3. advent: „stell dir vor…“

Stell dir vor, es gibt den Himmel nicht,
Es ist ganz einfach, wenn du’s nur versuchst.
Keine Hölle unter uns,
Über uns nur das Firmament.

Stell dir all die Menschen vor
Leben nur für den Tag.

Stell dir vor, es gäbe keine Länder,
Das ist nicht so schwer.
Nichts, wofür es sich zu töten oder sterben lohnte
Und auch keine Religion.

Stell dir vor, all die Leute
Lebten ihr Leben in Frieden.
Yoohoo-Ooh

Du wirst vielleicht sagen, ich sei ein Träumer,
Aber, ich bin nicht der einzige!
Und ich hoffe, eines Tages wirst auch du einer von uns sein,
Und die ganze Welt wird eins sein.

Stell dir vor, es gäbe keinen Besitz mehr.
Ich frage mich, ob du das kannst.
Keinen Grund für Habgier oder Hunger,
Eine Menschheit in Brüderlichkeit.

Stell dir vor, all die Menschen,
Sie teilten sich die Welt, einfach so!

Du wirst vielleicht sagen, ich sei ein Träumer,
Aber, ich bin nicht der einzige!
Und ich hoffe, eines Tages wirst auch du einer von uns sein,
Und die ganze Welt wird eins sein.

(John Lennon)
„Imagine“

13 Gedanken zu „3. advent: „stell dir vor…“

  1. Die Tragik solcher Lieder/Inhalte ist, dass so viele sie mitsingen und so wenige den Inhalt wirklich aufnehmen. Grad so, als sei die Wandlung durch Nachplappern zu erreichen. Singen, sich zufrieden zurück lehnen, nichts tun.
    Und was die Hölle betrifft, die gibt es nicht als Konstrukt. Die Hölle ist in jedem selbst und wir geben sie oft an andere weiter, machen jenen das Leben zur Hölle. Man kann sich entscheiden, dies zu lassen. Die Verantwortung liegt bei uns, jedem Einzelnen. Die Hölle als Ort zu sehen ist der Versuch, Schuld und Verantwortung zu delegieren. Angst vor der Hölle zu haben ist also eigentlich die Angst vor sich selbst, dem eigenen Verhalten. Wie leicht wäre das zu regulieren. Aber dazu müsste man ehrlich sein zu sich selbst.

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  2. Allerdings glaube ich nicht daran. Douglas Adams hat es in einem seiner Bücher aus der 5-teiligen Trilogie „The Hitchhiker’s guide to the galaxy“ so schön beschrieben. Da strandet ein Raumschiff auf der Erde mit Menschen. Die haben gar nichts und was machen sie? Sie sammeln alle trockene Blätter, und wer die meisten Blätter hat, ist die wichtigste Person, und sie klauen sich gegenseitig ihre Blätter und schlagen sich darum.

    P.S.: Diese Menschen wurden von ihrem Heimatplaneten auf eine Reise ohne Wiederkehr geschickt, weil sie alle total verrückt waren, und die haben dann die Erde besiedelt … 😉 … macht Sinn oder?

    Gefällt 4 Personen

    • Die Wesenheit des Menschen ist aber genau so !!!
      Wir sind alle zerfressen von Angst zu wenig zu bekommen. Und diese Angst gebiert Neid und Hass.
      Im Grunde genommen sind wir von Geburt an verdorben und verloren, wenn nicht ein Wunder geschieht. 😥
      Gibt es Wunder?

      Gefällt 2 Personen

      • Nur ein Teil des menschlichen Wesens ist so, der tierische Teil. Wir Menschen haben die Wahl, ob wir uns dem Tier in uns total unterwerfen oder nicht. Das ist unsere eigene, höchstpersönliche Wahl. Was ist denn mit all den heiligen Christen, die doch angeblich an das glauben, was in der Bibel steht, z. B. dass man sich um nichts zu bekümmern braucht, weil man alles bekommt, was man benötigt? Das Wunder ist da, u. a. das menschliche Bewusstsein, wir wollen es nur nicht wahrhaben, denn das würde Konsequenzen erfordern und das wäre ja unbequem.

        Gefällt 1 Person

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