robo sapiens – die künstliche intelligenz übernimmt

robo-sapiensschon heute arbeiten in einer fabrik von „tesla“ ausschliesslich roboter, menschen findet man dort keine mehr. in anderen fabriken sind roboter schon die vorgesetzten der arbeiter. auf deutschen strassen werden schon roboter-autos und roboter-lkws getestet. in rund zwanzig jahren werdet ihr euch mit dem smartphone ein roboter-auto bestellen, das euch an das gewünschte ziel bringt. taxis und autoverleih wird es nicht mehr geben. carsharing mit roboter-autos sind die zukunft. lkwfahrer, zugführer und piloten werden durch den robo sapiens ersetzt. die us-armee testet schon heute die ersten roboter für’s schlachtfeld. bodentruppen werden künftig aus kampf-robotern und roboter-panzern bestehen (der terminator lässt grüssen) und drohnen unterstützen die bodentruppen. weibliche und männliche robo sapiens für eine liebesbeziehung werden übrigens auch schon angeboten:

werden selbstlernende maschinen schlauer sein als wir menschen? werden dann diese klugen maschinen die hälfte aller jobs übernehmen? besteht nicht die gefahr, dass wir in zukunft von diesen maschinen manipuliert werden?
wie handelt ein selbstlernender intelligenter robo sapiens, ohne gefühle und deshalb unmenschlich, wenn er feststellt, dass der mensch völlig überflüssig und das einzige übel auf unserem planeten ist?

Spätestens seit das Computerprogramm AlphaGo den Weltmeister im Brettspiel Go Ende 2015 besiegte, ist klar, dass es nicht mehr lange dauert, bis Maschinen schlauer sind als Menschen. Denn AlphaGo hat nicht mit schierer Rechenpower gesiegt: AlphaGo hat stattdessen Erfahrungen gesammelt. AlphaGo hat seine eigene kognitive Biographie erworben und damit so etwas wie eine Persönlichkeit. Was bedeutet das? Werden wir bald von der künstlichen Intelligenz ausgebootet? Noch nicht ganz! Schließlich kann AlphaGo weder eine Straße überqueren, noch ein Gesicht erkennen.

Doch mit der Fähigkeit, selbstständig aus Daten Schlüsse zu ziehen – dem Maschinenlernen – wird die KI erwachsen. Die Internetgiganten Google und Facebook haben bereits hunderte Millionen in KI-Startups investiert und füttern mit unseren Daten ihre selbstlernenden Maschinen. Die Gefahr, manipuliert zu werden, steigt. Doch gleichzeitig wachsen auch die Chancen, aus den Daten Erkenntnisse und Ideen zu generieren, auf die Menschen bisher nicht gekommen sind. Manche Ökonomen warnen, dass die klugen Maschinen bis zur Hälfte aller Jobs übernehmen könnten. Andererseits muss man es nicht schlecht finden, weniger arbeiten zu müssen. Höchste Zeit das neue KI-Zeitalter mit einem diskursiven nano spezial zu begrüßen. quelle: ard/nano

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13 Gedanken zu „robo sapiens – die künstliche intelligenz übernimmt

  1. Vor 2000 Jahren musste noch der Hordenführer mit dem Schwert Seit an Seit mit seiner Horde kämpfen.
    Heute schippern die Hordenführer auf ihren Mega-Yachten über die Ozeane und es genügt ein Wink, eine üble Laune, und einer könnte die ganze Welt vernichten.

    Der Fortschritt ist für eine winzige Minderheit wirklich fassbar – die meisten Menschen jedoch werden schlicht zu kleinen Biobots in diesem System.

    Wer in einer Transportfunktion Fortschritt sieht, sorry, dem kann ich nicht folgen.
    Wer es als Fortschritt empfindet in einem Privathaus durch die Atmoshpäre zu gleiten, ok, dem könnte ich folgen – doch wer von uns hat einen Privatjumbo?

    Der Output wirklicher Innovation kommt nur der Plutonomie zu Gute – für die Masse der Menschen bedeutet es lediglich noch effizienter dienen zu müssen!

    Die zunehmende Automatisierung der Produktionsprozesse könnte in der Tat einen scharfen Einschnitt bedeuten, schlicht indem für eine funktionierende, wünscherfüllende Warenkette für die Milliardäre dieser Welt künftig kaum mehr Biobots erforderlich sein werden.

    Und damit kommen wir doch zu jenen Dystopien, die seit Jahrzehnten von etwas über den Tellerrand reflektierenden Artgenossen schon in vielen Varianten phantasievoll gezeichnet wurden.

    Sie unterscheiden sich in vielen Nuancen, doch eines haben sie alle gemein – eine winzige Oberschicht hat die Macht und der Rest der Menschheit ist völlig versklavt – zur Würze und um etwas Dramatik in die Geschichten zu bringen, existieren meist noch „Wilde“, sprich Menschen die sich dem System entziehen konnten und dennoch überleben.

    Meist in ständiger Angst von irgendwelchen Killermaschinen aufgespürt, exterminiert zu werden.

    Man kann die technologischen Fortschritt natürlich positiv sehen, ja, man kann unsere ganze nette, globale, menschliche Gesellschaft positiv sehen.

    Es kommt halt darauf an, wo man gerade sein Sein abfeiert.

    Mir persönlich scheint unsere Gesellschaft längst eine perfekt dystopische zu sein – seit ich mein persönliches Sein lebe, sterben täglich ca. 30.000 Menschen an Hunger – seit vielen Dekaden.

    Kurz bevor ich zur Welt kam, sprach ein damals mächtiger Mann davon, die Menschheit stehe an einem Punkt wo sie die Wahl hätte, entweder den Hunger aus der Welt zu schaffen und eine solidarische Gesellschaft zu begründen, oder sich selbst aus dem Sein zu befördern (ok, damals stand noch vor allem die atomare Apokalypse im Fokus).

    Er wurde kurz darauf erschossen.
    (….. und er war beileibe kein Mensch, der den Hunger wirklich bekämpft hätte…… – er stand lediglich auf der Seite der ein klein wenig gewaltloser vertretenen Interessen…)

    In der Sozialpsychologie verwendet man den Begriff der Attribution – und möchte damit die soziale Herkunft mit dem Grund von individuellen Handlungen verknüpfen – sprich welche sozialen Trigger bedingen welches Verhalten.

    Ich denke das ist pure Augenwischerei, den leider sind die meisten von uns gnadenlose desozialisiert, dafür mehr oder weniger subtil konditioniert und entsprechend eben attribuisiert.

    In einer verständlichen Sprache: Man hat unsere Egoismen manipuliert und die meisten von uns können sich davon ein Leben lang nicht mehr befreien.
    Daher Biobots…… und die Stufe der Robo Sapiens ist im Grunde fast zwangsläufig, da sich ein binärer Code besser auf Silizium verankern lässt, als in einem menschlichen Gehirn – sprich der Kontrollaufwand wird minimiert.

    Was die Plutokraten, die neofeudalen Menschennutzer übersehen, Roboter werden niemals menschliche Gefühle entwickeln und vor allem sie haben keine sozialen Resteigenschaften, den unsere Gesellschaft ist nur aus einem Grund noch nicht vollends in der Destruktion der Umwelt und damit auch Ihrer selbst untergegangen, es ist der Rest von Menschlichkeit, der mehr oder weniger noch in jedem Menschen vorhanden ist – nur desto mehr da einer noch in sich trägt und am Leben hält, desto weiter unten in der Biobothierarchie dürfte er angesiedelt sein – ja – ich bin so arrogant zu behaupten, jene die sich ihre Menschlichkeit bewahren sind entweder jene mit dem sogenannten Helfersyndrom (ja, wer sozial ist, hat ein psychisches Problem – Helfersyndrom ist wahrlich kein Euphemismus, es ist der entlarvende Dysphemismus in der Semantik unserer Sprache) oder so asoziale Elemente wie ich z.B, denen man ja das Ausnutzen der Gesellschaft vorhält, da sie sich zwar nicht einbringen, aber dennoch sich anmaßen zu überleben (alleine schon die Frechheit ein Stück Land zu bepflanzen ist zutiefst asozial, so man es nicht im Verbund mit den ökonomischen Abläufen tut, sondern um sich selbst am Leben zu halten.)

    Schrebergärten werden nur geduldet, wenn Arbeiter dort Gemüse pflanzen, zur Entspannung, wehe jenen, die es täten, um ohne Geld leben zu können! Sie würden sofort ihrer Gärten entledigt.

    Kurz: Massenmord ist legitim wenn man in im Verbund mit der jeweiligen Horde ausübt.
    Individueller Mord ist vielleicht nicht mehr legitim, doch als Milliardär durchaus erheblich leichter ohne Bestrafung ausführbar, als wäre man ein Durchschnittsmensch.
    Kollektive Selbstzerstörung ist geradezu die immanente Aufgabe des Systems.

    Insofern begrüßte ich es sogar, würden baldmöglichst die Maschinen übernehmen, den ich denke, für die 30.000 Menschen die täglich im Elend verrecken, was es kein lebenswertes Dasein und somit sollten die Milliarden, die vielleicht mehr Freude als Elend in ihrem Sein verspüren, sich nicht wundern, wenn sie eines baldigen Tages die Quittung für ihr Verhalten bekommen – den die gewöhnlichen Menschen dürfen eben nicht auf Dauer morden, ohne dafür bestraft zu werden.
    Wir morden auf Dauer! … und ich bin ein gewöhnlicher Mensch – die 2000 Milliardäre und ihre 20 Millionen direkten Diener werden uns bald nicht mehr benötigen.
    Was auch die Ignoranz gegenüber der ökologischen Frage erklärt, den die Lösung dieses Problems ergibt sich schlicht aus der Tilgung der Ursache – 7 Milliarden extrem umweltschädlicher Biobots.

    Wären wir Wesen die tatsächlich so etwas wie einen Intellekt haben, würden wir uns nicht im Verhältnis von etwa 1:1000 zu hirnlosen Objekten transformieren lassen – ergo sind wir nicht transformiert und daher seit jeher gewöhnliche Primaten, die schlicht ein paar kognitive Fähigkeiten mehr im Programm haben – oder wie sollte ich sonst den Kreis schließen?
    (Ich selbst bin sozusagen ein störrisches Hordentier – die gibt es in jeder Herde……)

    Hier widerspricht sich manches – ich weiß – doch diese Widersprüche bedingen sich fast zwangsläufig …… – da ich eben davon träume ein Mensch zu sein.
    So wie ich davon träume, wie die Gesellschaft aussehen könnte, wären wir alle Menschen.

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  2. Wir sollten den Fortschritt nicht verdammen, der kontinuierlichen Weiterentwicklung nicht zu skeptisch gegenüberstehen. Außerhalb der Vorstellungskraft der Menschen vor 100 Jahren waren ebenfalls viele Dinge, die uns heute völlig selbstverständlich erscheinen.Ein Flugzeug mit zwei Ebenen und fast 600 Abfluggewicht befördert weit über 500 Passagiere mühelos zwischen den Kontinenten hin und her und ermöglicht einen Kultur- und Wissensausstausch, den die Menschheit bisher noch nicht gesehen hat.

    Künstliche Intelligenz wird uns sehr viele Vorteile bringen, die wir jetzt noch nicht im geringsten abschätzen können. Kein übermüdeter Lastwagenfahrer mehr, der in ein Stauende fährt und ganze Familien auf einmal auslöscht, kein Ärztepfusch mehr, weil eine Op-Zange im Bauch des Patienten vergessen wird und kein hundertfacher Tod, weil ein junger Pilot keine Lust mehr auf das Leben verspürt.

    Die Produktivität wird in den nächsten Jahrzehnten ins Unermessliche steigen, und den Menschen, zumindest hier bei und ein komfortables Leben mit Grundversorgung ermöglichen.

    Man darf auch nicht vergessen,dass die Lebenserwartung in den meisten Ländern aufgrund des Fortschritts auf vielen Gebieten im Zusammenwirken mit bahnbrechenden Erfindungen, deutlich angestiegen ist, dieser Trend wird sich sicherlich nicht unterbrochen werden.

    Wir müssen nur aufpassen, dass mit dieser Weiterentwicklung nicht wieder all zu sehr Schindluder getrieben wird. Aber wo Licht ist, ist eben auch Schatten!

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    • Aber wozu das alles? Werden wir glücklicher?- Nein. Hat der Durchschnittsmensch materiell etwas davon? – Nein. Haben wir mehr Freizeit? – Nein. (Die Wochenarbeitszeit nimmt sogar zu.)
      Abgesehen davon macht die Menschheit an anderer Stelle überhaupt keine Fortschritte: Nicht in Sachen, Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Empathie, Solidarität…

      Gefällt 3 Personen

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