wann ist immigration illegal?

„alle menschen sind gleich“, mit diesen worten wurden in der unabhängigkeitserklärung der „vereinigten staaten von amerika“ erstmals in einem offiziellen dokument humanitäre absichten geheuchelt, denn diese „rechte“ wurden anfangs nur frei geborenen, weissen männern zugestanden, nicht aber frauen, sklaven und schwarzen.
jahrhundertelang haben die immigranten aus europa (der „alten welt“) quasi die welt übernommen. europäer haben amerika, australien und afrifa besiedelt. europäer haben kolonialisiert und die ureinwohner, die ihr land und ihr leben verteidigen wollten, gejagt, ausgerottet und versklavt. bis heute will die „westliche wertegemeinschaft“, die aber lediglich 15 % der weltbevölkerung repräsentiert, den restlichen 85 % der weltbevölkerung, gewaltsam, gegen deren widerstand, „die neue weltordnung“ diktieren. auf kriegsrecht, völkerrecht und menschenrechte will die „westliche wertegemeinschaft“ mit ihrer alternativlosen „globalisierung“ wohl heute keine rücksicht mehr nehmen.

obwohl wir, diese 15 % der weltbevölkerung, seit rund 200 jahren unsere umwelt, die natur und das klima zerstören, verlangen wir jetzt von allen anderen umweltbewusstes handeln.

die bevölkerungsentwicklung unseres planeten hat sich verändert. alle menschen haben heute die chance, in andere länder zu gehen, und europa wird jetzt einfach von (illegalen?) nicht-europäern zurückbesiedelt. sollte ich das nicht einfach akzeptieren?

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10 Gedanken zu „wann ist immigration illegal?

  1. Pingback: wann ist immigration illegal? – Die Gedanken sind frei

  2. Auf die Gefahr hin, falsch verstanden zu werden, möchte ich dennoch anmerken, dass ich es unfair finde, der jetzigen Generation vorzuwerfen, dass es vor 200 Jahren oder wann auch immer Eroberungen durch Europäer gab. Genauso, wie speziell wir Deutschen immer wieder die Nazi-Keule zu spüren bekommen.

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    • ist es nicht die „jetzige generation“, die aus den letzten 200 jahren und der ideologie des nationalsozialismus nichts gelernt hat?

      ist es nicht die „jetzige generation“, die die alternativlose globalisierung nicht kritisiert, weil wachstum die wachsende, sich beschleunigende umwandlung von rohstoffen, energie und menschlicher arbeitskraft in müll braucht?

      ist es nicht die „jetzige generation“, deren durchschnittlicher westlicher verbraucher 25 menschen ausbeutet, moderne sklavenarbeit für die zügellosen bedürfnisse der westlichen konsumgesellschaft?

      wann kapiert die „jetzige generation“ endlich, dass unser planet in 100 jahren mit unserem „westlichen lebensstil“ nicht mehr bewohnbar ist?

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    • Habe noch folgenden Text – Tagebuchauszug aus „Vorbilder? Fehlanzeige!“ – als Kommentar hinzugefügt:
      Mitternacht – komm nicht zur Ruhe, bin total aufgedreht. Versuch`s mal mit TV. Ein Bericht über ein jährliches Treffen von Wirtschaftsbossen, Politikern u. ä. in einem Nobelhotel in der Schweiz. Klingt langweilig, die sind sich alle selbst genug. Will gerade umschalten, Da werde ich hellhörig. Lohnt sich vielleicht doch.
      Bei den Worten eines Redners im Interview kocht wahnsinniger Zorn hoch. Unglaublich, wie der Journalist diesem Typen auch noch zuarbeitet mit seinen Fragen, die totale Zustimmung ausdrücken. So ein Mitglied einer die-Welt-geht-mir-am-Arsch-vorbei-pseudo-wichtigen-Gemeinschaft mit Klubcharakter sitzt dort selbstgerecht halb in den Wolken mit Blick auf die unwissenden Untertanen dort unten im Tal. Also, es geht um die Gefahren durch Zuwanderung für „uns“ – wer ist uns? Nein, er ist nicht gegen Zuwanderung. Allerdings sollen alle, die an dem Reichtum, den „wir“ aufgebaut und erarbeitet haben, teilhaben wollen, eine Art Eintrittspreis bezahlen. Entweder in Form einer Geldsumme oder einer besonderen beruflichen Qualifikation. Andernfalls sei ja das Wachstum gefährdet. Finanzielle Unterstützung ohne Bedingung für Menschen, die nicht zu „uns“ gehören sei wirtschaftlicher Unfug. Da seien sich alle maßgeblichen Leute einig.
      Ich wäre jetzt dann doch mal dankbar für kritische Rückfragen durch den Journalisten. Der muss sich doch auskennen in Geschichte und kann so einiges widerlegen. Aber der sieht ihn nur an wie ein hypnotisiertes Kaninchen. Da kommt nichts – einfach gar nichts. Erschreckt erkenne ich, wie viel Macht solche Menschen haben. Und die wächst genau in dem Maße, in welchem wir uns immer weniger um solche Aussagen kümmern. Immer weniger Zeit finden, uns darum zu kümmern. In dem Maße, wie unsere Unwissenheit zunimmt. Wir uns immer weniger Zeit nehmen, Informationen zu sammeln. Unwissenheit fördert Macht – die der anderen.
      Jetzt bin ich hellwach. Wie ich diesen Kerl und alle seine Kumpel hasse und verachte! Der Typ sitzt da völlig selbstgerecht und würde wohl auf jede Art von Widerspruch absolut verständnislos reagieren. Trotzdem oder gerade deshalb müsste er doch kommen. Ach ja, und die Grenzen sollen natürlich auch dicht gemacht werden.
      Aber Märkte frei – Geldfluss frei – Waren frei – einfach nur ekelhaft!
      Grenzen – außer den natürlichen Begrenzungen durch Flüsse und Berge – sollte es überhaupt nicht geben. Jeder Mensch hat doch von Natur aus ein Recht, überall dort hin zu gehen, wo er leben möchte – sei es auch nur für eine gewisse Zeit für ein persönliches Projekt. Würde die Verteilung der Güter anständig funktionieren, müsste außerdem niemand unfreiwillig aus großer Not heraus seine Heimat verlassen.
      Worüber reden wir hier? Wer sind diese Menschen, die nicht zu uns gehören? Oder sind das gar keine Menschen? Warum bleiben die nicht einfach zu Hause? Ich habe mir die Informationen verschafft. Thema hat mich schon länger interessiert. Deshalb war ich auf solch absurde Ideen und Argumentationen nicht vorbereitet.
      Einmal sind es Flüchtlinge aus Kriegsgebieten, deren Leben bedroht ist. Dafür lässt sich schon etwas humanitäres Denken und auch Hilfe mobilisieren. Die anderen sind die sogenannten Wirtschaftsflüchtlinge. Dieses zynische Wort unterstellt schon, dass die sich einfach so an den Errungenschaften der westlichen Welt vergreifen wollen. Da ist schon gleich Widerstand da.
      Ist es nicht erstaunlich, dass so viele Menschen Gegenden verlassen, die zu den schönsten der Welt gehören und in denen die westliche Welt am liebsten Urlaub macht? Glaubt wirklich irgendjemand, dass auch nur ein Einziger freiwillig seine Heimat und die Familie verlässt, um entweder auf dem Meer zu ersaufen oder auf einer italienischen Insel ohne Zukunft zusammengepfercht zu werden, abhängig von Almosen? Übrigens von wegen „Europagedanke“. Der existiert auch nur, wenn`s nix kostet. Italien wird mit den Flüchtlingsströmen von den restlichen Ländern völlig im Stich gelassen.
      Auch bei diesen Flüchtlingen geht es ums nackte Überleben. Sie haben einfach nichts mehr, um ihre Kinder zu ernähren. Und die Ursachen hierfür haben sie nicht selbst zu vertreten! Ich bau das mal von unten auf: Wo liegt der Grundstein des Wohlstandes der Industrienationen? In den früheren Kolonien! Das kann man übrigens alles nachlesen, wenn man es denn wirklich wissen will.
      Von den Kolonialherren wurden Südamerika, Afrika, Indien und Sri Lanka, sowie weite Teile Asiens vollkommen ausgelutscht. Bodenschätze, Edelmetalle, Edelsteine und Diamanten wurden zu Lasten der Bevölkerung und zum alleinigen Nutzen der Besatzer ohne Maß gefördert. Schätze ganzer Zivilisationen wie der Maya und Inka wurden geraubt und nach Europa gebracht. Riesige Plantagen und Farmen wurden errichtet und als Eigentum erklärt, indem man den unwissenden Ureinwohnern eine Fremdherrschaft und die fremden Gesetze aufzwang.
      Dort wurden Gewürze, Kaffee, Tee, Kakao u.a. von meist kaum bezahlten Einheimischen angebaut. Den Gewinn strichen die selbst ernannten Eigentümer ein, die den Arbeitern auch noch jede Intelligenz absprachen, so etwas eigenständig auf die Beine zu stellen. Dadurch sparten sie sich auch gleich die Kosten für Schulen. Die fehlende Bildung lieferte schließlich die Rechtfertigung dafür, das ganze Land als das eigene zu betrachten und die eigentliche Bevölkerung zu unterdrücken. Das widerlichste Beispiel ist für mich Südafrika.
      Mit dem Ende der Kolonien war das Elend natürlich nicht beendet. Im Gegenteil – es wird in vielen Ländern immer schlimmer. Die Grundlagen für eine gute Entwicklung fehlen einfach.
      Kein Verdienst mehr für Bauern – die Ernten vertrocknen oder werden überschwemmt. Ursache hierfür sind die Klimaveränderungen, die durch die Industrienationen verursacht werden. Das Vieh verdurstet, die Herden finden auch nichts mehr zu fressen – gleiche Ursache.
      Kein Einkommen mehr für Fischer – die Fischbestände werden von riesigen Fangschiffen – auch aus der EU – vernichtet.
      Kein Geschäft mehr für Händler – ohne Waren nichts zu verkaufen.
      Und anstatt nun im Sinne einer längst überfälligen Wiedergutmachung dafür zu sorgen, dass diese Menschen in ihrer Heimat wieder ihr Geld als Bauern, Hirten, Fischer, Händler usw. verdienen und ihre Familien versorgen können – was das Flüchtlingsproblem ja wohl ziemlich schnell lösen könnte – lässt man ihnen in ihrer Verzweiflung gar keine Wahl, als unter großen Gefahren genau in den Ländern nach einer Überlebenschance zu suchen, die für diese Lage verantwortlich sind. Vorher müssen sie sich aber erst noch das Geld zusammenleihen und eine Menge Gefahren auf sich nehmen. Wie viele ertrinken dabei jeden Monat? Auch eine Methode, die Überbevölkerung zu verringern!
      Das alles riskieren sie für den normalsten Instinkt, den jeder Mensch hat: zu überleben und seine Kinder zu ernähren. Sie wollen weder die Börse manipulieren, noch Firmen zerstören. Weder hart arbeitenden Menschen ihr Haus wegnehmen oder Mieten unbezahlbar machen, noch Arbeitsplätze vernichten. Keine Steuern hinterziehen bzw. große Summen ins Ausland transferieren zum Nachteil des Volkes und auch niemanden nötigen und erpressen, um ihren Genmais zu verkaufen oder ihren Giftmüll illegal entsorgen, wodurch Menschen schwer krank werden. Einfach arbeiten und Geld nach Hause schicken wollen sie. Wer also bitteschön gehört nicht zu uns? Wenn schon ein Feind gebraucht wird, sucht ihn in den Kreisen!
      Andere Mittelmeerländer geben ihr Geld – diese Summen könnten eine Menge Leid lindern – lieber für gewaltige Zaunanlagen aus, in denen die Flüchtlinge dann hängen bleiben oder davon herunter stürzen. Im besten Fall verletzen sie sich nur schwer. Allein der ganze Bewachungsapparat verschlingt Unsummen! Könnt Ihr Euch nicht vorstellen, wie demütigend das alles ist? Und sich dann wundern, wenn einige kriminell werden! Wer trägt die Schuld dafür?
      Was, wenn das Eure Väter, Söhne, Töchter, Brüder oder Schwestern wären, die Ihr dort in den Zäunen hängen seht? Könntet Ihr dann etwas empfinden, vielleicht einen Funken Menschlichkeit oder unbändigen Zorn über solchen Zwang und solche Kälte? Schämt Ihr Euch eigentlich nicht, nicht mal ein bisschen?
      Kriege Mordgelüste, mach jetzt Pause.

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  3. Hat dies auf Mensch & Tier im Jetzt & Hier rebloggt und kommentierte:
    Wenn die Erdkugel zuende ist, es nicht mehr weiter, höher, tiefer, schneller geht, es keine Teire mehr zum Ausrotten und Ab-Schlachten, es auch die „Forscher“ nicht geschafft haben, mit Folter und Pein künstliches „intelligentes“ ÜBERLeben zu erzeugen… Wenn Mensch es also geschafft hat, sich und alles andere Leben auf dieser Weltkugel zu zerstören… dann gibts auch kein Europa mehr.

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