spd – keine ideen für einen politikwechsel

schulz ohne ideen und durchsetzungskraft: „es fährt ein zug nach nirgendwo.“in den letzten 19 jahren war die spd 15 jahre an der regierung beteidigt, oder hat sogar selbst regiert. eine winzige globale finanzelite produzierte derweil gigantische blasen illusionären reichtums und die spd schaute tatenlos zu. jetzt verpricht martin schulz, der rote don quijote der spd, wieder gerechtigkeit, bietet aber wählern, die einen politikwechsel wollen, nicht genug an. die spd traut sich nicht, eine überzeugende alternative anzubieten.  eine rot-rot-grüne koalition wäre die einzige realistische machtperspektive, mit der die spd ihren linken wählern den sozialpolitischen wandel glaubwürdig vermitteln könnte, doch dazu fehlt es den duckmäusern der spd an mut und ideen..

5 Gedanken zu „spd – keine ideen für einen politikwechsel

  1. Ich wäre schon froh über die Aussage, keine große Koalition mehr einzugehen. Als Juniorpartner kannst du nur verlieren, wie geschehen. Die SPD muss sich das große S erst wieder verdienen. Sie hat mehr Glaubwürdigkeit verloren als die Automobilkonzerne durch den Dieselskandal. Es war eine SPD-Ministerin, die die Hartz IV-Sanktionen verschärft hat. Für mich unfassbar.
    Glaubwürdigkeit und Wähler wird diese Partei erst zurück gewinnen, wenn sie sich klar von der Agenda 2010 distanziert, sie zugibt, dass man sich bezüglich der Folgen geirrt hat bzw. diese unterschätzt hat und die schlimmsten wieder rückgängig macht.
    Das heißt für mich : Leiharbeit an feste Bedingungen knüpfen ohne Schlupflöcher für Konzerne, Rücknahme der Sanktionen, weil man ein Minimum nicht kürzen kann und darf. Außerdem erwarte ich von einer aufrechten SPD die Zusage, an der Beendigung des Hartz IV-Systems zu arbeiten und es durch ein gerechteres zu ersetzen und den Zeitrahmen konkret zu benennen. Jeder weiß, dass solch eine Umwälzung nicht in kurzer Zeit zu erreichen ist.
    Die ständig völlig übertriebene, beschworene bedrohte innere Sicherheit ist nicht das Problem, sondern nur das Symptom einer zunehmend asozialen Marktwirtschaft. So wie die Flüchtlinge nur das Symptom von Krieg und Ausbeutung sind, an der sich unsere Politik beteiligt. Auch hier erwarte ich eine klare Aussage, z. B. zur Ablehnung des existierenden Handelsabkommen mit Afrika, das noch mehr Elend bringt. Sozial gerechte Politik kann es nur durch rot-rot-grün geben.
    Das wäre dann wieder meine SPD, die ich voller Überzeugung wählen könnte.

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