heute abend 23.20 uhr im ersten „schichtwechsel“

EMPFEHLUNG: Die Story im Ersten: Schichtwechsel – Die Roboter übernehmen

bildDie Gesellschaft steht vor einer radikalen Veränderung. Und sie trägt einen Namen: „Industrie 4.0″ ist nicht weniger als eine Revolution der bisherigen Arbeitsgesellschaft. Roboter und Maschinen mit künstlicher Intelligenz sind auf dem Vormarsch. Die Digitalisierung und Vernetzung durch das Internet der Dinge verändern nicht nur die industrielle Produktion. Der wachsenden Zahl der Menschen ohne Arbeit steht eine Arbeitswelt entgegen, deren Auswirkungen gerade erst erkannt werden.

Industrie 4.0 ist möglicherweise die größte Herausforderung für die Welt überhaupt, sagt Klaus Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforums in Davos, und warnt vor einer Revolution von oben, die Millionen Menschen zu Verlierern macht, weil sie nicht mehr gebraucht werden.

Noch befinden sich die Industrieländer am Übergang zu einem neuen Zeitalter. Wie aber wird die Gesellschaft von morgen aussehen? Welchen Platz wird der Mensch für sich finden? Und welche Rolle wird überhaupt noch die Arbeit dabei spielen?
Das Erste – Dokumentarfilm Deutschland 2016

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7 Gedanken zu „heute abend 23.20 uhr im ersten „schichtwechsel“

  1. Wie kann ein Mensch zu einem Verlierer werden, indem er nicht mehr auf dem von uns als ’normal‘ akzeptierten Arbeitsmarkt ‚gebraucht‘ wird? Was ist das für eine absurde, perverse Definition des Menschseins?
    Das meiste, das wir als ‚Arbeit‘ verstehe ist das Produzieren sinnleerer, umweltverbrunzender Konsumgüter.
    Und im sog. „Sozialbereich“ und in der „Pflege“ sollen unterbezahlte, unterbesetzte BurnoutkandidatInnen das Gewissen der Gesellschaft beruhigen und leisten, was sie nicht leisten will: Zuwendung, Wärme, Fürsorge, soziales Gefüge bieten. Die körperlich Kranken, die psychisch Kranken (Produkte eben dieser Gesellschaft), Alte und Benachteiligte sollen aus dem Blickfeld der ‚Normalen‘ (wer immer das sein mag… das 1% wahrscheinlich) gehalten werden.
    Aber ich schweife ab, soziale Arbeit ist nur ein kleiner Teil des großen heiligen Arbeitsmarktes.
    Warum ist „Arbeit“ ein Wert, eine Tugend? Arbeit kommt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet „Plage, Mühe“.
    Der Mensch will tätig sein, wirken, kreativ sein, für andere sorgen (s.o. Soziale Arbeit, Pflege…) – das ist etwas anderes. Arbeit im heutigen Sinne hält uns genau davon ab.
    Roboter sind nicht das Problem. Es ist genug auf der Welt für alle da, niemand müsste dafür ‚arbeiten‘. Es gibt genug zu tun, ja, für uns alle. Die Arbeit dürfen gerne Roboter machen.

    Argh und uffz. Heut hab ich Sendetag. X)

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          • Oke, dann stelle ich den Sarkasmus-Modus mal kurz ab, denn durch den hast du mich gründlich missverstanden. 😀

            Die Menschen, die du da kennst, die kenne ich auch. Das sind die, die ’normal‘ sind im Sinne von ’so soll es sein, so ist es im Menschen angelegt, so ist es heilsam‘.
            Solche Menschen haben es schwer in der Normalität, die uns umgibt.
            Denn „normal“ bedeutet im Wortsinn einfach nur ‚der Norm entsprechend‘. Normal ist in unserer Gesellschaft, nur auf sich zu schauen, alles Unangenehme zu verdrängen, viel viel zu konsumieren ohne sich Gedanken über die Auswirkungen davon zu machen, auf die runter zu gucken, denen es nicht so gut geht (die sind ja eh selber schuld und wollen den Normalen alles wegnehmen) etc pp.
            Der Pflegemissstand in unserer Gesellschaft ist auch völlig normal. Er ist kein Problem, das irgendwann mal gelöst wird, sondern ein ganz normales Symptom, das scheinheilig jammernd in Kauf genommen wird.

            Gefällt 2 Personen

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