„macht das maul auf!“

DEMO-Gründerin Mareike Nieberding wagt den Spagat zwischen Journalistin und Aktivistin. Sie schreibt über die gebrochenen Herzen der amerikanischen Provinz, von der Schönheit des Streitens und einsamen Haferflocken – man könnte aber auch sagen: Mareike Nieberding schreibt von alltäglicher Tragik, oftmals humorvoll aber immer erschreckend-ehrlich aufgearbeitet. Mit ihrer Jugendbewegung DEMO wagt die freie Journalistin den Spagat zur Aktivistin. „Denn die, die hassen, schlafen nicht“, sagt sie.

Was ist DEMO?
eine Jugendbewegung für Demokratie, Demonstration und für die Demontage der Dämonen. DEMO ist der Versuch, sich zu einem Wir zusammenzuschließen. Um nach Carolin Emcke zu einer “zarten Form der Macht” zu werden. DEMO ist parteiübergreifend. DEMO ist Spaß. Und DEMO glaubt fest an den 1. Artikel des Deutschen Grundgesetzes: “Die Würde des Menschen ist unantastbar.” Deshalb ist DEMO gegen Rassismus, Sexismus und Nationalismus. DEMO glaubt, dass die Freiheit der Presse die Grundlage für eine funktionierende Demokratie ist. DEMO ist für alle da. DEMO ist der festen Überzeugung, dass es an der Zeit ist aufzuwachen, der Gemütlichkeit ein Ende zu bereiten und sich wieder politisch zu engagieren. Was beim Reden, Zuhören, Streiten anfängt, im Wählen seinen Höhepunkt findet und niemals endet. Wer DEMO ist, glaubt an das Schöne, Wahre, Gute. Und weil dieser Satz heutzutage ziemlich ironisch klingt, ist es Zeit für eine neue Jugendbewegung. DEMO ist ein Experiment mit offenem Ausgang.

Warum entstand DEMO?
Die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten nicht ohne Vorwarnung kam, sondern die Welt seit mehr als einem Jahr dabei zuschauen konnte, wie mit Trump der politische Anstand verloren ging. Sich in Trumps Wahlkampf die Grenzen des Sagbaren so weit verschoben haben, dass selbst rassistische Gewalttaten nicht mehr unmöglich scheinen, sondern von oberster Stelle goutiert werden. In Deutschland, Europa und der ganzen Welt Rechtspopulisten versuchen, auch mit unseren Ängsten Politik zu machen. Weil Trumps Wahlerfolg ein Sieg des Hasses über die Liebe, der Lüge über die Wahrheit, der Verachtung über die Empathie war. Und mit dem Hass, der Lüge, der Verachtung ist jeder Mensch gemeint. Egal, wo.

Was will DEMO?
auf Deutschlandreise gehen. Weil im Jahr 2017 in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt wird. Das Ziel ist, alle Bundesländer zu bereisen und zwar in ihren Provinzen. DEMO geht es um persönliche Begegnungen. Weil die Kraft, die darin liegt, einem Fremden im Gespräch in die Augen zu schauen, jede noch so engagierte Facebook-Twitter-Kommentarspalten-Diskussion übertrumpft. Wir wollen denen, die sich ignoriert fühlen, sagen: Ihr, das sind wir. Lasst uns diskutieren! Über Begriffe wie Heimat, Identität, Anstand und Gerechtigkeit. Eigentlich soll es darum gehen, sich kennenzulernen. DEMO will zum Wählen motivieren, aber nicht zur Wahl einer bestimmten Partei. DEMO will demokratische Werte vermitteln und den Erstwählern, Jungwählern und Nichtwählern politisches Selbstbewusstsein geben. Jede Stimme zählt.

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3 Gedanken zu „„macht das maul auf!“

  1. das fand ich heute bei Freitag: da hat einer das Maul aufgemacht:

    Konsumterroristen morden milliardenfach und ihre groteske Dummheit gebiert dazu noch die Milliarden Leben aus der Not geboren, die sie am liebsten an ihre Hunde verfuttern würden.

    Ich bin überzeugt würden euch die Yes Men das Geschäftsmodell – Tierfutter statt Überbevölkerung vorschlagen, ihre würdet massig Aktien zeichnen, die Renditen einsacken und euch auf die Schultern klopfen, ob der WIN-WIN-WIN-WIN Situation – Massenkaufkraft für Bildungsbürgermassen, ökonomisch perfektes Verschwinden von Überflussmenschen, gesunde Haustiere und vor allem, man ist ein guter Mensch und heißt die Entkommenen aus der Hölle mit einem Blumenstrauß, einem Selfie und viel Empathie willkommen!!!!

    Heute kriegt es diese kleine Jammerleher ab, du ärmster Mitmensch – doch jeder der hier nicht als Bettler lebt, der ist ein veritabler Menschenfresser und selbstgerechter Mitläufer, egal ob er ein Höcke, Höcke, Höcke brüllender Faschist oder ein – ach wie schlimm die Welt doch ist – Zwergaktivist der Menschenliebseinliga ist´!!!! (Ihr trefft euch dann im Supermarkt an der KASSE, oder seid Kollegen am Arbeitsplatz.)

    Die Heuchelei der Masse schmückt die Heuchelei der Mächtigen, die 99% lecken dem 1% sofort den Arsch, wenn diese einen Geldschein davor halten – ihr fresst euch durch den Lohn und landet im Darm, werdet verdaut und verreckt nach 90 Jahren jämmerlich in einem Bett – ja nett – und ihr lächelt debil, wenn in den Ferien hinter den Palmen die Sonne versinkt, merkt nicht wie ekelhaft ihr aus euren Poren stinkt, räkelt euch auf dem Badetuch, ihr seid euer eigener, verdammter Fluch – den letztlich fresst ihr euch selber auf, langsam, würdelose in einem konformistisch, verlogenem Lebenslauf.

    Jammert und seid bestürzt, aber niemals, niemals, verzichtet auf Konsum und Vergnügen, eure billigen, lächerlichen Vergnügen.

    Lehrer ……………………………………………… die Krieger des Hirns, die Konditionierungsbots einer inhumanen, oder sollte ich sagen zutiefst humanen, da das Humane gleich dem sardonisch Wahnsinnigen gleicht, Arschlochhorde!

    Keiner der länger als ein Monat nach seinem ersten Staatsexamen als Referendar arbeitet, ist noch ein freier Mensch, Lehrer sind die übelsten Sklaven des Systems, die einen heucheln Nonkonformismus und reden sich ein, wenigstens den ein oder anderen „zu retten“ (dabei machen sie nur die freien Geister mit ihrer Heuchelei zu letztlich doch funktionierenden Mitgliedern dieser Horde – war für ein Triumph! – schließlich hat er die Kurve gekriegt! – klopfen sich womöglich noch leise selbst auf die Schulter….. – Erhabenheit, welch schönes Gefühl!), die anderen sind wenigstens ganz offensichtlich die verfluchten Menschenschinder die sie zu sein haben!!

    Ja, lösch den Dreck, für Dich bin ich der Dreck, oh wie mich das ehrt, der Dreck an Deck zu sein.

    Jetzt leg ich mir die Mondscheinsonate in die Ohren und lasse den Blick dorthin schweifen, wo mich keine eurer larmoyanten Sülzgesabbertakte streifen – da genügt schon die zärtliche Musik, doch die heb ich von den Menschen ab, den das Genie, das Genie ist der einzige Trost den ich hab.“ (ein kommentierender Lehrerhasser ;-)…. – und wohl auch Gesellschaftsverweigerer)

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    • mein lieber kommentierender lehrerhasser.
      gerne lese ich deine kommentare. ich liebe deine direkte ehrliche art und deine wutausbrüche. ich zähle dich zu den intelligenten „wutbürgern“, deren kommentare ich nicht löschen werde. du legst den finger in die wunde und ich schäme mich auch dafür, dass ich nicht bettle und wohl zu den „zwergaktivisten der menschenliebseinliga“ zähle. hab bitte nachsicht mit mir und meinen tieren. 😉
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      • dies schrieb ich heut….

        (vielleicht ein kleiner Einblick…. – beim Zorn versagte die Grammatik… mir die Gefolgschaft…. mein irdischer Zorn – mag wohl die Scholle aus mir sprechen, das Tier, die Luft, die Wasser – ich unterstelle Dir, deine liebsten Lebensgenossen sind Dir doch die Hunde, deren Blicke sind ehrlich, das Stupsen, das „Anpfoten“ all Ihre Gesten ohne Heuchelei…..)

        ….. im Zusammenhang mit einer die wohl kürzlich gestorben ist, die ich nicht kannte – doch ein bloggender Artgenosse betrauerte…..

        ….ich denke täglich an die Leichtigkeit des Vergehens, gratuliere jedem Menschen der es tatsächlich mit innerer Ruhe und einem Hauch von Erwartung schafft, sich von dieser Art des Seins zu lösen.
        Letztlich sind wir alle als Menschen hier mal kurz auf diesem Planeten, den wir Erde nennen, letztlich hat es jeder von uns in seiner Hand, sich dem Wahnsinn zu fügen und mitzuspielen, oder sich seiner selbst wirklich bewusst zu werden, einen eigenen Lebensweg, jenseits der bequemen Narretei zu beschreiten.

        Seit mehr als einem Jahr habe ich meine etwas naive Vorstellung vom Menschen revidiert, bin ich mir sicher, ein „verrücktes“ Exemplar zu sein, inmitten einer Horde von normalen Artgenossen.

        Meine Verrücktheit besteht nicht in einem Talent, mir bleibt es verwehrt mich in die Musik, die Mathematik, irgend ein andere Passion vollends zu flüchten, dort mich auflösend, sinnfindend kreativ zu sein, sie besteht schlicht darin, mich im Hier und Jetzt aufzulösen, mich in einem Staubkorn zu finden, einem Windhauch oder einem glitzerndem Schneekristall der gerade dabei ist sich im Licht der Sonne aufzulösen, kurz, mir schenken meine Sinne meiner Zeit mit wahrer Freude jene Gefährten, die ich unser den Menschen nie finden werde, da ich deren Lebensart schlicht nicht begreifen kann.

        Du kennst ja meine Überlegungen – sie sind wohl ähnlich seit 10.000 Jahren von Menschen gedacht worden, die ebenso die Fähigkeit, sich in eine destruktive Horde einzureihen, nicht aufweisen.

        So werde ich meine mir noch bleibende Zeit in Ruhe und Gelassenheit, den sicher manchmal hochsteigenden Zorn, ob der Schwätzer, welche ähnlich wie meinesgleichen, die Gesellschaft anprangern, die dies jedoch lediglich als eine Art von Geschäftsmodell betreiben, sich ansonsten aber wie Fische im Wasser in der Gesellschaft tummeln.

        Mehr möchte ich hier nicht anbringen, doch ein wahrhaft aufrechter Geist, kann unmöglich ökonomischen Erfolg suchen!

        Wer diese Schwelle nicht überschreitet, wer tatsächlich nach einer Art von Anerkennung durch die Menschen sucht, der wird zerrieben werden, von jenen, die wissen, wie man Anerkennung in einer Horde von „normalen“ Artgenossen gewinnt!

        Die Missachtung, der Spott und der Hohn, die Verachtung als höchstes Lob, wohlgemerkt die Verachtung von jeder Seite her, sind der höchste Lohn und die höchste Würde, die mir zu Teil werden kann – nur der Bettler kann mich loben, mit ihm will ich eins sein, den von ihm kann man sagen, auch er wird keine anderen Wesen plagen (natürlich ich romantisiere hier den Bettler…… – sagen wir der glückliche, der leichtfüßige, der strahlende Bettler, der ganz oben über allen Verbrechern unserer Art steht…..).

        Legt er dann die Hand auf Deine Schulter, führt er dich auf jene bis an den Horizont reichenden, sich im Wind wiegenden Felder der Träume, bist du ihnen endlich entkommen, kannst du endlich die letzte trübe menschliche Bürde ablegen und eins werden mit jenen, deren Teil du doch immer bist.

        Der Frühling wird mich über die Schönheit der Schneefelder die nun bald verdunstet sein werden hinwegtragen, so werden Blüten im Lichtrausch von eiszart bekleideten Hügeln das neue Leben in die Wärme tragen und werden die Vögel singend durch die Lüfte, wild und übermütig jagen, leise können wir zu uns sagen, ja, auch wir sind mit euch und wir werden euch nicht plagen, es macht keinen Sinn etwas anderes zu sagen.

        Freu Dich, freu Dich auf alles was ist und immer sein wird, des Menschen Wahn, geht bald dahin, er war nur kurz und heftig wohl, doch so hohl, so unbegreiflich hohl.

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