleisch die Entstehung von Krebs begünstigt. In Europa gibt es jährlich mehrere tausend tödliche Fälle von Darmkrebserkrankungen, die mit dem Verbot des Zusatzstoffs Nitrit verhindert werden könnten.

Aus hygienischen Gründen wäre Natriumnitrit heute nicht mehr notwendig, doch ein Verbot könnte enorme Umsatzeinbußen zur Folge haben, fürchtet die Fleischindustrie. Vertreter der Industrie verzögern, oder stoppen gar, seit Jahrzehnten strengere Regelungen bezüg-lich solcher Zusatzstoffe. Im Kern dieser Strategie befinden sich Wissenschaftler, die mit der Industrie kollaborieren und für ihre Studien großzügige „Entschädigungen“ erhalten.

Verzehr von sehr viel Fleisch schädlich?
Seit Jahren häufen sich die Berichte, dass der Verzehr von sehr viel Fleisch die Entstehung von Krebs begünstigt. In Europa gibt es jährlich mehrere tausend tödliche Fälle von Darmkrebserkrankungen, die mit dem Verbot des Zusatzstoffs Nitrit verhindert werden könnten. Aus hygienischen Gründen wäre Natriumnitrit heute nicht mehr not-wendig, doch ein Verbot könnte enorme Umsatzeinbußen zur Folge haben, fürchtet die Fleischindustrie. Der Zusatzstoff wurde in den 1970er Jahren in den USA beinahe verboten – bis die Lobby der Fleischindustrie die forschenden Wissenschaftler sowie ihre Studien diskreditierte. quelle: 3sat

11 Gedanken zu „wurst mit nebenwirkungen

  1. In dieser Zeit muß man sich überlegen, was man ißt. Ich denke, daß in die meisten Lebensmittel so viel reingepanscht ist, daß uns entsetzlich übel würde, wenn man alles wüßte.
    Es ist wichtig, immer wieder darauf hingewiesen zu werden, dann paßt man doch ein bissi mehr auf, was man kauft.

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      • ….. und du glaubst wirklich, daß die Gesetze immer eingehalten werden?
        Wenn dem so wäre, würde man bei Stichproben nicht so viel finden, was mit dem Lebensmittelgesetz nicht konform geht.
        Dein Angriff gegen mich ist ungerechtfertigt, ich bin kein Depp, der auf der Brennsuppe dahergeschwommen ist, bitte merk‘ dir das! Wenn du so sehr papiergläubig bist und wie ein Schaf in der Herde läufst und allem vertraust, das über Paragraphen geregelt ist, wirst du noch gewaltig auf die Nase fallen. Überlege doch mal, wenn die Gesetzte alle eingehalten würden, bräuchten wir keine Gerichte!
        Nimm doch mal das Tierschutzgesetz, glaubst du auch hier, daß es eingehalten wird? Dann mach‘ deine Augen auf, interessiere dich für etwas und sieh das Elend – und tu was dagegen! Erst dann kannst du immer noch glauben, daß Gesetze eingehalten werden!

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      • wie naiv, unaufgeklärt oder einfach nur blöd darf man eigentlich sein?
        wir haben tierschutzgesetze, aber millionenfach tierquälerei!
        wir haben umweltschutzgesetzte, aber trotzdem umweltzerstörung!
        wir haben trotz aller gesetzte den betrügerischen abgasskandal!
        wo lebst du eigentlich?

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  2. Die Menschen rauchen seit Menschengedenken, aber die Massentierhaltung ist in dieser Form noch rel. jung, vor allem mit der Verfütterung von sog. Notfallantibiotika, die uns nur noch im Notfall helfen. Das ist alles zusammen eine Schweinerei ohne gleichen. Dass die (?) schon seit 20 Jahren drüber reden, ist mir nicht bekannt.
    Und jetzt kommt der Frühling, der nicht umsonst `Stummer Frühling´ genannt wird.
    Noch so`ne Schweinerei ohne gleichen.
    Trotzdem müssen wir immer am Ball bleiben!!
    Jürgen aus Loy (PJP)
    Als Zugabe:
    War gestern bei unserem Osterfeuer, heiß und fettig:
    4alle.wordpress.com/2018/04/02/das-osterfeuer-loy-al-2018

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  3. Die reden auch schon seit 20 Jahren mindestens gegen den Antibiotika-Gebrauch bei der Tieraufzucht, und was hat das genützt? Gesundheit hat in den Ländern eben nicht die Lobby wie Profit … 😦
    Auch die jahrzehntelange Anti-Tabak-Campagne, was hat das gebracht? 1,2% weniger Raucher weltweit, na toll! Die Männer rauchen weniger, dafür fangen die Frauen an, na super! Die ganze Menschheit in einen Sack … ausser uns, natürlich … wir sind ja einsichtig … 😉 😀 😀

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