20 Gedanken zu „heute ist weltverbrauchertag

  1. Ich habe neulich einen Bericht über Fracking gesehen. Das war faktisch mit Leonardi di Caprio, der sich Info aus erster Hand beschaffen wollte. Er war ganz schön geschockt darüber, was er alles zu sehen bekam (ich auch, von dem Ausmass der Zerstörung hatte ich keine Vorstellung). Jedenfalls bemerkte di Caprio: Das sieht ja aus wie Mordor (Herr der Ringe) … und genau so sah es aus, wie die Hölle. Und bei den Leuten, die da in der Nähe wohnen. kommt Wasser aus den Hähnen, das sie anzünden können … alles normal? Überall an den Küsten und an den Flüssen werden die Dämme und Deiche erhöht, ob die das wohl aus Spass machen?

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  2. Das globale Denken vernichtet so vieles! Solange der Großteil der Menschen denkt, daß es auf ihn, den einzelnen, nicht ankommt und jeder macht, was für ihn persönlich angenehm und gut ist – so lange wird sich in keine Richtung was ändern. Die Leute, die sagen: „ich verzichte, damit sich was ändert“, sind noch zu wenige. Wie im Tierschutz, da hört man z.B.: „es sind so viele gequälte Tiere, es hilft ja sowieso nicht, wenn ich was mach“, so lange wird sich nichts ändern! Jeder sollte sich aufraffen und mutig sein, nicht egoistisch. Nur alle zusammen schaffen was! Aber da der Mensch nicht mehr in Stämmen lebt, wo nur zusammen das Leben funktioniert, wird es auch kein großes Miteinander geben.

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    • Och 🙂
      Wurde die ja schon immer seit dem frühen Hadaikum, nicht?, und um 1800 gab es hierzulande überhaupt keine Wälder mehr, alles abgeholzt. Es hat sich rasant erholt. Selbst das entsetzliche Waldsterben der seligen Achtziger wütete nur bis zur französischen Grenze, jenseits war es nie gewesen 😀
      Und das Klima, nu ja. Draußen sind’s drei Grad, so war das auch 1965 oder so, und Fontane schreibt auch davon, dass es im Märzen gar kühl um die Ecken zog.

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        • Hm, Brandy99, die Erde hat sich (im Zeitraffer) dauernd fürchterlich verändert, erst durch Meteoriteneinschläge galore, dann durch die Schneeball-Erde (nicht ganz bewiesene Theorie; demnach hatten sich vor einer Milliarde Jahren die Kontinente in Äquatornähe gesammelt, wodurch die Albedo so erhöht wurde, dass die Sonnenkraft die Vereisung nicht aufhalten konnte, ja und dann passierte die, woraufhin es weltweit aussah wie heut in der Antarktis), ja und vorher die Sauerstoffkatastrophe, nicht?, als nämlich irgend Algen anfingen, viel zu viel Sauerstoff zu produzieren, woraufhin alles Eisen verrostet ist (Rost überall!, also dieser Rost!, wie ungesund), und alle Organismen starben, die was dagegen hatten.
          Die Würm-Eiszeit und all die anderen waren auch nicht ohne, zuletzt die kleine Eiszeit vom 14. zum 17. Jahrhundert, als es in ganz Eurasien viel kühler und nässer war als heutzutage, und das Jahr ohne Sommer 1816, als es im August schneite und keiner Kekse backen konnte.
          Der Mensch hat ja bisher bloß etwas an den Bodenschätzen gekratzt und etwas Erdöl verbrannt seit etwa dem 20. Jahrhundert.
          Das Ozonloch über Australien ist übrigens weg. Einfach weg. Es lag wohl nicht am FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoff). Und Stirbelwürme gab’s schon immer, El Niño auch.

          Ob die menschengemachte Klimaveränderung a) menschengemacht ist und ob sie b) überhaupt stattfindet, ist strittig. Bewiesen scheint das ja nicht zu sein, so oder so.

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            • Man darf überhaupt keiner Propaganda glauben, egal wie gut sie gemeint zu sein scheint.
              Trump macht übrigens nur das, was viele Millionen denken (aktuell sehr erfolgreich für’s Land übrigens), er hat sonst keine Prinzipien und erstaunlich wenig Ethik.
              (Der Mann hat übrigens kürzlich glatt einen Krieg verhindert, als er dem Kim Jong-un so gedroht hat wie nicht Obama, nicht Clinton, nicht die beiden Bushs. Die hatten ihn alle machen lassen. Trump hat ihm massiv gedroht und die Linken haben aufgeschrieen. Resultat der Drohung: Der kleine Irre trifft sich zum ersten Mal mit internationalen Repräsentanten, und die Krise ist wohl für’s Erste vertagt.)

              Hm, à propos: Tuvalu soll versinken, hört man, wegen ansteigender Meeresspiegel. Aber Tuvalu wächst. Es gibt Satellitenaufnahmen, die das belegen. Seltsam, dass trotzdem geglaubt wird, dass „…und an den Küsten, hört man, steigt die Flut“ (Jakob van Hoddis, 1914) …

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          • Dass die Evolution über die Milliarden von Jahren die Erde ganz schön umgestaltet hat, und auch die äußeren Umstände richtig heftig gewesen sind ist ja unbestritten. Was der Mensch aber in den wenigen Jahren alles kaputt gemacht hat ist leider kaum noch zu reparieren. Der Verbrauch an Ressourcen, die überfischten Meere, das ist eindeutig das Werk unserer Spezies. Ja und dass unsere Mitwirkung an der Klimaveränderung eindeutig ist dürfte wohl außer Zweifel sein.

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          • Schau dir mal den Film von James Balog über das verschwinden des ewigen Eises an, und wenn du dann noch Schätzings „Nachrichten von einem unbekannten Universum“ liest. Ich glaube dann würde sich deine Meinung ändern.

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          • nicht der dschihad beutet unsere erde aus, es ist unser westlicher lebenstil (der verblödete verbraucher), der dafür sorgen wird, dass unser plante ende dieses jahrhunderts nicht mehr bewohnbar sein wird und ein dschihad erst entstehen kann.

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            • Der Dschihad wütet seit 1400 Jahren, nicht?, zuletzt hat er in Syrien etwa eine halbe Million ermordet, und täglich werden irgendwo welche ermordet. Vor drei Tagen ist ein 17jähriges Mädchen in Flensburg abgemessert worden, von einem Dschihadisten. Sehr sachte Schätzungen sprechen von 800 „Gefährdern“ republikweit, aber sie werden nicht abgeschoben.

              Der westliche Lebensstil-. Also die Umweltverschmutzung in China ist sehr schlimm. Die wird aber nicht vom westlichen Lebensstil verursacht?
              Als ich klein war, stank das Rheinwasser wie eine Kloake, da wälzten sich trübe Wassermassen. Neulich war ich wieder in Köln, und der Rhein war sauber. Also sauber im Sinne von Schwimmengehen. Die Dunstglocken über den Städten sind auch weg. Die waren überall (bloß in Paris habe ich sie nie bemerkt, wohl weil ich mittendrin wohnte).

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  3. Der blöde Verbrauch müsste aber auch vor den verblödenden Verbrauchern geschützt werden, denn man hat Verbrauch schließlich ernsthaft und unblöd zu betreiben, und dazu müsste man auch an die Welt denken, damit’s der nicht zu blöd wird – wenngleich die ja doch nun mal zum Verbrauch bestimmt ist, denn wir haben keine andere im Kofferraum. Wir haben aber auch keinen anderen Kofferraum.

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