die glyphosat-mafia und die eu-kommissare

monsantowie korrupt sind die glyphosat-experten der bfr-kommission?

zu meinem beitrag die glyphosat-lüge und die globalisierte gleichgültigkeit habe ich von roberta weitere fakten zur gefährlichkeit von glyphosat und wichtige quellen zum thema industrielobbyismus der chemiekonzerne im fall des totalherbizids erhalten:

Wie die WHO, FAO, JMPR und Co jedes Jahr mit Millionenspenden von den Chemiekonzernen versorgt werden haben zahlreiche Medien bereits aufgedeckt, z.B. 
das ARD FAKT Magazin:


http://www.ardmediathek.de/tv/FAKT/Glyphosat-Gremium-unter-Industrieeinflus/Das-Erste/Video?bcastId=310854&documentId=35696344


ZDF:

Frontal21:

Die Süddeutsche: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kampf-um-glyphosat-wenn-leserbriefe-von-monsanto-als-studien-gelten-1.2570374

Der Spiegel: http://www.spiegel.de/wirtschaft/lobbying-wie-genmais-gigant-monsanto-politik-macht-a-482238.html

The Guardian: http://www.theguardian.com/environment/2016/may/17/unwho-panel-in-conflict-of-interest-row-over-glyphosates-cancer-risk

Und warum das BfR Glyphosat als harmlos einstuft, liegt unter anderem daran, dass 3 der 13 Experten in der BfR Kommission bei den Glyphosatherstellern BAYER und BASF arbeiten.


http://www.bfr.bund.de/de/mitglieder_der_bfr_kommission_fuer_pflanzenschutzmittel_und_ihre_rueckstaende-189320.html

Und auch die anderen 10 Mitglieder der Kommission werden von den Glyphosatherstellern über Aufträge, Kooperationen und Spenden indirekt finanziert.

Dr. Martin Hommes und Dirk Rautmann zum Beispiel arbeiten für das deutsche Julius Kühn-Institut (JKI), das wiederum mit Bayer CropScience, Syngenta, Monsanto, BASF und Co in Projekten kooperiert, die die Industrie finanziert:


http://www.jki.bund.de/index.php?id=1075&q=Monsanto
http://www.jki.bund.de/index.php?id=1075&q=Bayer%20cropscience
Dr. Michael Klein arbeitet für das deutsche Fraunhofer-Institut, und im wissenschaftlichen Beirat des Frauenhofer Institutes sitzen Dr. Gerhard Görlitz von Bayer CropScience, Dr. Harald Seulberger von BASF und Dr. Terry Clark von Syngenta.

So geht das weiter, mit allen Glyphosat Experten im BfR.
Daher ist es auch kein Wunder, dass die Kommission einfach die Ergebnisse von 850 geheimen Studienergebnisse der Glyphosathersteller übernommen haben, ohne sie zu prüfen.


http://de.euronews.com/2016/06/30/mdb-ebner-zu-glyphosat-risiko-der-krebsgefahr/

Zudem hat das BfR Leserbriefe von Glyphosatanwendern als Studien ausgewertet: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kampf-um-glyphosat-wenn-leserbriefe-von-monsanto-als-studien-gelten-1.2570374

Das ist so, als ob VW Leserbriefe von Autofahrern als Beweise dafür vorlegt, dass ihre Abgaswerte total in Ordnung sind.

Das sind auch einige Gründe, warum 6 Umweltorganisationen aktuell das BfR, die Efsa und Monsanto vor dem EU Gericht verklagen, wegen Fälschung von Studien:


http://www.ackergifte-nein-danke.de/news/247-anzeige-gegen-monsanto-bfr-efsa.html

Denn wer wirklich wissen will, wie gefährlich Glyphosat ist, kann diese Zusammenfassung der internationalen unabhängigen Studien vom Umweltinstitut München lesen:


http://www.umweltinstitut.org/images/gen/aktionen/Roundup/Studien-Glyphosat.pdf

Und die Experten, können hier die 750 Orginalstudien und Veröffentlichungen auf Englisch nachlesen:
 http://www.gmofreeusa.org/research/glyphosate/glyphosate-studies/

Denn das Fatale ist, dass die Studien von Monsanto geheim gehalten werden, obwohl ein EU Gerichtshof auf Klage von Greenpeace bereits 2013 entschieden hat, dass im Fall von Glyphosat die Hersteller ihre Studien offenlegen müssen:


http://curia.europa.eu/juris/liste.jsf?num=T-545/11,

Trotzdem verteidigt das BfR, das eigentlich zum Schutz der EU 600 Mio Bürger zuständig ist, das Recht von Monsanto seine Daten geheim zu halten.

In den USA ist es aber den beiden Wissenschaftlern, Stephanie Seneff und Dr Anthony Samsel, gelungen, mit einem Klage beim US Senat, einige geheime Glyphosat Originalstudien von Monsanto zu erhalten, die auch belegen, wie Monsanto die Rohdaten manipuliert hat, um die Krebsgefahr von Glyphosat zu vertuschen:


http://sustainablepulse.com/2015/11/06/first-review-of-secret-monsanto-studies-shows-glyphosate-cancer-cover-up/#.V6pOuGXnKyg

http://www.gmwatch.org/news/latest-news/16515-monsanto-s-secret-studies-reveal-glyphosate-link-to-cancer

Daher wird Monsanto auch aktuell auch wieder von einer Anwaltskanzlei verklagt.

Das ist aber auch kein Einzelfall, denn Monsanto wurde schon oft wegen Vertuschung von Studienergebnissen erfolgreich überführt und verklagt:
Bei den krebserregenden PCBs, bei dem krebserregenden Agent Orange, bei dem Rinder Wachstumshormon Posilac:

https://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Epstein_(Mediziner)
https://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto,_mit_Gift_und_Genen

Und was viele in Deutschland nicht wissen ist, dass auch die US Behörde EPA, das US Pendant zum BfR, in den 80er Jahre Glyphosat als krebserregend einges tuft hat:
http://hubpages.com/politics/The-Revolving-Door-Between-Monsanto-the-FDA-and-the-EPA-Your-Safety-in-Peril

Natürlich nur, bis die mächtige Chemielobby, genauer gesagt, Mitarbeiter von Monsanto, die ebenfalls in den US Lebensmittelbehörden FDA und EPA sitzen, und diese Einstufung in den 90er wieder auf nicht-krebserregend gestellt wurde.


http://www.globalresearch.ca/monsanto-controls-both-the-white-house-and-the-us-congress/5336422

https://www.metabunk.org/partially-debunked-list-of-monsanto-employees-in-government.t3664/

Das heißt, es sind alle Informationen über die Machenschaften von Monsanto, BAYER und Co da, wir müssen sie nur lesen und verbreiten, denn mit dem Internet und den Sozialen Medien hat jeder die Macht und Pflicht, hinter die Kulissen von Politik, Behörden und Chemiekonzernen zu schauen, und sich nicht mehr von den falschen Versprechungen der Industrie, der Lobbyisten oder Politiker für dumm verkaufen zu lassen, um hinterher zu sagen: Das habe ich ja nicht gewusst.
Denn ich möchte nicht in so einer Welt Leben:

http://www.dailymail.co.uk/news/article-3600831/A-goat-two-heads-eight-legged-pigs-puppy-born-TRUNK-Shock-photos-mutant-beasts-bizarre-deformities-caused-GM-pesticides.html

wenn auch 8 Mrd. Menschen mit Bio und Öko-Landwirtschaft versorgt werden können:

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5 Gedanken zu „die glyphosat-mafia und die eu-kommissare

    • Hier gibt es auch einen sehr guten und detaillierten Artikel über Glyphosat und die schrecklichen Folgen für Mensch, Tier und Ökosystem: TÖDLICHE LÜGEN: Glyphosat und Roundup – Wie unsere Umwelt und die Menschen mit Herbiziden vergiftet werden.

      Ein super und sehr sehr wichtiger Artikel, der viele Fakten richtig gut zusammenfasst.
      Vielen vielen Dank dafür, denn es ist extrem wichtig, dass die Informationen verbreitet werden und viel viel viel mehr Verbraucher aufgeklärt werden, denn wir haben die Macht, da wir jeden Tag an der Supermarktkasse mit unserem Einkauf entscheiden, ob wir Glyphosat oder Gentechnik subventionieren oder ob wir die fairen und lokalen Bio-Bauern unterstützen indem wir ihre saisonale Produkte kaufen.
      Die Verlängerung der Glyphosatzulassung ist zudem nur ein Stellvertreter Krieg, denn es geht um massiven Industrielobbyismus, und um die Milliardengewinne der Chemiekonzerne auf Kosten unserer Gesundheit.
      Denn die Glyphosatproduzenten, Monsanto (über Pfizer), BAYER, BASF, DuPont, Dow Chemical, Syngenta und Co machen auch mit Medikamenten gegen Krebs, Autoimmunkrankheiten, Leber- und Nierenerkrankungen… jedes Jahr Milliarden Gewinne. Zufälligerweise sind das auch die in Studien belegten Folgen der Glyphosatrückstände in Mensch und Tier.
      Es geht bei Glyphosat auch um die Macht in den Zulassungsbehörden der EU, denn die Chemiekonzerne investieren jedes Jahr Milliarden für Spenden an Behörden, Politiker, wissenschaftliche Lobbygruppen, Wissenschaftler, Institute, Universitäten, denn Monsanto, Bayer und Co wissen seit über 80 Jahren wie man politische Entscheidungen beeinflussen kann. Und all diese Gruppierungen haben ein großes Interesse daran, dass das Geld von den Chemiekonzernen weiter fließt.
      Bei der Glyphosat Entscheidung geht es auch um die Zukunft der Gentechnik, denn Monsanto macht vor allem Gewinne mit ihren für RoundUp optimierten Gensaaten und auch BAYER, BASF und Co und haben Gensaat im Sortiment, das sie endlich auch in der EU verkaufen wollen. Aktuell hat die Welthungerhilfe zusammen mit der deutschen Entwicklungshilfe 5.000 Hirten und Kleinbauern in Tansania enteignet, damit auf deren ehemalig bewirtschafteten 146.000 Hektar Land Konzerne wie BAYER, BASF, Monsanto, Nestle und Co Gentechnik und Glyphosat testen können, um den Welthunger zu bekämpfen. Als eine der wenigen Medien hat die Süddeutsche Zeitung über das Projekt Sagcot geschrieben: Landraub – Als würden wir nicht existieren
      Vor allem mit CETA und TTIP wird die Gefahr nochmal steigen, dass mehr Pestizide Zulassungen erhalten und auch gentechnisch veränderte Lebensmittel sowie Patente auf Leben in der EU zugelassen werden.
      Deal unter Forschern – Wie TTIP mit Fakten hantiert
      Doch mit dem Internet und den sozialen Medien hat jeder Einzelne nun die Macht – und meiner Meinung nach auch die Pflicht – diesen industriellen Verstrickungen zu überprüfen, aufzudecken und zu verbreiten.
      Ein Anti Glyphosat Aktivist, Nico DaVinci, von der Facebook Gruppe „Stoppt RoundUp und Glyphosat – Es tötet” hat in diesem 15 Minuten Video auch zahlreiche Fakten gesammelt, die sich lohnen:

      So dass der Artikel gut in der Facebook Gruppe: „Stoppt RoundUp und Glyphosat – es tötet!“ geteilt werden könnte, denn ich bin nicht auf Facebook.

      Denn jeder Einzelne zählt und kann die Welt aktiv zum Besseren oder Schlechteren verändern.
      Danke für die tolle Arbeit,
      Roberta

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