„find face“ – das ende der anonymität und privatsphäre

stell dir vor, du lernst jemanden kennen, der dich interessiert. du machst mit deinem smartphone ein bild von seinem gesicht und deine neue app gleicht den schnappschuss mit bilddatenbanken und sozialen medien im netz ab und findet neben allen bildern auch den namen der person heraus, alles innerhalb weniger sekunden.

stell dir vor, du bewirbst dich um einen neuen job. dein möglicher neuer arbeitgeber macht mit seinem smartphone ein bild von dir und dank der neuen app ist es innerhalb weniger sekunden vorbei mit deiner anonymität und deiner privatsphäre.

stell dir vor, ladenbesitzer könnten ihre kunden per überwachungskamera scannen, um etwa diebe und treue kunden sofort zu erkennen. auch die unterhaltungsindustrie, banking und werbung würden diese technik nutzen und statt plakate für alle könnten sie uns dann jederzeit und überall personalisierte werbung zeigen.

„find face“ – gesichtserkennung, immer und überall. derzeit gibt es diese app zwar nur auf russisch und sie hat nicht zu allen bilderdatenbanken zugriff. doch es dürfte nur eine frage der zeit sein, bis sich die gesichtserkennung als app auf euren smartphones verbreitet.

ist eine solche app wie „find face“ überhaupt mit deutschem recht vereinbar? ja, innerhalb gewisser grenzen. die abgebildeten müssen nur wenigstens einmal darauf hingewiesen worden sein, dass ihre bilder auch von dritten, wie find face verwendet werden könnten. das ist z.b. bei allen bildern der fall, die nutzer öffentlich auf facebook hochladen.

find-facediese app findet jeden, dafür braucht sie nur ein einziges bild der person. breitet „find face“ sich aus, ist es mit der anonymität bald vorbei. die gruseligste und fragwürdigste app des jahres will eigentlich vor allem zwei ziele verfolgen: dem menschen zeigen, wie fortgeschritten seine technologie ist. und gleichzeitig darauf hinweisen, wie gefährlich sie sein kann. quelle/mehr hierzu: jetzt.de

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8 Gedanken zu „„find face“ – das ende der anonymität und privatsphäre

  1. Pingback: “find face” – das ende der anonymität und privatsphäre — campogeno – Lichtwolf.com

  2. na guten morgen ^^
    glaubt denn echt irgendwer von euch das die mautbrücken auf den autobahnen nur LKW-kennzeichen knipsen ? die menschen lassen sich von googl-street-view-bildern löschen dabei sind die längst von zwanzig smartphones vorm beate uhse laden geknipst worden ob nun von staatswegen oder von privaten „smarties“ überwacht wird man heutzutage überall übrigens trägt das bloggen im internet und damit das veröffentlichen der eigenen meinung lebensumstände etc. auch nich wirklich dem erhalten von geheimnissen bei ^^ an sogenannte „stasiverfolgte“ wurden nach der wende entschädigungen gezahlt heute nennt sich die stasi nnenministerium MAD BKA und ähnlich dazu kommen noch die ausländischen dienste die einen per computer ausspionieren sobald man “ waffen SS “ schreibt die computer auf aller welt filtern solche daten in ebenfalls sekunden raus dank internet das wir alle frohlockend nutzen sind wir menschen zum offenen buch geworden clever sind wir deswegen trotzdem noch zumindest manche von uns
    übrigens sind millionen menschen damit beschäftigt werbung zu erstellen sie sichern damit sich selbst und ihren kindern die monatliche miete und den restlichen lebensunterhalt klar könnten die alle geld vom jobcenter bekommen
    damit keine werbung mehr zu irgendwem kommt doch vllt wollen die mehr als nur 399 euro im monat verdienen 😦 selbst entscheiden wer wann wo im internet landet kann niemand mehr entschuldigung für den begriff da oben nun wirste auch ausspioniert genauso wie ich selbst auch

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