warum trump der nächste us-präsident wird

amerika nennt man ein „freies land“ und die us-bürger dürfen bald den nächsten us-präsidenten oder die erste us-präsidentin „frei“ wählen. eine wahl zwischen pest und cholera, aber das ergebnis ist mit sicherheit gift für die demokratie:

hillary clinton, die korrupte wallstreet-kandidatin als nachfolgerin der korrupten wallstreet-präsidenten b. obama, g.w. bush, b. clinton und g.bush? (frau m. obama und der nach- wuchs der bushs und clintons steht schon in den startlöchern). clinton wird dafür sorgen, dass die 62 reichsten menschen der welt ihr vermögen schnell vermehren können (sie besitzen heute genauso viel wie die gesamte ärmere hälfte der weltbevölkerung)
oder
donald trump, der korrupte, steuervermeidende und insolvenzerfahrene unternehmer, der bei frauen nur mit seinen fingern nach deren „inneren“ werten sucht. frauen und nicht-amerikaner sind für trump menschen zweiter klasse. zum schutz der amerikanischen patri(di)oten will er mauern bauen und amerikanische gegner vernichten. auch trump will dafür sorgen, dass die 62 reichsten menschen der welt schnell noch reicher werden und er selbst endlich und bald dazuzählen wird.
übrigens sind die us-tv-sender donald trumps effektivste wahlhelfer. für die medien ist trump, der pöbelnde proll schlichte unterhaltung und quotengarant. wohl deshalb schenkten sie ihm grosszügig sendezeit im wert von rund 2 milliarden dollar.

ein grosser teil der amerikaner will sich aber nicht zwischen pest und cholera entscheiden müssen und mangels alternativen bleiben sie deshalb am wahltag auch zuhause. eine grosse mehrheit der amerikaner steht aber zu „ihrem“ trump und wenn die alle an die wahlurne gehen, wird trump der nächste us-präsident:

Highschool: Mit 17 will die taz-Autorin Paulina Unfried, ein linksliberales Berliner Großstadtgirl, nach New York – und kommt an eine Dorfschule in Minnesota, an der alle Trump super finden. Was jetzt?

trumpSchwule und Lesben sind widerlich, ruft meine neue Klassenkameradin, deren Namen ich noch nicht mal weiß. Als ich mir das empört verbitte, ruft sie den Satz noch mal durch das Klassenzimmer. „Du verstehst es einfach nicht!“, schreit sie. „Vielleicht verstehst du auch einfach mich nicht“, schreie ich zurück. Mr Johnson, unser Politiklehrer, schaut leicht verzweifelt durch die Gegend. Noch nie ist in einer seiner Klassen so eine Kontroverse entstanden. Schon gar nicht über dieses Thema. „Vielleicht hörst du uns einfach nicht zu, Paulina“, sagt Mr Johnson schließlich, nachdem er seine Fassung wiedergewonnen hat. Ich protestiere. Aber in Wirklichkeit haben sie beide recht. Nicht in der Sache, aber im Grundsatz: Es ist mein erster Tag an der Highschool, ich bin Senior, also im Abschlussjahr. Und ich verstehe überhaupt nichts. Das liegt nicht an der Sprachbarriere.

Ich habe die ersten 17 Jahre meines Lebens in Berlin verbracht. Tagsüber ökosozial engagierte progressive Privatschule, abends Party im Monbijou-Park oder an der Admiralsbrücke, Kreuzberg. Überzeugte Vegetarierin. Als sich die Frage stellte, ob ich ein Jahr an einer Highschool im Ausland verbringen will, dachte ich: New York City, Los Angeles, San Francisco? Ich komme! weiterlesen/originalbeitrag

14 Ähnlichkeiten zwischen Obama und Hitler machen diverse rechte US-Websites aus, darunter so frappierende wie: Beide schrieben ein Buch.

„Welcher Mann in der amerikanischen Geschichte wäre von der Mentalität mit Adolf Hitler zu vergleichen?“, fragt Mrs Bellter. Die Antwort der Klasse kommt sofort: „Obama!“ Ich schrecke hoch, aber Mrs Bellter lacht bloß. Es ist eine rhetorische Frage, die sie nur zu ihrer eigenen und der Belustigung der Klasse stellt. „Was ist eigentlich das Problem mit Obama?“, frage ich. Alle lachen mich aus. Als ob das wirklich eine Frage wäre.

13 Schusswaffen je 1.000 Einwohner gibt es in Berlin. Deutschlandweit gibt es 5,5 Millionen legale Waffen, verteilt auf 1,45 Millionen Besitzer.

880 von 1.000 US-Amerikanern besitzen eine Handfeuerwaffe. 270 Millionen Waffen sind in den USA in Privatbesitz.

So gesehen: „Donald Trump zeigt uns, dass der amerikanische Traum Wirklichkeit ist. Er lebt uns vor, dass wir alles erreichen ­können.“ Ashlie, Highschool-Freundin

Paulina Unfried, die Autorin, ist Schülerin und soeben 18 geworden, (quelle: taz-archiv)

neuer dokumentarfilm im kino: „michael moore in trumpland“
der filmemacher taucht (wie die 17-jährige taz-autorin) mit seiner gewagten und urkomischen ein-mann-show direkt in feindliches gebiet ein.

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