gestern sind 15.000 kinder verstorben

jeden tag sterben rund 15.000 kinder, so auch heute wieder.
in unseren zeiten so normal, dass es keinen beitrag mehr wert ist?

15.000 Kinder unter fünf Jahren sterben nach Angaben der Vereinten Nationen jeden Tag auf der Welt. Viele davon sind Babys. mehr hierzu/weiterlesen

16 Gedanken zu „gestern sind 15.000 kinder verstorben

  1. Es wird nicht mehr lange dauern, dann besitzen die 10 „reichsten“ Nacktaffenwesen praktisch den ganzen Planeten und der Rest ist damit beschäftigt diesen zu vernichten, damit die 10 im Orbit eine Orgie nach der Anderen abfeiern können.
    Dabei finden die gewöhnlichen, satten und ach so reflektierten „Bildungsbürger“, die es milliardenfach gibt, in deren Status jeder so gerne käme, da er dort relativ viel Kaufkraft für seinen Kriegsdienst gegen sich selbst, gegen seine Artgenossen und für die die perversen Wünsche der 10 (oder sollten es 42 sein? – dann wäre ja der Sinn des Lebens letztlich ganz plausibel….) erhält.

    Überall reden die Sprachrohre nur von mehr Wohlstand für „alle“, nur die stummen Augen weniger Menschen blicken verzweifelt durch das Schwarz der brüllenden Massen, sie flehen um Solidarität unter den Menschen, seit jeher, seit jeher machtlos, seit jeher nur in winzigen Nischen kleine Orte der Liebe zaubernd, doch täglich bedroht vom Wahnsinn der sie umgibt.

    Die Basis jeden Gewinns ist das Elend der Anderen, daher wäre es schlicht unfassbar, würden nicht täglich tausende von Leben scheinbar sinnlos geopfert.
    Das verhungernde Kind in den Armen der verzweifelten Mutter, es ist der Sämling aus dem der Düsenjet für den Milliardär sprießt, das Blut der Ärmsten tränkt die Gier der Reichen, doch das Wurzelwerk der Bildungsbürger dringt emsig und sich dem Strunk der Milliardäre anbiedernd in die Muttererde, sie bis zum letzten Tropfen Ihrer Lebenskraft beraubend.

    Es ist traurig, doch solange z.B. eine Wagenknecht eine Villa bewohnt, solange die scheinbaren Hoffnungsträger einer sozialen Gesellschaft selber im debilen Materialismus ertrinken, solange ein satter Mensch nicht glücklich über seine Sattheit, sondern unglücklich über seine mangelnde Kaufkraft ist, solange müssen wir nicht davon träumen, die Menschheit könnte einen anderen Weg, als jener ihrer Selbstzerfleischung beschreiten!

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  2. Es mag vielleicht zynisch klingen, aber (unabhängig von der Spezies, das Folgende gilt nicht nur für Menschen) „Kindersterblichkeit ist ein Instrument der Natur gegen Überbevölkerung.“ Da wir zur Zeit mehr als einen Planeten verbrauchen, müsste demnächst am besten ein Teil der Menschheit auf Mond und Mars übersiedeln. Falls zu teuer und zu aufwendig: Geburtenkontrolle – weltweit – für alle. Unabhängig von Nationalität, Abstammung und Religion. Zunehmender Bevölkerungsdruck bei abnehmenden Ressourcen – das sind vermutlich die Hauptkriegsgründe der Zukunft.

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    • ich befürchte auch, dass es unsere konsumgesellschaft beruhigt, wenn so viele hungernde menschen versterben wie irgend möglich. nichts wird die chance auf ein überleben der genussmenschen auf der erde so steigern wie die kindersterblichkeit in der dritten welt.

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      • Schlimmstenfalls wird diese gesellschaftliche Ungerechtigkeit sogar noch weiter zunehmen – nicht nur 1. auf Kosten der sogenannten 3. Welt, sondern zunehmend auch innerhalb der Länder Reiche auf Kosten der Armen: Klassische Dystopie ist ja, dass es irgendwann nur noch gated communities geben wird, schwer bewachte, umzäunte Wohlstandsghettos und drumherum die Mehrheitsgesellschaft ihrem eigenen Elend überlassen wird. Ich hoffe stets, dass dieses Szenario noch ein paar Generationen weit von uns entfernt liegt. Bin mir aber leider nicht mehr so sicher, wie noch vor Jahren. Aussteigen ist zumindest schon mal ein guter Anfang! LG.

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    • Das einzige was den Bildungsbürger wachrüttelt, ist die Angst im Konditionierungswettlauf sein Anbiederungsvermögen zu verlieren und im Sumpf der marginalisierten Masse aufgelöst zu werden!
      Der akademisch gebildete Mensch hat sich seinen Status meist hart erbüffelt und sich sein Pöstchen geschickt erobert, er denkt nicht daran das System zu ändern, in dem er endlich seinen Grundwohlstand zu behüten hat!
      Jene die schon in ihrer Jugend direkt in den „Arbeitsprozess“ gedrückt werden, sind schlichtweg meist nicht weniger mit täglicher Überlebensarbeit beschäftigt, als die Milliarden in den Elendszonen, jenen kann man nichts vorwerfen, da sie versklavt und vom Marketingmonstrum hoffnungslos abgestumpft wurden und werden.
      Die Lehrer sind die schlimmsten, sie zerfurchen die Gedanken der Schüler wie einen fruchtbaren Grund, sähen die „nützlichen“ Gedanken und tragen dafür Sorge, dass ein kritischer Geist letztlich doch nützlich ins System eingepasst wird.
      Kein echter Lehrer könnte länger als einen Tag in einer Schule oder an einer Universität mit reinem Gewissen arbeiten, wäre er nicht entweder ein Menschenfeind oder ein hoffnungslos bornierter Träumer – die Sadisten leben ihren Sadismus aus, sie sind wach, die Träumer sind so tief sediert, dass sie erst erwachen, wenn die Sirenen jaulen, doch dann ist es wie immer zu spät!

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      • Ich bin ein echter Lehrer und kritischer Geist. Deshalb stimme ich dir im höchsten Grade zu. Als ich jung war, habe ich auf eine feste Stelle verzichtet zum Wohle der Schüler und bin dafür verlacht worden. Für meine Überzeugungen habe ich bewusst viele Nachteile inkauf genommen und diese auch an meine Kinder weitergegeben. Heute arbeite ich in der Grundschule, mische ständig das Kollegium auf mit mehr oder weniger Erfolg. Mein oberstes Ziel ist die Entwicklung von uneingeschränkt freiem, kritischem Geist. Das geht alles, wenn es einem egal ist, was in der Personalakte steht. Alles zu hinterfragen, auch mein eigenes Handeln, werde ich mir nicht nehmen lassen.

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  3. Noch mehr Schaudernachrichten: Stern Magazin: „Suizidrate steigt weltweit: Alle 40 Sekunden ein Selbstmord. In unserer Welt sterben mehr Menschen durch den Freitod als durch Kriege oder Morde. Tendenz steigend.“
    Täglich nehmen sich ca. 2195 Menschen das Leben, vorwiegend Männer.
    Jedenfalls wissen wir jetzt, dass Kriege oder Morde gar nicht so schlimm sind im Vergleich, wir können also lustig weiterkriegen und -morden. An die Suizidrate kommen wir so schnell nicht heran.

    Hier ein paar Daten: 2015 starben 56,4 Millionen Menschen weltweit (ca. 154.520 am Tag) Die 10 Haupttodesursachen waren:

    1+2) Ischämische Herzkrankheit und Schlaganfall: 15 Millionen Tote (der Toprenner der letzten 15 Jahre)
    3) COP 3,2 Millionen Tote (Chronic obstructive pulmonary disease)
    4) Lower respiratory infections 3,2 Millionen Tote
    5) Lungen- und Bronchienkrebs 1,7 Millionen Tote
    6) Diabetes: 1,6 Millionen Tote
    7) Demenz aller Art (hier wurde leider keine Zahl genannt, aber da sie an 7. Stelle liegt, schätze ich mal auf über eine Million 1,5 vielleicht?)
    8) Diarrhetische Erkrankungen 1,4 Millionen Tote (rückläufig, juppieh!)
    9) Tuberkulose 1,4 Millionen Tote (ebenfalls rückläufig)
    10) Verkehrsunfälle 1,3 Millionen Tote (davon 76% männlich)

    HIV/AIDS hat 2015 „nur noch“ 1,1 Millionen Menschen getötet.

    Die aktuellen Zahlen für Todesfälle aus Kriegshandlungen konnte ich noch nicht finden.
    Die obigen Zahlen sind aus der WHO-Statistik. Es sind weltweite Zahlen. Interessant wird es vielleicht, wenn man untersucht, wie das kontinent- oder länderweit aussieht.

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    • Warum nur die Toten zählen, die wirklichen Gewinnbringer sind die Siechenden, die im System mechanisch zerfetzten, jene die wir zu pflegen, zu erhalten haben!
      Doch sorry, dieses System ist sehr gerecht! Es sorgt dafür, dass die blinde Gier der Menschen nicht nur die Flora und Fauna, die Böden, die Ozeane, die Luft, die Quellen kurz die Biosphäre vernichtet, sondern in besondere Weise jene Wesen, die das System am Leben halten, selbst auffrisst!

      Das klingt für Euch wahrscheinlich extrem menschenverachtend, ist es auch!
      Packt Euch an den Nasen, wer von Euch hat heute noch nicht devot seinen Systemdienst geleistet?
      Ich nehme mich nicht aus, wie könnte ich, schließlich tippe ich hier, wie ihr, tippe mir meinen Frust aus den Fingern.

      Ich brauche nicht über die Absurdität des Lebens zu sinnieren, da für mich der Mensch per se ein absurdes Wesen ist, solange er seinen Intellekt nicht nutzt, um symbiotisches Existieren zur vollkommenen Blüte zu bringen, sondern im Gegenteil die absolute Vernichtung zu praktizieren.

      Ein Verkehrsunfall mit einem Schulbus, bei dem alle Kinder schwerstverletzt überleben und über 80 Jahre am Leben gehalten werden ist für das System ein perfektes Ereignis!
      Ein beschränkter Krieg, der möglichst keine vollkommen, aber so weit wie möglich verseuchten Regionen und eine maximale Anzahl versehrter und möglichst zerstörter Menschen zurücklässt, mit möglich großer Vernichtung an Waffen, Gebäuden usw. – der Haupttreffer – die Sektkorken hören gar nicht mehr auf zu knallen!

      Wir wissen das alles, doch wir kriechen täglich in unsere Dienstwabe und ob wir nun im sozialen Bereich agieren und die Wunden des täglichen Kampfs – seien sie seelisch oder physisch, meist sind sie ohnehin beides, oder ob wir im Rüstungsbetrieb die Kanonen justieren, ob wir als Demonstranten auf Schienen liegen, die Maschinerie ein wenig zu blockieren (was die Polizisten gut beschäftigt, den Medien Stoff liefert – aber nie das System wirklich behindert!) oder als vollkommen korrupte Politokraten unsere Schatztruhe füllen, indem wir unseren Partnern vom Konzern X das Recht zur Vernichtung der Umwelt verkaufen, wir sind eins, wir sind solange eins, solange wir es akzeptieren!

      Es gibt keinen Kompromiss, der mündige Mensch kann nur eines tun, sich diesem System praktisch völlig zu verweigern – das ist der einzig wirksame Kampf – würden einer beginnen und wären es morgen zwei, so wären es in wenigen Wochen alle Menschen, würde sich die Anzahl täglich verdoppeln.

      Ein paar Menschen tun es, doch es sind immer zu wenig um ein anderes System ins Leben rufen zu können – sobald sich zu viele finden, schlägt das herrschende System unbarmherzig und effizient zu, mithilfe seiner Milliarden willigen Wesen.

      Satt, gesund und wach zu sein – das ist möglich, mit weniger als 10 Euro am Tag!
      Mehr kann niemand in diesem System wirklich wollen, da er sich eingestehen muss, jedes mehr, ist schlicht mit dem Irrsinn des Ganzen erkauft!

      Doch wer von Euch verschenkt seine Wohlstandschance, wo er doch die Ausrede parat hat, es ändert sich ja eh nichts – die perfekte Absolution, für jeden, der gerade im Glücksrausch seinen Gewinn einsackt – der Rest jammert und rackert, damit es bei ihm auch mal klappen möge!

      Tja, so ein Kampf, der ist blutig, jedes Opfer ist herzlichst erwünscht und willkommen!

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  4. Es ist fürchterlich, das Elend anzusehen und Danke, daß du das Thema bringst. Es scheint, als kämen diese Kinder nur zur Welt um zu leiden und schnell wieder zu gehen. Ich verstehe schon, daß in diesen Familien viele Kinder geboren werden müssen, um später die Versorgung der Eltern sicherzustellen. Außerdem ist Empfängnisverhütung dort aus vielen Gründen kein Thema und die Frauen meist untergeordnet.
    Aber auf die Gefahr hin, daß ich jetzt ausgebuht werde, muß ich sagen, was ich nicht verstehe. Wenn man hungert, nix zu essen hat, schwach ist und die Kinder als Haut und Knochen daliegen und sterben, wie, um alles in der Welt, bekommt dann der Mann noch eine Erektion und kann weiter Kinder machen? Nur damit von 10 Kindern 2 durchkommen? Ich verstehe da die Physiologie nicht, wie funktioniert das körperlich? Und wenn er es noch schafft, kann er sich nicht mal einen von der Palme wedeln? Muß er da noch die Frau besteigen, damit sie noch mehreren ihrer Kinder beim Sterben zusehen muß?
    Klar, es braucht Kinder, um den Fortbestand der Menschheit zu garantieren. Diese Kulturen sind auch anders, aber ich verstehe trotzdem einiges nicht und denke viel darüber nach.

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      • Sicher ist deshalb die Bildung in diesen armen Ländern eines der Hauptanliegen. Ja, wir sind mit in der Verantwortung, aber so lange wir primär an uns selbst denken und bestechliche, diktatorische Regierungen in diesen Ländern akzeptieren, so lange werden auch nicht die Spenden, die wir zur Selbstberuhigung geben, nicht die Erlösung sein.
        Aber trotzdem begreife ich nicht die physiologischen Körperlichkeiten, die unter diesen grauenhaften Bedingungen noch funktionieren und weiterhin dazu beitragen, das Elend nochmals zu vergrößern.

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        • Da ist ja System in der Situation, also wo die Menschen gerne aussterben sollen, Menschen die als nicht notwendig empfunden werden. Ich behaupte mal, dass das ganz Afrika umfasst. Es begann mit HIV/AIDS, das „plötzlich“ auftauchte und woran ca. 40 Millionen Menschen bereits nur in Afrika gestorben sind. Ferner sind die Obdachlosen „expendible“, die verschandeln nur die Landschaft, also macht man ihnen das Leben noch schwerer, so dass sie letztendlich krepieren. Und dann die Armen generell, die ja z. B. in den USA zum grossen Teil aus Farbigen bestehen … da ist System hinter. Und die Politik, die die Gruppen gegeneinander aufhetzt will verhindern, dass wir uns solidarisieren, und das klappt doch hervorragend.

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