20 millionen

wieder ein grund warum ich resigniere. wenige veganer und vegetarier können nicht verhindern, dass 20 millionen schweine (jedes von ihnen ist intelligenter als ein hund oder eine katze) auf dem müll landen. sie ändern auch nichts an der durch die massentierhaltung verursachten umweltzerstörung, die für viehfutter erforderliche verschwendung von ackerland und der trinkwasserverschwendung.

landen die 20 millionen schweine nur deshalb auf dem müll, weil die wenigen veganer und vegetarier auf den konsum dieser produkte verzichten?
schweine-fuer-den-muell
in deutschland wurden auch in diesem jahr 59 millionen schweine gemästet und geschlachtet. stimmen die schätzungen, so wurden dieses jahr 20 millionen schweine für den müll geschlachtet. die weggeworfenen fleischreste landen zum beispiel in einer hamburger biogasanlage. 20.000 tonnen werden allein hier pro jahr entsorgt. ein drittel der schweine landet also in der mülltonne und nicht in den mägen der verbraucher. das unsinnige system der subventionen begünstigt diesen wahnsinn auch noch. 3sat.de
schweinemast

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13 Gedanken zu „20 millionen

  1. Vor diesen Tatsachen verschließen viel zu viele Menschen Ihre Augen. Angeblich gehört ja Fleisch zu essen zu Kultur und Lebensart. Veganer werden gerne als Spaßbremsen verunglimpft, die den anderen den „wohlverdienten“ Genuss verderben. Noch ärgerlicher finde ich das Todschlagargument, vegane Ernährung sei bloßer „Trend“ (der übrigens schon wieder vorbei sei), Ausdruck unserer Wohlstandsgesellschaft, man müsse reich sein, um vegan zu essen und wegen des Tofus, den manche Veganer und Vegetarier essen, würden die Regenwälder abgeholzt.

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  2. Subventionen sind nur ein Teil der Dinge, bei denen man sich die Haare raufen kann. Es wird grundsätzlich zu viel produziert und logischerweise- wegen Haltbarkeitsproblemen- entsorgt. Mich nerven aber auch andere Dinge, wie die zunehmende Zahl der Menschen die immer weniger Geld zur Verfügung haben. Dein Ziel- Veganismus- kann man da schon mal in die Tonne treten, denn vegane Lebensmittel sind teurer. Allein Bio-Produkte können sich immer weniger Menschen durchgehend leisten. Und Bio ist noch nicht mal ideal. Für den Kaffeekonsum der Menschen erkranken immer mehr Arbeiter- oft Kinder- an allen möglichen Krebsarten, hungern und leben in bitterer Armut. Aber Fair Trade ist auch zu teuer.
    Das ganze System ist falsch und müsste geändert werden, aber unser Wohlstand verbietet nun mal Mitleid mit Menschen die wir nicht kennen und die weit weg leben. Hauptsache wir haben alles

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      • Nein, das ist kein Blödsinn, denn niemand kann und will nur von Pasta mit Gemüse leben. Aber beim Gemüse fängt es schon an. Klar ist Gemüse vegan, aber ist es Regional,Bio und wenn nicht, wo wird es wie angebaut und transportiert. Vielleicht verzichtest du auf tierische Produkte, aber das bedeutet nicht, das kein Mensch oder Tier wegen dem Gemüse leiden oder gar sterben muss und da nenne ich als Stichwort nur mal Pestizide.

        Öko-Steuer wäre ganz nett, werden wir aber nicht bekommen, weil die Firmen verdienen wollen.

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        • du weisst genau, was alles nicht geht. das falsche system wird sich selbst zerstören, weil es sich nicht von alleine ändern kann, es braucht für veränderungen die menschen, jeden einzelnen. warte nicht, dass sich die welt verändert, du musst dich ändern. vegan ist die sicherste lösung.

          die zukunft der menschen wird vegan sein, oder nicht stattfinden! nicht alleine wegen der tiere, es geht auch um das überleben der menschheit. die ökologische krise könnte zusammen mit der zerstörung der ökologischen vielfalt zum ende der spezies mensch führen.

          unsere massentierhaltung ist übrigens für mehr als die hälfte aller globalen co2 emissionen verantwortlich, somit ist unser fleischkonsum hauptverursacher des durch den menschen verursachten klimawandels. die industrielle tierhaltung schadet der erde mehr als jede andere industrie.

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          • Vegan ist nicht die Lösung, weil vegan nichts an der Tötung von Tieren ändert. Sterben sie nicht um auf dem Teller zu landen, sterben sie für den Ertrag anderer Produkte. Gleichzeitig bedeutet Tierschutz nicht auch Menschenschutz. Gebetsmühlenartige Wiederholungen der immer gleichen Sprüche bringen nichts. Ja, es braucht die Menschen um etwas zu verändern, aber diese Veränderung muss im Gesamtkonsum ebenso liegen wie in der Bereitschaft sich politisch einzumischen. Aber das findet nicht statt. Du redest von CO2 Emmissionen, aber du redest nicht über krankmachende Chemikalien, über Ausbeutung von Menschen, über inszenierte Kriege, die auch mit Chemiewaffen geführt werden,ect. du drehst dich nur um den Verzicht von tierischer Nahrung und meinst ohne diese wäre alles besser. Ist es aber nicht, weil an vielen anderen Stellen jede Menge im argen liegt und letztlich hast du mein Argument mit dem teuren veganischen Produkten und den sterbenden Tieren ohne das sie Nahrung sind komplett ausgeblendet. Was wieder zeigt das es nur um CO2 und Nahrungstiere geht, aber nicht um grundsätzliche Lebenschancen von Mensch und Tier. Den Klimawandel können wir überleben, die Ermordung von Mensch und Tier ist eine anhaltende Katastrophe und die wird durch vegane Ernährung nicht aufgehalten

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    • Es würde schon genügen, wenn jeder seinen Fleischkonsum drastisch reduzieren würde!
      Ich kann es mir gesundheitlich nicht leisten gänzlich auf Fleisch zu verzichten. Vegan geht garnicht! Ein vernünftiges Maß und
      Gute Tierhaltung sind meiner Meinung nach der Schlüssel!
      Leider vermehren sich die Menschen explosionsartig, dass ist ebenfalls ein zerstörerischer Faktor! Alles zusammen genommen, ist leider die traurige Wahrheit!

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      • Ja richtig, ein vernünftiges Maß ist notwendig, aber nicht nur beim Fleisch. Es ist genug Nahrung für alle vorhanden, wir brauchen uns nicht noch mehhr darauf zu konzentrieren Menschen zu reduzieren als wir es jetzt schon tun. Wir müssen nur gerecht verteilen. Wir können aber nicht immer nur darauf warten das ein neuer Bundeskanzler das vielleicht mal übernimmt. Das wird nicht passieren. Der Konsument sind wir und die Macht liegt bei uns. Wir müssen das regeln

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    • 70 prozent aller agrarflächen der erde werden inzwischen von der tierfütterung beansprucht. die folgen sind fatal, wertvolle regenwälder gehen verloren, böden und gewässer werden mit pestiziden belastet und die preise für grundnahrungsmittel steigen aufgrund knapper werdender agrarflächen. die grossräumige anwendung des herbizids glyphosat beim gentech-sojaanbau führt vermehrt zu massiven gesundheitsschäden. dieser expandierende futtermittelanbau und die tiere aus der massentierhaltung verbrauchen auch noch unmengen unseres wertvollen trinkwassers.

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      • Ja richtig, aber wenn du denkst es ändert sich was wenn alle vegan leben bist du blind. Habgier ist das Problem. Die Gier nach Gewinn und mehr Gewinn wird dafür sorgen das es so weiter geht. Werden die Agrarflächen nicht für Tierfutter verwendet, werden sie für Getreide, Obst und Gemüse verwendet und weiterhin werden Tiere im Weg sein, weil sie auch Nahrung beanspruchen, also wird man sie weiterhin töten. Dann eben nicht für die Ernährung sondern damit sie die Ernteerträge nicht schmälern.
        Im übrigen liegt es nicht allein an knappen Argrarflächen wenn Grundnahrungsmittel teurer werden, sondern daran das Finanzgenies damit an der Börse spekulieren, sich selbst bereichern und die Preise in die Höhe treiben und letztlich auch durch Patente von Firmen wie Monsanto. Glaubst du das wird sich ändern wenn alle vegan essen? Monsanto wird weiter Gene manipulieren, Patente anmelden, Bauern versklaven und Nahrungsmittelpreise werden weiter durch die Börse bestimmt. Das sind die Punkte die man angehen muss. Da muss eine Änderung erfolgen und das ist immer nur das selbe Lied von Agrarflüchen und Co. Geh weiter, mach die Augen auf. Versklavung von Menschen für Ressourcen die teilweise für unnützen Mist verwendet werden. Zerstörung der Umwelt durch Landraub, Fraking, usw. Es gibt mehr Baustellen als nur Tierhaltung.

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        • schade, du willst oder kannst die zusammenhänge nicht begreifen. die gigantischen märkte für tierprodukte und viehfutter heizen die profitgier der industrie an und sind auch ursächlich für viele krisen, konflikte und kriege verantwortlich.

          unsere diskussion beende ich mit den worten von albert einstein: „nichts wird die gesundheit der menschen und die chance auf ein überleben auf der erde so steigern wie der schritt zur vegetarischen ernährung.“ und „zwei dinge sind unendlich: das universum und die menschliche dummheit.“

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