todesursache „personalmangel“?

immer mehr patienten sterben auf dem weg in, oder in deutsche kliniken. todesursache: „personalmangel“ und die gefährdung verschärft sich weiter:
gehören personalmangel und mangel an bezahlbarem wohnraum nicht zusammen?
Patientengefährdung durch Pflegenotstand. In deutschen Krankenhäusern wird nach wie vor am Pflegepersonal gespart. In keinem anderen europäischen Land muss sich eine Pflegekraft um mehr Patienten kümmern als in Deutschland. quelle: swr

19 Gedanken zu „todesursache „personalmangel“?

  1. Jana ist Krankenschwester und hat einen wütenden Brief an Gesundheitsminister Spahn geschrieben:

    Sehr geehrter Herr Spahn!

    Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Amt, in das Sie, wie auch immer, berufen wurden.
    Wenn ich eine neue Arbeitsstelle antrete, muss ich entsprechende Qualifikationen vorweisen, ansonsten arbeite ich unterbezahlt als Hilfskraft ohne entsprechende Anerkennung. Meine Kollegen, und wir sind keine unwesentliche Masse, sind dementsprechend entsetzt, dass weiterhin das Amt des Gesundheitsministers mit einem Minister besetzt wurde, der ohne irgendeine Qualifikation und Ahnung, unsere Arbeit betreffend, berufen wurde!
    Ein Praktikum ersetzt sicherlich nicht die Erkenntnisse, die man benötigt, um zu entscheiden, welche Reformen nötig sind, um endlich wieder eine menschenwürdige Pflege möglich zu machen.
    Nun haben wir Sie also als Gesundheitsminister zu akzeptieren. Es ist uns ein dringendes Anliegen,Ihnen zu verdeutlichen, dass für eine menschliche Daseinsfürsorge mehr nötig ist, als Ihre ignoranten und diffamierenden Worte der letzten Wochen gegenüber den Menschen, die unsere sozialen Absicherungen dringend benötigen.
    Mit Krankheiten unnötiges Geld zu verdienen, mag für Sie in Ordnung sein und auch Ihren Geldbeutel füllen, für uns ist das unethisch und verwerflich, Leistungen zu verkaufen, die dem Patienten nicht dienen. Rein monetär sind wir abgehängt von vielen Dingen, die wir dringend auch als Ausgleich neben unserem Beruf benötigen!
    Doch nicht nur die monetäre Aufwertung unseres Berufes wäre dringend von Nöten, die Aufwertung der Arbeit durch verbesserte Bedingungen wäre noch notwendiger, um überhaupt Anreize zu schaffen, diesen Beruf zu erlernen und ihn für längere Zeit des Lebens auszuüben. Und akut würde es einfach auch reichen, wenn man überhaupt seinen Beruf so ausüben könnte, wie wir es gelernt haben! Und dafür benötigen wir eigentlich nur Zeit, Zeit für die Patienten und deren Bedürfnisse, Zeit um Handeln zu können, um Trost zu spenden und um Veränderungen zu erkennen.
    Sicherlich liegt es NICHT daran, dass wir unseren Beruf schlecht geredet haben, wie Hr. Rüddel neulich vom Stapel ließ!
    Unter diesen Bedingungen überhaupt noch mit vollem Engagement dabei zu sein, ist eine überaus zu tolerierende Leistung! Nur durch unsere Meisterleistung, das Erbringen von unbezahlten und freiwilligen Arbeitsstunden, ist dieses menschenunwürdige System überhaupt solange möglich gewesen. Wären Sie freiwillig bereit, in der Nacht für die Hälfte des Geldes zu arbeiten? Wären sie bereit, 24 Stunden an 365 Tages des Jahres ihre Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen? Wären Sie bereit, freiwillig auf Ihr Familienleben zu verzichten zugunsten der Schwächsten im System? Nach Ihren Aussagen der letzten Wochen, denke ich, können Sie sich nicht hineinversetzen, was es bedeutet, qualifizierte pflegerische Leistungen zu erbringen, vor allem nicht zu den derzeitigen Bedingungen!
    Warum ist es nötig, mit Krankheit horrendes Geld zu verdienen? Warum werden die Privatisierungen immer mehr vorangetrieben? Nutznießer in diesem System sind Aktionäre und Einrichtungsleiter, weder Patienten noch Heimbewohner profitieren von dieser Politik. Deutschland ist, obwohl wir medizinisch gesehen ganz vorne sind, in der Versorgung der Kranken und alten Menschen weit abgehängt von den restlichen Staaten um ums herum.
    Seit der Einführung der DRGs treten immer mehr Probleme auf, vorallem die pflegerische Versorgung ist schlecht, und Behandlungen richten sich nicht mehr nach der jeweiligen Krankheit, sondern nach dem Geldbeutel der Einrichtung. Der Mensch ist die Ware und wird auch als solche behandelt. Verstehen Sie das unter einer Daseinsfürsorge? Die Qualität nach Außen glänzen zu lassen, im Inneren aber ist sie brüchig und nicht umsetzbar. Zertifikate, die nicht mal das Papier wert sind, auf dem sie stehen, nehmen immer mehr Platz ein. Unsere Arbeit hingegen verkommt zu einer nutzlosen Hetzerei, das bekommen die Patienten tagtäglich zu spüren. Dies alles geschieht nur, weil man nicht mutig genug ist, sich von einem System abzuwenden, das in anderen Ländern bereits nach kurzer Zeit abgeschafft wurde, da die Probleme schnell erkannt wurden.
    Monatelang lag die Regierung brach, nun da endlich die Pöstchen verteilt wurden und auch Ihr Ego wieder gestärkt sein dürfte, erwarten tausende meiner Kollegen und ich eine Umkehr in diesem System. Um auch Ihre herablassenden Worte der letzten Wochen wieder gut zu machen, besinnen Sie sich auf diejenigen, die durch ihr Kreuzchen überhaupt Ihren Posten ermöglicht haben!

    Mit freundlichen Grüßen
    Jana Langer
    Fachkrankenschwester und Mensch

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  2. Wie schon öfter erzählt, war ich sehr lange im Pflegeberuf tätig und absolut nicht nur wegen meiner Krebserkrankung, hab‘ ich den Job aufgehört. Es war mir nicht mehr erträglich, im Laufschritt zu arbeiten und trotzdem nie das Gefühl zu haben, den Patienten das Beste gegeben zu haben. Immer hatte ich im Hinterkopf, daß der oder die Patient/in noch ein bißchen Zeit von mir gebraucht hätte und wenn’s nur kurz ans Bett setzen gewesen wäre.
    Zuletzt dann war in der Notaufnahme die erste Frage „Haben sie die Versichertenkarte dabei?“, weil ohne das Ding kam ich nicht mal in den PC rein, um Untersuchungen anzufordern. Das war echt zum Schämen! Früher war meine erste Frage „Was fehlt ihnen und was kann ich helfen?“ Die erste Handlung war, den Patienten hinzulegen und noch bevor der Arzt kam, i.V. Zugang zu legen, Blut ins Labor bringen, EKG schreiben, RR, Puls und Temperatur messen. Dann hatte man schon mal einen Anfang, aber jetzt mußte der Patient erstmal im PC sein, bevor man ihn behandelt.
    Früher reichte Name, Geburtsdatum und Krankenkasse um am Patienten was zu machen. Die ganze Bürokratie lief dann am Tag. Aber wir in der Nacht, ich arbeitete immer alleine mit einem Arzt, mußten jetzt sämtliche Arztverträge ausdrucken und den Patienten unterschreiben lassen. Macht sich gut vor dem Patienten, wenn er noch ansprechbar ist🤢 Bei den Schwerverletzten war es ja nicht möglich, aber man wurde trotzdem von der Verwaltung mißtrauisch angeblinzelt. Es war sehr fahrlässig, eine Pflegekraft alleine nachts 10 Std. arbeiten zu lassen. Ich hatte oft 10 Patienten oder mehr im Wartezimmer sitzen, die privat ins Krankenhaus reinfuhren und draußen standen oft 3 Rettungswagen, die Patienten brachten. Es war schon schwierig, die Akutpatienten ohne bürokratischen Scheiß zu versorgen, aber jetzt auch noch mit dem Schreibkäse war es nicht mehr zu schaffen. Einer blutete akut, einer kotzte, einen mußte ich gleich gipsen, einer wälzte sich vor Schmerz, einer machte Radau und war aggressiv, dann kam ein Polytrauma…… es war unglaublich, ich wog manchmal nach einer Nacht 3-4 kg weniger. Der Dienstarzt sah oft wie ein Gespenst aus. Seit einem Jahr haben wir in der Notaufnahme nachts noch eine Sekretärin für den Schreibkram dabei. Die Patienten sahen im TV immer so schöne Emergency Room Serien, wo ein Rudel Weißgekleidete um den Patienten rumhüpften, das mag in den USA oder bei uns in den Kliniken der Großstädte schon sein, aber im Kreiskrankenhaus eben nicht.
    Wenn das in den Pflegeberufen so weitergeht, sehe ich schwarz, für die Patienten und auch für uns Pflegende. Die jungen Kollegen verlieren oft den Mut und gehen, man verliert auch in diesem Job durch’s Schichten viele soziale Kontakte. Die alten Kollegen haben die Schnauzen meist dermaßen voll, gehen so bald als möglich in Rente oder werden so krank, daß sie nicht mehr können. Ich habe auch noch nie so viele Kollegen durch Suizid verloren, wie die letzten Jahre. Wir pfeifen echt aus dem letzten Loch!
    Man gibt uns Kollegen aus den östlichen Ländern, weil verfügbar und weil schlechter bezahlt. Meist sprechen sie nicht oder nicht gut deutsch. Es gibt sehr viele sprachliche Mißverständnisse, kann leider in diesem Beruf tödlich ausgehen. Die Kollegen verstehen auch, was ganz klar ist, den Dialekt unserer alten Landbevölkerung nicht. Wenn ein alter Mensch sagt: „i mua brunzn oder soacha“, dann uriniert er ins Bett, wenn er nicht verstanden wird, aber das wäre jetzt noch der harmloseste Fall.
    Ich liebte diesen Beruf sehr, das Krankenhaus war mal meine zweite Heimat, aber diese Liebe und Freude wurde uns genommen.

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      • Dankeschön, Sigurd, für den Ausschnitt! Es ist wirklich wahr, meine ehemaligen Kollegen erzählen erschreckende Sachen und sind total fertig, physisch und psychisch!
        Ich bekam letzte Woche eine stationäre Einweisung, weil ich die Influenza erwischte und sich durch die chemobedingte Abwehrschwäche noch eine Lungenentzündung draufsetzte. Ich ging jedoch nicht ins Krankenhaus, weil alles überfüllt war und ist und ich hatte auch Angst, mir noch etwas dazu zu holen. Nahm zuhause mein Antibiotikum, i.v. wär’s halt effektiver gewesen.
        Mein Mann und meine Schwester arbeiten auch in der Pflege. Beide machen gigantisch Überstunden. Auf einer Station blieb nur noch ein einziger Kollege übrig, alle anderen waren krank. Entweder wird in so einem Fall von anderen Stationen Personal abgezogen oder man verteilt die Patienten auf andere Stationen – aber egal wie, es führt wieder zum Notstand.
        Es ist traurig, daß in einem Land wie unserem, ein Pflegenotstand herrscht. Was uns sehr viel Zeit raubt, ist die Arbeit am PC. Inzwischen wird jeder Pfurz, den der Pat. läßt, eingetragen und ellenlange Berichte, mehrmals täglich eingeschrieben. Patienten müssen täglich für Statistik neueingruppiert werden, in arbeitsintensiv und weniger arbeitsintensiv, das Ganze ist in verschiedenen Stufen codiert. Meist eine Nachtdienstarbeit, wie Schränke- und Kühlschränkeputzen, Apotheken- und Lagerlisten schreiben, sämtliche Geräte entkalken und v. m. Nebenbei können einige Stationen normal 48 Patienten fassen. Wenn in die Zimmer eingeschoben wird und Pat. auf dem Gang liegen, können leicht noch 10 bis 15 Leute dazu kommen. Das Ganze ist dann mit einer Pflegeperson besetzt. Man rennt dann wie ein Hase und hat großes Glück, wenn man von der Nachbarstation einen Kollegen holen kann, der einem bei schweren Pat. beim 2stdl. Umlagern und Windelwechsel hilft. Außerdem bekommt man nachts auch Neuzugänge, macht ziemlich viel Arbeit, einen neuen Pat. aufzunehmen. Wenn nachts jemand stirbt, braucht auch das viel Zeit. Bürokratie, Angehörige, das letzte Pflegen und Zurechtmachen des Verstorbenen, respektvolles Abschiednehmen mit den Angehörigen, aufräumen, Geräte säubern und desinfizieren……und du hast nebenbei noch wenigstens 48 Patienten, die klingeln und auch überwacht werden müssen, pflegerisch versorgt und medikamentös versorgt werden müssen.
        Sorry, daß ich so viel schreibe, aber ich könnte seitenweise berichten.
        Es gibt sicher noch einzelne Kliniken, evtl. Unikliniken?, in denen es noch nicht so schlimm zugeht.

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  3. Wollt nur fragen, ist das tatsächlich schlimmer als in Dänemark? Hier stehen die Patienten nämlich Schlange, und wenn das länger als einen Monat dauert, bis man behandelt wird, darf man ins Ausland und sich dort behandeln lassen, und die Kasse bezahlt das. Also bei Krebs und anderen lebensgefährlichen Krankheiten. Aber das zeugt vielleicht mehr von Ärztemangel …

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    • Es ist bei uns so, daß es ebenfalls lange Wartezeiten auf diagnostische Termine (z.B. MRT evtl. 6 Wochen für gesetzlich Versicherte, 2 Tage für Privatversicherte) und Fachärzte gibt.
      Ob man bei uns dann ins Ausland damit darf, ist nicht sicher. Habe selbst erlebt, daß bei zu langer Wartezeit, die Krankenkasse auf Anfrage (hier AOK) interveniert und versucht, einen früheren Termin zu besorgen. Wenn man ins Ausland möchte, muß es von der Krankenkasse abgesegnet sein, daß sie zahlen – so war meine letzte Info. Aber sobald man Privatversicherter ist, sieht die Krankenwelt ganz anders aus! Da flutscht alles☺️ Mein Mann und Sohn sind jeder selbst privatversichert – Tochter und ich nicht, der Unterschied hat mir schon oft die Sprache verschlagen.
      Wenn sich bei Krebs oder anderen gefährlichen Krankheiten, die Behandlung oder der OP-Termin zu lange zieht, weiß ich nicht, wie man gut davonkommen kann. Man telefoniert am besten mehrere Kliniken ab oder vielleicht macht’s auch ein guter Hausarzt, wo man am schnellsten drankommt. Bei meiner Krebs OP habe ich ab Feststellung 3 Wochen bis zur OP gewartet. Es mußten aber auch einige Voruntersuchungen gemacht werden. Mir wurde gesagt, wenn ich eine junge Frau wäre, liefe die Maschinerie schneller, aber da ich doch fast Mitte 50 bin, eilt die Sache nicht mehr so.
      Wenn ein OP Termin lange verschoben wird, hat es nicht nur mit dem Ärztemangel zu tun, sondern auch mit dem anderen OP Personal. Die Krankenhäuser haben ja oft viele und fachbezogene OP Säle. Man braucht am Tisch assistierende Schwestern oder Pfleger, je nach OP wenigstens einen und einen Springer, der evtl. gleichzeitig in zwei Sälen arbeitet. In der Anästhesie ist neben dem Arzt auch ein Kollege dabei. Wenn also im OP Fachkräfte oder auch Putzpersonal in großem Maße ausfällt, muß man einige OP Säle schließen.
      Dann werden nur noch die absoluten Notfälle operiert und alles andere wartet. Weil laufend neue Notfälle z.B. offene Brüche, große Blutungen, akute Geschehnisse reinkommen, die man sofort operieren muß, bleiben halt chronische Sachen oder so eine mittelalte Krebspatientin wie ich, liegen. Obwohl ich einen sehr schnell wachsenden und schnell metastasierenden Tumor habe. Er hatte wenigstens noch nicht gestreut und war auch noch nicht so groß. Aber wenn ich so einen jungen Menschen oder eine junge Mutter mit Krebs neben mir gehabt hätte, dann hätte ich ihr gerne den Vortritt gelassen, weil es ist ja entsetzlich bei so jungen Leuten, es hängt oft so viel dran.

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      • Mit 50 wirst du ja noch als jung betrachtet. Wenn man erst einmal im Rentenalter ist, kann es hier schon passieren, dass man in der Warteschlange stirbt. Ein Bekannter bekam mit 36 Prostatakrebs. Er wurde umgehend behandelt. Aber das würde ich auch so sehen. Wenn ich das wäre und jemand mit 36, würde ich auch sagen, nimm den erst. Aber ich würde dann versuchen, an richtiges Cannabisöl zu kommen (mit THC drin) und mich damit terapieren. Oder mich an die Gerson-Klinik in Ungarn wenden. Das ist eine ganz harte Diät-Therapie (aber nicht nur Diät). Hier in Dänemark gab es eine Frau, die gute Heilerfolge erzielt hat mit ihrer Säure-Basen-Balance. Aber die Pharma-Industrie bezeichnet das als Scharlatanerie natürlich. Die wollen ja an ihrem Gift verdienen.

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        • Manchmal hab ich das Gefühl, daß man auch mit Mitte 50 schon als Gruftie angesehen wird😊
          Natürlich muß man junge Leute, so wie deinen Bekannten, sofort behandeln. Bei jungen Menschen teilen sich ja die Zellen noch sehr schnell, es wäre fatal, da zu warten. Das ist richtig und wichtig, daß sie die schnellsten Termine bekommen.
          Ja, die alternativen Therapien sind ein zweischneidiges Schwert. Ich hätte mich in meinem Fall nicht alleine darauf verlassen wollen. Ich finde es zwar prima, wenn man die Natur unterstützend dazu nimmt, aber bei bestimmten Krankheiten muß man wohl oder übel mit der chemischen Keule draufhauen. Bei mir bestand auch ein Teil der Chemo aus dem Gift der einheimischen Thuje. Sicher gibt es immer wieder Heilerfolge mit den alternativen Therapien. Aber wenn wir das hören, wissen wir nicht, welche Graduierung der bösartige Tumor hatte, sprich, wie differenziert er vom gesunden Gewebe war, wie weit er fortgeschritten war, wo hat er bereits metastasiert. Ich glaube, wenn ich ein Rezidiv hätte, würde ich auch nach allem greifen, was es so gibt. Meinem alten Hund Ron gab ich, nachdem er am Krebs operiert war, die Budwig-Diät. Es war nicht schön für das Tier, da mischt man Leinöl, Quark, Honig und ich glaub‘ Salz war das, zusammen. Es war ekelhaft, dieses Leinöl. Aber ich dachte halt auch, es wär eine Rettung für ihn. Nach ein paar Wochen bin ich dann auf Schinken, Thunfisch und alles, was er so gerne mochte, umgestiegen. Damit er noch tolle letzte Jahre hatte❤️ Er hat jeden Tag in Würstchen etc. geschwelgt😊
          Im Endeffekt ist es so, daß sich wirklich die Pharmaindustrie eine goldene Nase verdient. Insgeheim bin ich mir sicher, es gibt bereits eine wesentlich schonendere und bessere Krebs-Therapie, als diese brutale Chemotherapie. Vielleicht besteht diese Therapie nur aus 10 Tabletten für 10 € und man würde nicht mehr die zigtausend € verdienen, die eine Chemo kostet😝

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  4. Deutschlands Politiker werden nicht müde, den Humanismus und die Bildung zu betonen. Die damit verbundenen Branchen weise die miesesten Vergütungen und vor allem übelste Arbeitsbedingungen (Mehrfachbelastung, keine Pausen, Überziehung der Vertragsarbeitszeiten) auf. Wen wundert’s, dass kaum einer mehr dort arbeiten will? Traurig, aber wahr: der Mammon ist halt wichtiger als die Lebensqualität, … in einem Land, in dem wir gut und gerne leben.

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