eu: geheimsache tiertransporte

vor einigen tagen habe ich nachts die reportage „geheimsache tiertransporte“ im tv gesehen. danach war ein einschlafen nicht mehr möglich. kein gesetz kann die schlachttiere bis ans ziel schützen. warum ist es notwendig und ethisch vertretbar, tiere aus europa in islamische staaten zu transportieren, nur um sie am ziel „halāl“ zu schlachten, auf eine art, deren grausamkeit jede vorstellung sprengt?

es ist unerträglich grausam, und ich wünsche mir, dass keine lebenden tiere mehr in islamische länder exportiert werden. der export von rindern und schafen aus der eu boomt wieder. hauptempfänger sind die türkei und der nahe osten. die tiere werden zu den eh schon unerträglichen strapazen noch absichtlich zusätzlich gequält. in der phoenix-reportage von manfred karremann sieht man, dass in einem ägyptischen schlachthof kühe noch zusätzlich gequält werden, indem man ihnen an den füssen die sehnen durchschneidet und ihnen die augen aussticht. es gehört wohl zur islamischen kultur tiere zu quälen. und sowas nennen die muslime dann „halāl“ (erlaubt und zulässig)?

VIDEO (1,30 min): die grausamen eu-lebendtiertransporte in islamische staaten

Millionen Tiere werden jedes Jahr durch Europa transportiert, bis nach Nordafrika. Rinder und Schafe sind oft tage- oder wochenlang eingepfercht auf Lastwagen und Schiffen unterwegs. Seit 1991 hat das ZDF über das Schicksal der Tiere auf Langstrecken-transporten berichtet. Die EU hat mehrfach mit verbesserten Vorschriften zum Tierschutz auf die Sendungen reagiert. Doch dies bietet zu wenig Schutz.

Das braun-weiße Rind im Lastwagen atmet schwer. Es liegt am Boden. Seine Leidensgenossen treten es unwillkürlich. Nach gut 20 Minuten ist das Tier tot. Eine Szene, so gedreht Ende August 2017 an der EU-Außengrenze zur Türkei. Der Export von Rindern und Schafen aus der EU boomt wieder. Hauptempfänger für lebende Tiere ist neben der Türkei der Nahe Osten. Schon kleine Kälber werden über 3000 Kilometer weit transportiert. Nach Tagen oder Wochen am Ziel angekommen, erwartet viele Tiere aus Europa in der Türkei oder im Nahen Osten ein Ende mit unsäglichen Schrecken.
Auch Tierschützer schlagen erneut Alarm: Niemand schert sich mehr um die Gesetze, sobald unsere Tiere die EU verlassen, so ihre Beobachtungen. Sie berichten von verdursteten Rindern am türkischen Grenzübergang. Von einer unsäglichen Quälerei auf alten Viehfrachtern und nach der Ankunft im Nahen Osten und Nordafrika.

Erst kürzlich wurden deshalb eine Million Protestunterschriften an die EU-Kommission in Brüssel übergeben. Der Hintergrund: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass das Wohl der Tiere bis zum letzten Zielort sichergestellt sein muss. Doch: Niemand kontrolliert die Transporte, wenn sie einmal die EU verlassen haben. Schon kurz hinter den EU-Außengrenzen trifft man auf verdurstete Rinder, ebenso auf Zuchtkühe, die auf den Lastwagen gebären und sterben.
Autor Manfred Karremann wollte wissen: Sind die Bilder vom Tierleid Ausnahmen? Oder wird hier systematisch ein Gesetz nicht eingehalten? In einer mehrmonatigen, investigativen Recherche, die ihn von deutschen Bauernhöfen über Bulgarien und die Türkei bis in den Libanon geführt hat, geht er dieser Frage nach. Mit einem erschreckenden Ergebnis. „37°“ zeigt seine Bilanz. quelle: phoenix.de

7 Gedanken zu „eu: geheimsache tiertransporte

  1. Es ist wirklich schlimm, wie die Menschen miteinander und mit ihren Mitlebewesen umgehen. Ich sage nicht, dass nun alle Vegetarier werden müssen, aber Achtung vor dem Leben und ethisches Verhalten rückt wieder mehr in den Hintergrund und daran kann jeder mitarbeiten. Niemand kann die Welt alleine retten, aber man kann sehr wohl mit offenen Augen durchs Leben gehen und versuchen, sein Verhalten zu verändern. Das fängt iim Supermarkt an und hört da auf, wo unsere persönlichen Grenzen erreicht sind, denn Engagement für eine gute Sache, ohne dabei anderen Schaden zuzufügen (denn dann ist man nicht besser als sie) ist wichtig. Nur wenn jeder sein Quentchen beiträgt, kann man wirklich etwas bewirken! Alles Liebe, Nessy

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  2. Da sieht man wie verroht die Menschen sind. Da werden Tiere tausende von Kilometern gefahren um sie zu schächten, dabei wäre es billiger, diese innerhalb der EU zu schlachten und dann transportiert zu werden in die jeweiligen Länder, aber nein und das alles im Sinn des islamischen Glaubens.

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