bio: erdbeeren und basilikum wachsen jetzt im meer

nemos garden heisst ein projekt, etwa 70 kilometer westlich der italienischen hafenstadt genua. in ballon-förmigen und länglichen gewächshäusern, in etwa acht metern tiefe auf dem meeresboden verankert,  wird gemüse und obst gezüchtet. die idee dazu hatte sergio gamberini, chef der ocean reef group, vor rund drei jahren.
nemos garden
unter wasser ist es hell und warm. die pflanzen brauchen zum wachsen wärme, licht und wasser. praktisch ist zudem der schutz vor meteorologischen ereignissen wie sturm oder starkem regen sowie vor schädlingen. in der tiefe gibt es noch genug licht, und das wasser des mittelmeers ist warm. das meerwasser verdunstet, kondensiert am dach des ballons und tropft – als süsswasser – in die pflanzen.

seit zwei jahren experimentiert gamberini mit den unterseeischen gewächshäusern. derzeit bauen die italiener in sieben unterwasser-gewächshäusern unter anderem basilikum, kopfsalat, bohnen und erdbeeren an. weitere pflanzen sowie pilze sollen folgen.

ringo starr, der schlagzeuger der beatles, wünschte sich 1969 in den  „octopus’s garden“ (einen garten im meer) und das italienische unternehmen ocean reef group kann ihm heute einen bieten. dieser wird allerdings nicht von einem oktopus bewacht.

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