ab morgen: ard-themenwoche „zukunft der arbeit“

die politiker und parteien schweigen zu unserer zukunft, aber wie sieht unsere zukunft aus, wenn die hälfte aller jobs wegfällt? wenn die hälfte der arbeitnehmer „überflüssig“ wird, wie finanziert unsere gesellschaft dann die arbeitslosenhilfen und die renten? warum ist das bedingungslose grundeinkommen politisch noch kein thema? warum gehen die politiker- und wirtschaftsinteressen vor bürgerinteressen? hurra – die arbeit wird verschwinden?

die hälfte der arbeitsplätze wird bald verschwinden. roboter werden die hälfte aller jobs übernehmen. rund 18 millionen arbeitsstellen gehen bald verloren und nur noch ein drittel der heutigen beschäftigten wird seine arbeit behalten können. in der industrie 4.0 werden als erstes die menschen ohne (aus)bildung von der wirtschaftsindustrie nicht mehr gebraucht. schon heute sind in einigen fabriken roboter die vorgesetzten von arbeitern, oder arbeiten (wie bei tesla) alleine, ohne menschen in der produktion. auch lkw-, bus- und taxifahrer werden genauso wie zugführer und piloten in naher zukunft durch roboter ersetzt. viele banker, ingenieure oder architekten werden durch die besseren, präziseren und günstigeren selbstlernenden maschinen ersetzt wie auch im dienstleistungssektor, alle diese beschäftigten werden nicht mehr gebraucht.

ARD-Themenwoche Zukunft der Arbeit 30. Oktober bis 5. November 2016

ardGelungenes ARD-Digitalcamp als Vorpremiere der ARD-Themenwoche 2016: Beim ARD-Digitalcamp haben am Mittwoch mehr als 200 junge Menschen Ideen und Visionen für die Arbeitswelt von morgen entwickelt. Die Veranstaltung in Berlin war die Vorpremiere der diesjährigen ARD-Themenwoche „Zukunft der Arbeit“. Die Teilnehmer haben sich aus jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren zusammengesetzt, die die jungen Wellen der ARD aus ganz Deutschland nach Berlin eingeladen hatten: Arbeitnehmer, Studierende und Auszubildende aus dem gesamten Bundesgebiet, die sich zuvor um die Teilnahme beworben hatten. Ganz im Sinne der „Arbeit 4.0“ haben sie Hand in Hand mit vernetzten Laptops in offener Camp-Atmosphäre Konzepte für künftige Arbeitswelten erarbeitet und diese vorgestellt. ard-startseite

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3 Gedanken zu „ab morgen: ard-themenwoche „zukunft der arbeit“

  1. Ich habe vom BGE das erste Mal 2006 gehört und bin seitdem brennender Befürworter – eine bessere Idee gibt es meiner Meinung nach (bisher) nicht. Interessanterweise sind die Piraten die einzige Partei, die es in ihrem Programm hat – während andere linke Parteien ebenso wie die Gewerkschaften offenbar eher ein Problem mit soviel Eigenständigkeit des Einzelnen haben – da werden lieber Arbeitsplätze „erschaffen“, die gar keiner mehr braucht, anstatt die Menschen das tun zu lassen, was tatsächlich (für sie) anliegt. Natürlich wird man sich über das Grundkonzept verständigen müssen und natürlich wird es ein Erfahrungsprozess werden, wenn es denn irgendwann mal kommt – dennoch empfehle ich als Einstieg und Argumentationshilfe nach wie vor ein Büchlein von 2006 von Götz Werner: Ein Grund für die Zukunft: das Grundeinkommen – hier sind eigentlich erstmal alle generellen Fragen angesprochen, die manche Menschen bei dem Thema zunächst umtreiben.

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  2. Hallo Einsiedler,
    die soziale Ausgewogenheit bleibt hier mal wieder auf der Strecke – bzw. verhungert auf dem Weg in die nahe Zukunft.
    Ohne hinreichendes Einkommen führt Industrie 4.0 sehr viele Bürger ins bleibende Abseits. Wieder steht das „liebe Geld“ an erster Stelle. Nur ein grundlegender gesellschaftlicher Umbau kann daran dauerhaft etwas ändern. Immerhin möchte jeder von uns in sozialem Frieden, gesund und zufrieden leben. Von daher ist die Einführung eines Grundeinkommens unerlässlich.
    Ein spannendes Thema, bei dem es also um vielmehr als das „liebe Geld“ geht.
    oekobeobachter

    Gefällt 2 Personen

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