lasst euch nicht so klein machen

nur „blablabla“ – phrasen und floskeln von der groko. wollte angela merkel als kanzlerin nicht für ihre wähler aus der „mitte der gesellschaft“ regieren?
was hat merkel aus der „mitte der gesellschaft“ gemacht? nach 12 jahren sind es nur noch „die kleinen leute“ oder „gewöhnliche menschen“, wie die afd die heutige „mitte“ nennt. verdammt noch mal, ihr seid menschen und euer leben hat auch einen wert! wo bleibt eure wut?

wen zählt die bundesregierung eigentlich zu den „kleinen leuten“? bürger, die nichts den parteien spenden? steuerzahler, die unsere steuerschlupflöcher nicht nutzen wollen? unternehmer, die keine briefkastenfirma in panama besitzen? aktionäre, die „cum-ex-steuertricks“ nicht kennen? beschäftigte, die sich keine private altersvorsorge leisten können? beschäftigte, die keinen bezahlbaren wohnraum in arbeitsplatznähe finden? rentner, die sich ihre wohnung nicht mehr leisten können? beschäftigte, die nur noch in zeitarbeitsfirmen für den mindestlohn arbeit finden? alleinerziehende mütter, die sich keine tagesmutter leisten wollen? alle mieter, die sich die viel zu hohen modernisierungsum-lagen nicht leisten können? bürger, die auf die tafeln angewiesen sind? die jusos, die mit ihrem „zwergenaufstand“ die neue groko verhindern wollten? die, die sich über merkels politik der letzten 12 jahre beschweren? die, die gegen unrecht demonstrieren? die hartz4-empfänger? die arbeitsverweigerer? die migranten? die kinder? wen meint ihr?

in den grosstädten fehlt es an bezahlbarem wohnraum. kommunen und länder haben bauland, wohnungen, sogar komplette wohnungsbaugesellschaften günstig an dubiose spekulanten verkauft. auch die modernisierungsumlage mit 11 % ist viel zu hoch und ein anreiz für vermieter, die einnahmen in die höhe zu treiben. die wertsteigerung durch die modernisierung zahlen, innerhalb nur 9 jahren, alleine die mieter, die „kleinen leute“!

deshalb fehlt es wohl auch an polizisten, erziehern, alten- und krankenpflegern, usw. weil „die kleinen leute“  in den grosstädten nur arbeiten, aber nicht bezahlbar wohnen sollen.

4 Gedanken zu „lasst euch nicht so klein machen

  1. Solange die Bürger sich einseitig informieren bleiben sie in ihrer »Informationsblase« und halten das eigene Schicksal für einen »bedauerlichen Einzelfall« mit enormer Selbstverschuldung. Offen wird nicht darüber geredet, wie die Sozialstandards seit Ende der 1990er geschmolzen und die Einkommen eingefroren sind, – bei zeitgleich steigenden Preisen für das Lebensnotwendige (und nicht für einen Luxus-»warenkorb«). Ich beobachte bei diesen Menschen in meinem Umfeld, dass sie alles Bestehende verteidigen, sehr schnell über eine politische Orientierung urteilen und es kommt mir vor, als ob sie hoffen, dass irgendwer dieses Verhalten zur Kenntnis nimmt und sagt: »Ja, lieber Bravbürger. Du wirst nun damit belohnt, dass Du Sicherheit am Arbeitsplatz, mehr Einkommen und gute Sozialstandards bei moderaten Mieten erhältst.« Es ist wie der berühmte Strohhalm, an welchen sich manche Menschen zu klammern versuchen. – Ein Ausweg fällt mir auch nicht ein, außer: reden, Fakten präsentieren, beim Aufwachen helfen. Gute Nacht, Deutschland.

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    • wie schon damals, zu meiner schulzeit, wird den schülern und jugendlichen heute noch beigebracht, wie man zu einem stück brot kommt (sonst würden sich ja die bäckereien nicht rentieren). leider erfahren sie noch immer nicht, wie man selbst eine bäckerei eröffnen und betreiben kann.

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  2. Die „kleine Leute“ oder „gewöhnlichen Menschen“ sind alle die, die schuften, brav und ehrlich ihre Steuern abdrücken und vor allem das Maul halten. Es sind diejenigen, die keine Arbeit mehr bekommen, weil sie zu alt sind und später mit einer kleinen Rente rumkrauchen müssen. Diejenigen, die in die Arbeit rennen, obwohl sie krank sind und die Überstunden machen ohne irgendwelchen Ausgleich. Diejenigen, die zur Kleiderkammer oder zu den Tafeln gehen müssen. Diejenigen, die krank wurden und als gesetzlich Versicherte momentan mit billiger Medikation zufrieden sein müssen und (so wie ich für die Chemotherapie) überall anständig zuzahlen müssen. Diejenigen, die unverschuldet mit Hartz4 dasitzen. Junge Familien, die kämpfen, um einigermaßen über die Runden zu kommen. Diejenigen, die sich in den Großstädten keine Mietwohnung mehr leisten können….und….und….und. Auf jeden Fall sind es die, die diesen Staat am Laufen hielten und/oder noch halten und mit deren Geld jeder Unfug finanziert wird!

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