endspiel um die tropischen regenwälder

wir sind im begriff, den regenwald auf sehr unnachhaltige weise aufzufressen. es scheint, dass die regenwälder unserer erde schon längst verloren sind, aber mit dem tropischen regenwald (die grüne lunge unserer erde) stirbt auch das leben.
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palmöl aus asien, rindfleisch und soja aus brasilien, die nachfrage nach fleisch, futtermitteln und biokraftstoffen steigt in den industrie- und schwellenländer stetig an. immer mehr muss deshalb produziert werden. doch dies hat katastrophale konsequenzen, vor allem für die tropischen regenwälder.

der letzte club-of-rome-bericht mit dem titel „endspiel – wie wir das schicksal der tropischen regenwälder noch wenden können“ liefert einen zustandsbericht und warnt vor dem untergang der tropenwälder. der club of rome wurde 1968 gegründet. die gemeinnützige organisation setzt sich für eine nachhaltige zukunft der menschheit ein. bereits das erste 1972 erschienene papier „grenzen des wachstums“ sorgte weltweit für aufsehen.

mitverantwortlich ist auch die politik. das geschäft mit dem palmöl ist lukrativ und fördert die korruption. umweltschützer kritisieren schon lange unregelmässigkeiten bei der vergabe der genehmigungen. in brasilien, dem land mit dem grössten regenwald-block der erde, spitzt sich die situation momentan zu. derzeit steht die regierung unter dem druck der agrar-, energie- und bergbauindustrie. eine verfassungsreform droht bestehende schutzgebiete aufzulösen. besorgniserregend ist auch der blickt nach afrika, wo immer mehr palmöl-giganten aus indonesien, malaysia und singapur nach neuen anbauflächen suchen.
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