von schweinen und anderen zeitgenossen

Hilal Sezgins Tierleben:
Von Schweinen und anderen Zeitgenossen

In 53 wahren Geschichten berichtet Hilal Sezgin davon, wie unser Leben in allen vier Jahreszeiten von Tieren bestimmt ist – und wie wir über das Leben unzähliger Tiere bestimmen. Dabei erweist sie sich als eine scharfe Beobachterin und glänzende Erzählerin, deren Geschichten uns die Augen öffnen für das liebenswerte, schöne, schwere und meist unsichtbare Leben der Tiere gleich nebenan. Auf ihren Expeditionen ins Tierreich beobachtet Hilal Sezgin Kängurus in der Lüneburger Heide, das Familienleben der Schafe im eigenen Stall und das Fütterungsverhalten deutscher Jäger. Sie schenkt dem vornehmen Schwein Prinz Lui eine Ananas, besichtigt ein Kuh-Altersheim, hört das Schreien der Lämmer, schaut einem Affen in die Augen und erforscht die Geschäfte der Schweinemäster, Tiertransporteure und Schlachter. Dabei vollbringt sie das Kunststück, ihre Leser immer wieder staunen zu lassen: Staunen über die Klugheit und Liebenswürdigkeit unserer tierischen Zeitgenossen, Staunen über die Kurzsichtigkeit der Menschen. Und Staunen darüber, dass wir das Leben der Löwen und Elefanten in der Serengeti besser kennen als das Tierleben vor unserer Haustür. chbeck.de

9 Gedanken zu „von schweinen und anderen zeitgenossen

  1. Bärentatzen sollen recht gut schmecken. Doch selbst bei Verzicht auf Fleisch müssen andere Lebewesen zu denen Pflanzen, Pilze oder auch Insekten gehören dran glauben. Allein das Dasein des Menschen beschränkt schon den Lebensraum anderer Geschöpfe. Natürlich könnte man nur Nüsse oder Früchte essen, doch dadurch könnten andere Lebewesen verhungern. Wie man es auch dreht und wendet, das stetige Wachstum der Anzahl der Menschen zerstört das Gleichgewicht in der Natur.

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    • Da hab‘ ich jetzt auch überlegt😊Dann dachte ich, nehme ich mal einen Löwen oder Tiger als Beispiel. Fazit: Wahrscheinlich schmecken uns diese Tiere gar nicht und außerdem können wir auch Pflanzen essen, aber Löwe und Tiger nicht. Also müssen sie uns ja direkt zwangsläufig fressen, aber wir müssen sie nicht und dürfen sie deshalb auch nicht fressen😊 Ähäm, ich glaube, so könnte es sein☺️

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  2. Zu Schweinen habe ich zwei kleine Geschichten, ich werde versuchen, mich kurz zu fassen. 😉

    Meine ersten Schwiegereltern erzählten, wie sie nach dem letzten Weltkrieg die tolle Idee hatten, ein Schwein grosszuziehen, das sie dann schlachten und verkaufen konnten. Sie schafften sich also ein Ferkel an, das sie grosszogen, aber zum Schluss war es ihnen so ans Herz gewachsen, dass sie es nicht umbringen konnten. 😉

    Als junges Mädchen unterwegs auf Radtour in der Ratzeburger/Mölln Gegend, hörte ich die Geschichte eines Schweines (eine Sau), die immer aus der Umzäunung verschwand (der Bauer fand nie heraus wie) und dann in der Stadt umherging und sich von Leuten Leckerbissen erbettelte. Das Schwein war Stadtlegende und machte den Leuten viel Spass.

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  3. Die Tiere sind unglaublich interessant! Ich könnte sie stundenlang beobachten. Meinem Hund sehe ich auch gerne beim Schlafen zu, es beruhigt mich, wie ein Aquarium😊 Wenn er dann träumt, denk ich immer, ich würde viel darum geben, zu wissen, wovon er träumt. Sind es Würstchen, Wiesen und Felder oder träumt er von seinen ersten 7 Lebensjahren, die er fast nur eingesperrt und mit Schlägen verbrachte? Oder freut er sich, daß er schon ein paar Jahre bei uns lebt und unser Prinz ist?
    Jedes Tier ist interessant, jedes hat seine eigene Persönlichkeit. Ameisen, Fliegen, Spinnen vielleicht nicht so😊 Aber wir dürfen ja nicht unsere sog. Nutztiere vergessen, sie sind genau so verschieden in Wesen und Charakter, wie unsere Hunde und Katzen. Man gibt ihnen nur ganz selten die Chance, das zu zeigen, weil wir sie massenweise züchten und grausam für uns sterben lassen und sie nur auf dem Teller in unseren Dunstkreis lassen😢 Aber jeder, der die „Nutztiere“ als Freunde bei sich leben läßt, weiß das😊

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