fdp – sie sollten draussen bleiben

die von der wirtschaft mit millionen finanzierte steuersenkungspartei fdp und christian lindner haben dieses jahr die digitalisierung entdeckt. was aber die damit verbundene industrie 4.0 für unsere gesellschaft und die arbeit wirklich bedeutet, ahnen sie noch nicht.
die fdp steht für die abwendung von der sozialen marktwirtschaft. der staat gibt dem kapital wieder die zügel in die hand. die fdp betreibt und propagiert lohn- und sozialabbau.

in fortschrittlichen kreisen jeder couleur gehört es sich nicht mehr, die fdp zu wählen. die deutschen mögen zwar die vermögensumverteilungpolitik der linken, sozialdemokraten und grünen nicht besonders. aber noch viel weniger wollen sie den neoliberalismus der fdp (und der afd).

Ein Gedanke zu „fdp – sie sollten draussen bleiben

  1. Herr Lindner im Unterhemd – bei ihm sieht es aus wie ein Unterhemd. Alles, was ich schon immer nicht! sehen wollte.
    Und noch ein paar Gedanken von Sophia:
    „Was für mich gar nicht in Frage kommt, sind die Neo-Liberalen, die den Sinn des Wortes „Freiheit“ ins Gegenteil verkehrt haben – verwenden ihn eingeschränkt auf Wirtschaft und Industrie – und zwar global – dadurch Freiheit aller anderen abgeschafft – klingt eher nach Neo-Kolonialismus oder Neo-Sklaverei. Das können auch ein paar Schreie nach Steuererleichterungen nicht verbergen. “

    „Wahlprogramme und Wahlreden haben nicht wirklich konkrete Aussagen, Wahlversprechen werden schon aus Tradition gebrochen. Außerdem wirkt nichts und keiner der Kandidaten ehrlich, nur auf kurzfristige Effekte aus. Viele Worte, kaum Inhalt, alles schwammig. Alles gigantische Werbeveranstaltungen – das riecht doch nach geplanter Täuschung. Geldvernichtungskampagnen ohne Sinn.
    Möchte mal wissen, wie viele Imageberater da am Werk sind. Sprechweise, Betonung, Frisur, selbst Brille – alles wird ausgesucht danach, was am besten ankommt. Die Reden werden nach psychologischen Gesichtspunkten von Fremden geschrieben. Eigentlich gewinnt die erfolgreichste Werbeagentur die Wahlen.
    Ich wollte gar nicht gewählt werden für Dinge, die ich als Verkaufsstrategie versprochen habe, die ich aber eigentlich gar nicht tun will. Warum stellt sich nicht mal einer hin und sagt: “Ich habe die Überzeugung und will das erreichen. Wer das auch will, sollte mich wählen. Für etwas Anderes stehe ich nicht zur Verfügung, das wäre gegen mein Gewissen.“ Das wär doch mal eine Aussage, mit der man etwas anfangen kann, der Person könnte man vertrauen, von der könnte man sich vertreten lassen.“

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