warum ich seit fast 15 jahren alle nestlé-produkte boykottiere

solche konzerne ekeln mich nur noch an. diese mächtigen lebensmittelkonzerne gibt es nicht um uns zu ernähren, es gibt sie, weil wir die konsumenten sie füttern. früher haben solche konzerne die hungrigen satt gemacht und heute machen sie die satten hungrig. warum aber dies alles zu lasten des tier- und umweltschutzes?

Wenn der Konsument wüsste, dass 95% der Produkte, welche Nestlé weltweit produziert, unter menschenunwürdigen Bedingungen, mit billigsten, bereits gesundheitsschädlichen und fragwürdigsten Produktionsmethoden die Natur und den Menschen zugrunde richtet, würden Sie die Produkte meiden.

nestleWas macht einen Konzern stark und mächtig? Markt und Umsatz – klar? Was also ist zu tun? Kein Markt und damit kein Umsatz! Der Konzern muss schliessen. Es ist so einfach. Das Recht auf Wasser ist ein Menschenrecht! Doch Nestlé-Verwaltungsratschef Peter Brabeck macht kein Geheimnis daraus, dass Wasser in seinen Augen kein öffentliches Gut sein sollte, sondern auch einen Marktwert wie jedes andere Lebensmittel benötige.

In Algerien hat Nestlé die Wassernutzungsrechte erworben und lässt die Fabriken bewachen und einzäunen. In Pakistan das Gleiche. In diesen Ländern wird das Wasser angezapft und für viel Geld in Plastikflaschen wieder verkauft. Während die Bevölkerung keinen Zugang mehr zu diesem Wasser hat.

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé baut seine Aktivitäten zur Zeit in Äthiopien aus. Die Waadtländer setzen dabei auf eine Partnerschaft mit einem lokalen Anbieter. Nestlé eröffnet eine Abfüllanlage in Äthiopien. Die lokale Produktion soll den Zugang zum äthiopischen Markt mit seinen über 90 Millionen Einwohnern erleichtern. Dazu arbeitet das Waadtländer Unternehmen mit dem äthiopischen Produzenten Great Abyssinia zusammen, dem größten Mineralwasserproduzenten des Landes.
quelle/mehr hierzu: claudio craf – nestlé – meiden
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6 Gedanken zu „warum ich seit fast 15 jahren alle nestlé-produkte boykottiere

  1. Hallo,
    vor längere Zeit gab es auch mal eine sehr aufrüttelnde Doku im Fernsehen dazu.
    Zudem habe ich gerade einen kulinarischen Krimi von Tom Hillenbrand „Teufelsfrucht“ gelesen. Da ist mit dem „Alias Hüetli“ die Fa. Nestle gemeint. Im Buch wird die Nahrungsindustrie mit verschiedenen Beispielen sehr negativ und unappetitlich dargestellt. Ist zwar nur ein Roman/Krimi, wird aber den ein oder anderen diesbezüglich vielleicht zum nachdenken bringen.

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  2. Ich meide schon länger Produkte von nestle und auch anderen Konzernen. Wollen wir hoffen, dass uns unser gutes Leitungswasser erhalten bleibt, denn dort wo Nestle Wasser abfüllt, kommt bei der Bevölkerung nur noch braune Brühe aus dem Hahn, damit sie gezwungen sind teures abgefülltes Wasser zu kaufen.

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