nach den portugiesen griechen auch die spanier nach links

nach der wahl in spanien herrscht jubel und ratlosigkeit. podemos wird wohl nicht regieren, doch sind sie die eigentlichen sieger der wahl. 20,6 prozent erzielten sie auf anhieb und liegen damit auf platz 3, wegen des ungerechten wahlrechtes erhalten sie allerdings nur 69 parlamentssitze.
podemos
die newcomer sorgten für die niederlage des spanischen zweiparteiensystems, das seit über 30 jahren die politik dominiert. ministerpräsident mariano rajoy und seine korrupte partido popular (pp) wurde abgestraft und erzielte nur noch 28,7 prozent und 123 parlamentssitze. die sozialistische psoe konnte davon nicht profitieren und erzielte mit 22 prozent und 90 parlamentssitzen ihr historisch schlechtestes ergebnis. die ebenfalls erstmals landesweit präsente rechtsliberale partei ciudadanos erzielte 13,9 prozent und 40 sitze.

eine regierungsbildung wird wie auch in portugal schwierig. eine konservative minderheitsregierung unter dem bisherigen ministerpräsident mariano rajoy, das grosse kotzen, bzw. eine grosse koalition, ein linkes bündnis oder neuwahlen, alles ist möglich, aber koalieren muss erst noch geübt werden.

das neue linksbündnis in portugal dürfte  wohl kaum eine volle legislaturperiode überleben. die unterschiede zwischen kommunisten und dem linksblock sind zu gross, die verabschiedung des haushalts wird zum entscheidenden test.

griechenlands premier alexis tsipras droht auch 2016 wieder eine schwere politische krise, erschwert auch durch die flüchtlingskrise. der grexit wäre schlagartig zurück.

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