immer mehr resistente keime im geflügel

die hälfte aller hähnchenproben enthält antibiotikaresistente keime. zahlen des bundesagrarministeriums belegen, dass hähnchen- und putenfleisch viel zu oft mit antibiotikaresistenten keimen (auch mit dem gefährlichen mrsa-keim) belastet sind.
merkel, die agrar-kanzlerin
merkel muss sich endlich von dem leitbild agrarindustrieller entwicklung verabschieden. ihr derzeitiges agrarsystem produziert billigfleisch mit hohen gesellschaftlichen kosten. von der massentierhaltung über den verlust der artenvielfalt bis zum höfesterben: ökologische und wirtschaftliche probleme in der landwirtschaft sind allesamt verknüpft. merkel blockiert ein konsequentes umsteuern in der agrarpolitik. besonders bei der massentierhaltung haben wir bei den drängendsten umweltthemen, dem schutz des klimas und der artenvielfalt, kaum eine chance.

merkel täuscht wissentlich die bevölkerung über die gesundheitlichen auswirkungen von glyphosat und deckt einen der grössten betrugsskandale der jüngeren geschichte der bundesrepublik. sie ist damit nicht nur verantwortlich für die gefährdung von 80 mio bundesbürgern, sondern durch die tatsache, dass die deutsche risikobewertung grundlage für die eu-untscheidung über eine wiederzulassung von glyphosat ist, auch für die gefährdung von 508 mio eu-bürgern.

3 Gedanken zu „immer mehr resistente keime im geflügel

  1. Moin.
    Ja. Gerade in der Radiowerbung: „Hackfleich gemischt, 500 g im Angebot für 2,19 statt 2,79 €“. Das ist das Angebot eines Discounters. Und die Leute kaufen …. Geiz ist ja so geil – wir sparen (im Portemonnaie), koste es was es wolle (an Gesundheit).
    Nee, dann kaufe ich lieber in meiner Landschlachterei ein, oder Fisch möglichst direkt am Hafen, und zahle „einen Euro mehr“.
    Dazu eine tragische Geschichte, ich habe den Beitrag vor ein paar Wochen im Fernsehen gesehen: Ein „Schweine-Bauer“, der um des Ertrags Willen seinen Tieren eben all diese Medikamenten verabreicht hat, hat das Fleisch seiner Tiere auch selbst verzehrt. Wahrscheinlich nicht wenig davon. Als er nach einem Unfall auf seinem Hof im Krankenhaus am Bein operiert werden musste, ist anschließend die Wunde wegen fortwährender Entzündungen nicht mehr verheilt. Kein Antibiotika usw. hat geholfen. Am Ende blieb nur die Amputation.
    Der Beitrag hat mir einmal mehr zu Denken gegeben und mich darin bestärkt, beim Einkauf mehr auf die Qualität, die Herkunft usw. zu achten, als auf den Preis.
    Grüße von der Ostsee!

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  2. Es ist eine Schande was den Tieren und somit auch uns Menschen angetan wird.
    Aber sind wir an dieser Misere nicht selber schuld?

    Muss ein Regal im Supermarkt immer bis unter den Rand vollgestopft sein? Das betrifft nicht nur Fleisch, sondern grundsätzlich alle Produkte. Der Mensch will immer mehr und immer billiger.

    Zum Glück wohne ich auf dem Land und kann mich gegen dieses Überangebot von Fleisch schützen. Ich kaufe in einem Demeter Laden. Ist etwas teurer, aber wie ich hoffe auch gesünder.
    Na und, dann gibt es eben nicht immer Fleisch. Man kann sich auch anders ernähren.

    Gefällt 2 Personen

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