smarter nachwuchs für die smarten mütter

Zu dumm, um die eigenen Kinder zu erziehen? Ein Fall aus dem niederösterreichischen Statzendorf lässt aufhorchen: Evelin M. (34) ist Mutter eines 6 Monate alten Mädchens und eines 2 Jahre alten Buben. Die beiden wurden jetzt vom Jugendamt ins Heim gesteckt – angeblich, weil der Intelligenzquotient der Mutter (lediglich 64) zu niedrig sei.

chuckyfür die apps der zukunft können mütter nicht blöd genug sein. die smarten diktatoren von google, apple und facebook arbeiten an einer neuen app, mir dieser sollen smarte mütter ihren smarten nachwuchs mit dem smartphone digital nach eigenen wünschen (er)zeugen können. wer dann bereit ist einige euros zu investieren, kann die entwicklung und bildung seines smarten nachwuchses günstig beeinflussen. ob nerd, wutbürger oder nazi entscheidet die erziehung.

wie vor jahren schon das „tamagotchi“ muss man sich um den virtuellen nachwuchs vom zeitpunkt der „geburt“ wie um ein echtes baby kümmern. der smarte nachwuchs hat bedürfnisse wie schlafen, essen, trinken, zuneigung und entwickelt auch eine eigene persönlichkeit. zu unterschiedlichen zeitpunkten meldet sich der nachwuchs und verlangt nach der zuwendung der mutter. sollte man sein „baby“ vernachlässigen, stirbt es. noch nicht entschieden ist, ob die app nur einen einzigen lebenszyklus zulassen wird, oder ob. für einige euro und durch drücken eines reset-schalters der tote nachwuchs wiederbelebt werden kann, und das spiel von vorne losgehen wird.

ich denke mit „pokémon go“ wird gerade getestet, wie verblödet die verbraucher schon sind. wertvolle (frei)zeit mit schwachsinnigen spielen zu vergeuden und obwohl das spiel gratis ist, werden milliarden dollars mit dem idiotischen, blöden ergeiz der spieler verdient.

4 Gedanken zu „smarter nachwuchs für die smarten mütter

  1. Man ist das pervers!! Aber es scheint ja nichts mehr blöd genug, um nicht doch Anhänger zu finden.

    Übrigens sagt ein IQ von 65 noch lange nichts darüber aus, ob jemand eine gute Mutter ist. Ich kenne den Fall nicht und kann mir deshalb kein Urteil erlauben. Jedoch könnte es durchaus sein, dass diese Mutter einfach in die Mühlen des Apparates gekommen ist. Eventuell hätte man ihr nur hilfreich zur Seite stehen müssen. Ein Kindesentzug sollte jedenfalls nur die allerletzte Option sein.

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