eine wahre geschichte, kein märchen?

heftig.club: Eine Hündin läuft täglich 4 km, um ihre Hühner und Katzen zu füttern. Wer wenig hat, freut sich über das Wenige meist mehr. An diesen alten Spruch muss man bei dieser Hündin denken, die das noch übertroffen hat. Sie wurde von einer Frau in einer Armensiedlung in Brasilien adoptiert und muss sich jeden Tag selber um ihr Essen kümmern. Aber anstatt nur ums nackte Überleben zu kämpfen, denkt sie dabei auch noch an andere. Diese Geschichte könnte auch in Grimms Märchen stehen.

Die Hündin Lilica lebt in einer Armensiedlung. Die Frau, die sie adoptierte, fragte sich, wohin Lilica jeden Abend verschwand.
Schließlich fand sie es heraus. Lilica lief 2 km, teilweise entlang der Autobahn, zu einem weitentfernten Ort.
Sie hatte eine Verabredung mit einer gewissen Frau Prof. Lucia Helena de Souza.
Es stellte sich heraus, dass die beiden sich schon seit Jahren jeden Abend um 9 Uhr treffen.
Die Professorin hatte Lilica liebgewonnen und gab ihr etwas zu essen. Aber die Hündin aß nie alles auf, sondern nahm das Essen mit.
Daraufhin begann die Professorin noch mehr von dem Maisbrei zu kochen und gab Lilica immer noch zusätzlich etwas mit.
Die ganzen 2 km trug Lilica dann das Paket zurück. Sie war selbst nicht nur von einem Menschen adoptiert worden. Sie hatte selbst einige Tiere in der Siedlung adoptiert.
Aber sie brachte das Essen nicht nur zu kleinen Hundewelpen, denn ihr Rudel hatte auch andere Tiere.
Zwar gibt es auch 2 Hunde in dem Rudel.
Aber dazu gehört auch eine Katze, die Lilica wie eine Mutter versorgt.
Und sogar eine kleine Hühnerfamilie, die Lilica nach Kräften unterstützt.
Sie alle dürfen nacheinander abends essen, was Lilica mitgebracht hat. Jeden Tag wissen die Tiere, dass sie abends nicht hungrig schlafen gehen müssen. Das haben sie Lilica zu verdanken.
Diese Augen sprechen Bände. Lilica ist von einem wachen gutherzigen Geist beseelt. Sie ist menschlicher als mancher Mensch.
Sie läuft jeden Tag 4 km, um für die zu sorgen, die sie einfach adoptiert hat. Sie ist eine stille Wohltäterin, wie es sie nur ganz selten gibt. quelle: heftig.club

4 Gedanken zu „eine wahre geschichte, kein märchen?

  1. Bei der Geschichte fällt mir Kropotkin ein – und die Episode von Goethe, der einmal beobachtete, wie Singvögel deren Brut geraubt wurde, ein verlassenes Gelege aufzogen (was übrigens auch bei anderen Arten vorkommt und eben sogar artübergreifend… )- Kropotkin schrieb ein Buch: Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt. (Kann jeder gratis als PDF runterladen – sehr interessant!)

    Auf seinen Beobachtungen baute er die Hoffnung auf eine anarchische Gesellschaft in der Zukunft.
    Tja, es scheint, der Mensch ist schlicht ein verhaltensgestörtes Tier.

    Gefällt 1 Person

  2. Genau das unterscheidet uns von den Tieren.
    Und gerade Hunde waren als ehemalige Rudeltiere darauf angewiesen, mit anderen zu teilen. Und die Hunde, die am meisten geteilt haben, hatten wiederum die meisten, die mit ihnen geteilt haben und haben sich durchgesetzt (Evolution).
    Und die Menschen?
    Mal drüber nachdenken…
    Jürgen aus Loy (PJP)

    Gefällt 1 Person

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