wort zum sonntag: syrien

Madaja ist eine Kleinstadt im Westen Syriens, unweit der Hauptstadt Damaskus. Seit einem halben Jahr wird sie von Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und von der mit Assad verbündeten Hisbollah-Miliz belagert. Seine Bewohner können nicht fliehen, Lebensmittel und Medizin gelangen nicht in die Stadt. Bis zu 40.000 Menschen droht ein langsamer Hungerstod, um die 20 sollen bereits gestorben sein.

madajaEin Betroffener schreibt, er esse „gekochte Laubblätter“. Andere fotografieren schlicht ihr „Essen“. Auf Facebook haben Aktivisten bereits Mitte Dezember eine Liste veröffentlicht, die die angeblichen Lebensmittelpreise auf dem Schwarzmarkt in Madaja zeigen soll. Eine Packung Reis koste demnach 27.000 Syrische Pfund – rund 113 Euro. Eine Packung Mehl bekommt man für umgerechnet 125 Euro. Ein anderer Beitrag zeigt eine zur Schlachtung bereite Katze – in der Hoffnung, dass wenigstens Tierschutzorganisationen auf das Schicksal der Menschen in Madaja aufmerksam werden.

Madaya ist nur ein Beispiel. Mehr als 250.000 Menschen wurden bereits getötet und 4,3 Millionen Menschen sind auf der Flucht. quelle/originalbeitrag: bento.de

Advertisements

schreib was

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s